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VW Käfer Cabrio

VW Käfer Cabrio

Die Erfolgsgeschichte vom VW Käfer Cabrios startet 1936 mit einem viersitzigen Karmann-Cabriolet als Studie. Von 1938 bis 1943 fertigte das Karosseriebauunternehmen Autenrieth in Einzelanfertigung rund ein Dutzend viersitzige Cabriolets an, die schon einen Vorgeschmack auf das spätere Karmann Cabrio gaben. Das erste serienmäßige Käfer Cabrio stellte 1949 ein zweisitziges Modell vom Carossier Hebmüller dar. Bis zur Zerstörung des Werkes in durch einen Brand im Jahr 1953 wurde das Hebmüller Cabrio in insgesamt 696 Einheiten gebaut und erfreut sich heute sowohl seines guten Aussehens wie auch seiner Seltenheit einer enormen Wertschätzung. 1949 gab das viersitzige Karmann Cabriolet vom Typ 15 sein Debüt. Mit Ausnahme der Seitenfenstervergrößerung von 1964 wurden Änderungen bis zum Schluss stets von der jeweils stärksten und am besten ausgerüsteten Limousine übernommen. 1949 bis 1952 wurden bei den Unternehmen Franz Papler, Hebmüller und Austro-Tatra 482 Krabbler in viertürige VW Cabrios mit unverändertem Radstand als Polizeifahrzeuge umgebaut. Die Türöffnungen wurden durch Segeltuchplanen, Blechtüren oder Ketten geschlossen. So sollten den Einsatzkräften erlaubt werden, schneller auszusteigen. Die Berliner Firma Rometsch fertigte von 1950 bis 1961 rund 500 Stück eines VW mit offener oder geschlossener Sonderkarosserie. Auch die Rometsch-VW genießen heute ein Ansehen wie der formschöne Aufschnitt von Hebmüller. Karmann stellte vier weitere Cabrio-Serienkäfer her, 1965 den VW 1300 mit 29,5 kW, ab 1966 den VW 1500 mit 32 kW und ab 1970 den VW 1302 LS mit 37 kW. Die letzte Version, der ebenfalls 37 kW starke VW 1303 LS, debütierte 1972 und blieb bis 10. Januar 1980 in Produktion. Von 1949 bis 1980 liefen bei Volkswagen und Karmann 330.281 Exemplare vom Käfer Cabrio.

Nach 25 Jahren Pause gibt´s wieder ein VW Käfer Cabrio

2005, so befand Volkswagen, sei es an der Zeit, mal wieder ein Käfer Cabrio zu bringen. Allerdings nicht unter dieser Bezeichnung, stattdessen hörte der rundlich gezeichnete Kompaktwagen auf den Namen "New Beetle". Erwartungsgemäß steckte unter dem minimalistisch geformten Blech auch kein Heckmotor mit Heckantrieb, sondern ein Frontmotor, der seine Kraft über eine manuelles Fünfgang-Getriebe oder eine Vierstufen-Automatik an die Vorderräder leitete. Die VW Händler offerierten das bei 252 cm Radstand 413 cm lange, 172 cm breite und 150 cm hohe Fahrzeug mit diversen Vierzylinder-Benzinern. Als Basistriebwerk diente der 1.4 mit 55 kW/75 PS, gefolgt vom 1.6, der zunächst 74 kW/100 PS und später 75 kW/102 PS leistete. Darüber rangierte der 2.0 mit einer Leistung von 85 kW/115 PS. Deutlich kraftvoller war der 1.8T mit Turboaufladung; hier sorgten 110 kW/150 PS für flottes Vorankommen. Mit den Ottomotoren beschleunigte das New Beetle Cabrio in 9,3 bis 15,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreichten Höchstgeschwindigkeiten zwischen 160 und 202 Sachen. Alternativ gab es einen 1.9 TDI mit 77 kW/105 PS. Der ebenfalls vierzylindrige Selbstzünder absolvierte den Standardsprint in 12,0 Sekunden und erlaubte ein Spitzentempo von 179 km/h. Im Juli 2010 wurde die Produktion von VW New Beetle Cabrio und Schrägheck eingestellt, doch mussten die FSns vom retro-Käfer nicht lange auf den Nachfolger warten.

Der offene VW Beetle orientiert sich stark am Käfer Cabrio

Der Enkel vom VW Käfer Cabrio ist so zusagen das Beetle Cabrio, das nach der 2011 eingeführten Schrägheck-Variante 2013 in die VW Autohäuser rollte. Stilistisch orientierte es sich deutlich stärker am Ur-Käfer und hält den quer eingebauten Frontmotoren die Treue. Außerdem legte der Beetle durch zahlreiche Innen- und Außendetails wie das lackierte Armaturenbrett oder die verchromten Radzierblenden starke Verbundenheit zum VW Käfer. Basisbenziner ist der 1.2 TSI mit 77 kW/105 PS, gefolgt vom 1.4 TSI mit 118 kW/160 PS. Richtig flott wurde das Beetle Cabrio mit dem 2.0 TSI, der stramme 155 kW/210 PS lieferte. Serienmäßig kamen alle drei mit Sechsgang-Handschaltung, optional gibt´s die beiden schwächeren Versionen mit Siebenstufen-DSG, während der Zwo-Liter gegen Aufpreis mit sechs Stufen auskommen muss. Die Benziner zischen in 7,4 bis 11,7 Sekunden aus dem Stand in dreistellige Temporegionen und erreichen zwischen 178 und 225 km/h Spitze. Weiterhin gibt es den 1.6 TDI mit 77 kW/105 PS, der serienmäßig mit Fünfgang-Schaltung und auf Wunsch mit Siebengang-DSG anrollt. Topdiesel ist der 103 kW/140 PS leistende 2.0 TDI, dessen Ahndschaltung oder DSG beide mit sechs Gängen aufwarten. Die Selbstzünder sprinten in 9,9 bis 12,1 Sekunden auf 100 und sind zwischen 176 und 193 km/h schnell.