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Opel Insignia

Opel Insignia

Ein Mittelklasse-Modell mit großem Anspruch

Angesichts der sich 2008 abzeichnenden Krise in der Autoindustrie war das Ziel der Rüsselsheimer, ein zugkräftiges Modell in der Mittelklasse anbieten zu können, das aber mit möglichst hoher Qualität aufwarten soll. So wurde aus dem Vectra und Signum schließlich ein Modell nach einem Designkonzept gestaltet, das sich für verschiedene Automarken global umsetzen ließ: Der Opel Insignia A verkaufte sich acht Jahre lang sehr erfolgreich und schaffte es sogar bis zum „Auto des Jahres 2009“, bis im Juni 2017 der Opel Insignia B auf den Markt kam. Weiterlesen

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Opel Insignia - Karosserieform

Opel Insignia - Außenfarbe

Im Jahr 2008 brauchte Opel einen Nachfolger für gleich zwei Modelle, den Opel Vectra C und den Opel Signum, die sich beide eher schlecht verkauften. Angesichts der sich abzeichnenden Krise in der Autoindustrie war das Ziel der Rüsselsheimer, ein zugkräftiges Modell in der Mittelklasse anbieten zu können – mit anderen Worten ein günstig produziertes Modell, das aber mit möglichst hoher Qualität aufwartet. So wurde aus dem Vectra und Signum schließlich ein Modell nach einem Designkonzept gestaltet, das sich für verschiedene Automarken global umsetzen ließ: der Opel Insignia. Das Mittelklasse-Modell teilt sich die neue Plattform GM Epsilon 2 mit dem Chevrolet Malibu und dem Saab 9-5 II – der 2009 erschienene Buick Regal ist sogar genau baugleich mit dem Insignia. Das Design des neuen Modells orientiert sich laut Marketingchef Alain Visser stark an dem der Studie Opel GTC, im Vergleich zum Vectra C ist der Insignia etwas größer. Die erste Generation verkaufte sich acht Jahre lang sehr erfolgreich, bis sie im Juni 2017 vom Opel Insignia B abgelöst wurde. Im Folgenden lesen Sie einen Überblick über beide Generationen:

Die erste Generation: Opel Insignia A (2008 bis 2017)

Erstmals präsentiert wurde der Insignia im Juli 2008 auf der British International Motor Show und gebaut wurde er schließlich in drei Karosserievarianten: Zum Verkaufsstart im November 2008 kam er als viertürige Stufenheck- und als fünftürige Schräghecklimousine auf den Markt. Im März 2009 folgte die Kombiversion, die nun nicht mehr Caravan, sondern Sports Tourer heißt. Im Juni 2013 wurde der Insignia einer Modellpflege unterzogen.

Die Motoren des Opel Insignia A

Die Motorenpalette des Opel Insignia ist riesig: Im Laufe der Produktionszeit standen fünf Benziner in insgesamt zehn Leistungsstufen, bei den Selbstzündern gibt es zwei Hubraumgrößen in zusammen sage und schreibe elf Leistungen. Mit Ausnahme des V6-Benziner-Topmodells basieren alle Motoren auf vier Zylindern in Reihe und verfügen über ein Sechsgang-Schaltgetriebe. Etwas weniger als die Hälfte der Modelle ist optional mit Allradantrieb zu haben. Der Basisbenziner Insignia 1.6 leistet regulär 85 kW (115 PS), mit Turbolader kommt er auf deutlich höhere 132 kW (180 PS). Im Juni 2011 kam das neue Basismodell Insignia 1.4 Turbo ecoFLEX hinzu, das bereits 103 kW (140 PS) leistet und optional auch mit Autogasantrieb (LPG) erhältlich ist. Bis hin zum OPC-Topmodell verteilen sich die Hubraumgrößen von 1,4 bis 2,8 Liter und die Leistungen von 85 kW (115 PS) bis 239 kW (325 PS). Bei den Selbstzündern starten die durchweg mit Turbolader ausgestatteten Modelle mit dem Insignia 2.0 CDTI (ecoFLEX) zu einer Leistung von 81 kW (110 PS). Wie bei den Benzinern kam später die Downsizing-Variante Insignia 1.6 CDTI (ecoFLEX) mit wahlweise 88 kW (120 PS) oder 100 kW (136 PS) hinzu. Alle anderen Motoren basieren auf 2,0-Liter-Aggregaten, die insgesamt elf Leistungsstufen machen mit Insignia 2.0 BiTurbo CDTI (ecoFLEX) aber bereits bei 143 kW (195 PS) Schluss.

Die Ausstattung des Opel Insignia A

Als erstes Fahrzeug der Opel-Produktpalette erhielt der Insignia das verbesserte Scheinwerfersystem AFL+, das anstelle des bisherigen im Vectra verbauten Systems (AFL ohne +) zusätzlich auch für spezifische Fahrweisen gesonderte Einstellungen verwendet. Dazu zählen ein Schlechtwetterlicht mit anderer Leuchtdichtesteuerung zur Vermeidung von Selbstblendung, Wohnstraßenlicht für geringe Geschwindigkeit, automatisches Aufblenden mit Fernlichtassistent und weitere. Die Scheinwerfereinheiten erhielten außerdem ein Tagfahrlicht in LED-Technik. Eine weitere Neuheit ist die optional erhältliche Frontkamera „Opel Eye“, die einen Spurhalteassistent und eine Verkehrszeichenerkennung enthält, um vor unbeabsichtigtem Verlassen der Fahrspur zu warnen und bestimmte Verkehrszeichen (Geschwindigkeitsbeschränkungen, Verbotszeichen) zu erkennen und auf dem Display anzuzeigen. Der adaptive Allradantrieb mit Haldex-Kupplung ist beim Fahrzeugstart automatisch aktiv, um die Kraftübertragung zu verbessern und leitet, wenn keine Traktion mehr auf der Hinterachse gebraucht wird, 90 Prozent des Drehmoments zur Vorderachse, um den Verbrauch zu senken. Erstmals gab es in einem Opel auch Seitenairbags für die hinteren Sitze, für die vorderen Sitze ist eine Sitzbelüftung erhältlich. Der Opel Insignia erhielt am 17. Februar 2009 den Titel „Auto des Jahres 2009“ - vom ADAC erhielt er den ersten Platz in der Preisverleihung „Gelber Engel 2009“ sowie die Auszeichnung „Auto der Vernunft 2009“. Im Juni 2013 erhielt der Insignia ein Facelift. Dabei wurden die Frontscheinwerfer modifiziert und mit LED-Leisten versehen. Zudem wurden die Stoßfänger samt der Einfassung der Nebelscheinwerfer geändert. Am Heck wurde ähnlich wie beim Cabriolet Cascada eine breite Chromspange integriert, die bis in die Heckleuchten reicht. In den Heckleuchten wurden mit Ausnahme der Blinkleuchte serienmäßig LEDs eingesetzt. Vor der Modellpflege gab es insgesamt drei Rückrufaktionen, die vornehmlich die Dieselmodelle betrafen.

Die zweite Generation: Opel Insignia B (seit 2017)

Der zweite Opel Insignia hatte seine Premiere als Kombilimousine Grand Sport und Kombi Sports Tourer auf dem Genfer Auto-Salon im März 2017 – eine Stufenhecklimousine steht anders als beim Insignia A nicht mehr im Programm, dafür eine um zwei Zentimeter höhergelegte Variante mit Unterfahrschutz und Offroad-Optik, die seit Ende 2017 als Country Tourer vermarktet wird. kam Die beiden regulären Versionen kamen im Juni 2017 zu den Händlern.

Die Motoren des Opel Insignia B

Aktuell ist die Motorenpalette des zweiten Opel Insignia noch deutlich überschaubarer als bei der ersten Generation – wohlgemerkt noch: Benziner und Diesel gibt es aktuell in zwei Hubraumgrößen, die Benziner mit drei Leistungsstufen und die Selbstzünder mit vier. Als Basis bleibt jeweils ein Reihen-Vierzylindermotor mit Turbolader: Das Basismodell bildet der Insignia 1.5 Turbo, den es wahlweise mit 103 kW (140 PS) oder mit 121 kW (165 PS) gibt. Beide sind mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe und mit Vorderradantrieb ausgestattet, der durchschnittliche Verbrauch wird zwischen 5,7 und 6,0 Litern beziffert. Anders das derzeitige Benziner-Topmodell Insignia 2.0 Turbo 4×4, das dem Namen nach ab Werk mit Allradantrieb versehen ist und bis zu 191 kW (260 PS) leistet. Hier kommt ein Achtstufen-Automatikgetriebe zum Einsatz, die maximale Beschleunigung von 0 auf 100 km/h kommt auf 7,3 Sekunden. Die Selbstzünder sind ganz ähnlich aufgestellt: Auch hier sind die schwächeren Modelle serienmäßig mit Vorderradantrieb und mit Sechsgang-Schaltung ausgestattet, während die beiden stärksten Modelle über Allrad und Achtstufenautomatik verfügen. Der Basisdiesel Insignia 1.6 Turbo D leistet bis zu 81 kW (110 PS) und ist sowohl als leicht verbrauchsreduzierte Variante EcoTEC, als auch mit leicht erhöhter Leistung von 100 kW (136 PS) erhältlich. Was bleibt ist der Insignia 2.0 Turbo D: Diese Variante ist zu 125 kW (170 PS) wahlweise mit Vorderrad- oder Allradantrieb sowie mit einem Biturbolader zu 154 kW (210 PS) verfügbar. Das Diesel-Topmodell ist in seinen Fahrleistungen dem Benziner-Topmodell recht ähnlich.

Die Ausstattung des Opel Insignia B

In Sachen Preis hat die zweite Generation deutlich zugelegt: Während der Insignia in der ersten Generation noch 22.700 Euro in der Basisversion kostete (Sports Tourer: 23.990 Euro), liegt der Insignia B bei der Markteinführung schon bei 25.940 Euro (als Kombi jeweils 1000 Euro mehr). Dafür hat der Insignia B aber auch einiges an Ausstattung zu bieten: IntelliLink-Infotainment, Frontkamera, schlüsselloses Starten sind standardmäßig dabei. Gegen Aufpreis sind weitere Extras wie das Matrix-LED-Licht mit 32 Leuchten (Serie im Topmodell), Rückfahrwarner, Head-up Display und weitere Assistenzsysteme an Bord.

Fazit

Der Opel Insignia hat den Rüsselsheimern ein Stück weit geholfen, nach der Krise und der Insolvenzgefahr wieder zurück auf die Spur zu finden. Das Modell hat alles zu bieten, was man zeitgemäß von einem Fahrzeug erwarten kann und trumpft immer noch Opel-typisch mit guter Ausstattung zu vergleichsweise günstigen Preisen auf. Was noch fehlt, ist ein elektrischer oder ein Hybridantrieb.

Fahrzeugbewertungen zu Opel Insignia

162 Bewertungen

4,6

Technische Daten Opel Insignia

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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