Cannabis-Legalisierung – das sollten Autofahrer beachten

Seit dem 1. April 2024 gilt: Der Anbau und Besitz von Cannabis ist für alle erwachsenen Personen – unter bestimmten Voraussetzungen – legal. Parallel zur Cannabis-Legalisierung ergibt sich aber eine neue Fragestellung: Bis zu welchem THC-Gehalt im Blut soll man künftig noch Auto fahren dürfen? Eine Expertenkommission hat bereits eine erste Empfehlung ausgesprochen.
Das Ergebnis: Dem Bundesverkehrsministerium wird vorgeschlagen, den bisher in der gängigen Rechtsprechung angewendeten Grenzwert von maximal einem Nanogramm THC im Blutserum, auf bis zu 3,5 Nanogramm zu erhöhen. Erst beim Erreichen dieser Marke sei eine „verkehrssicherheitsrelevante Wirkung beim Führen eines Kraftfahrzeugs nicht fernliegend“, so das Ministerium in einer Mitteilung Ende März.
Bis auf Weiteres gilt der alte Grenzwert
Wichtig für alle Autofahrer, die hin und wieder Cannabis konsumieren: Für die Einführung eines offiziell gültigen THC-Grenzwerts von 3,5 ng/ml Blutserum bedarf es einer Gesetzesänderung, die vom Bundestag beschlossen werden muss. Somit gilt auch nach dem 1. April 2024, dass bis auf Weiteres hohe Sanktionen drohen, wird bei einer Verkehrskontrolle ein Wert von mehr als einem Nanogramm THC festgestellt.
Wird man zum Beispiel das erste Mal bekifft hinterm Lenkrad erwischt, drohen mindestens 500 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot. Außerdem wird eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet. Unter Umständen kann der Cannabis-Konsum vor oder während des Autofahrens auch als Straftat gewertet werden.
ADAC empfiehlt weiterhin nicht bekifft Auto zu fahren
Der ADAC sieht die Erhöhung des THC-Wirkungsgrenzwerts auf 3,5 ng/ml Blutserum kritisch. In einer Mittteilung des Automobilclubs heißt es beispielsweise, die Expertengruppe habe die Grenzen des mit Blick auf die Verkehrssicherheit Vertretbaren ausgereizt. Auch nach einer möglichen Gesetzesänderung vertritt der ADAC die Ansicht, dass Personen, die unter der Einwirkung von Cannabis stehen, kein Kraftfahrzeug führen sollten.
Der Automobilclub argumentiert, dass der Konsum von Cannabis die Konzentration und Aufmerksamkeit einschränkt und zu einer Verlängerung der Reaktions- und Entscheidungszeit führt. Der ADAC empfiehlt daher eine intensive Aufklärung der Bevölkerung, welche Risiken vom Cannabis-Konsum im Straßenverkehr ausgehen. Außerdem empfiehlt der Club, dass bei Fahranfängern weiterhin eine Grenze von einem Nanogramm THC pro Milliliter Blutserum gelten sollte – vergleichbar mit der Null-Promille-Grenze bei Alkohol.
Hintergrund
Seit dem 1. April 2024 gilt in Deutschland Cannabis und der Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) durch das sogenannte Canabisgesetzt (CanG) rechtlich nicht mehr als Betäubungsmittel. Erwachsene dürfen seither auch zu nicht medizinischen Zwecken bis zu 25 Gramm Cannabis bei sich tragen, in der eigenen Wohnung dürfen sogar bis zu 50 Gramm gelagert und bis zu drei Cannabis-Pflanzen gezogen werden. Wichtig: Der private Eigenkonsum muss nachgewiesen werden können. In dafür vorgesehenen Anbauvereinen darf ab dem 1. Juli 2024 auch gemeinschaftlich Cannabis angebaut, aber nicht konsumiert werden. Weitere Informationen zur Cannabis-Legalisierung stellt das Bundesgesundheitsministerium bereit.
Bezüglich Cannabis und Autofahren empfehlen Experten bereits seit Jahren, den Grenzwert des erlaubten THC-Gehalts im Blut anzuheben. Die Begründung: Ein Nanogramm sei so niedrig angesetzt, dass er lediglich den Konsum nachweise, aber keine Rückschlüsse auf die Verkehrstüchtigkeit erlaube. (Text: tv | Quelle: ADAC)
Aktuelle Angebote

BMW 530530 i xDrive
€ 3.700- 05/2008
- 168.000 km
- Benzin
- 10,10 l/100 km (komb.)
Neu
Skoda Octavia2.0 TSI RS
€ 4.980- 04/2012
- 146.620 km
- Benzin
- 7,90 l/100 km (komb.)
Neu
Mercedes-Benz R 350CDI Sportline 4M*Airmatic*7-Sitze*el.Sitze
€ 5.950- 07/2012
- 262.000 km
- Diesel
- - (l/100 km)
Neu
BMW i4M50 Gran Coupé M Sportpaket Harman/Kardon Laser DA
€ 44.8501- 08/2023
- 77.404 km
- Elektro
- - (kWh/100 km)
Neu
Volkswagen TouaregV8 TDI-AHK/ACC/Pano/Dynaudio
€ 6.7901- 03/2011
- 440.000 km
- Diesel
- - (l/100 km)
Neu
BMW 5205 Touring 520 d TÜV NEU
€ 7.990- 12/2016
- 231.000 km
- Diesel
- - (l/100 km)

Volvo XC40Momentum Core 2WD Navi Digitales Cockpit Soundsyst
€ 21.9901- 07/2021
- 10.824 km
- Benzin
- - (l/100 km)
Neu
Ford FiestaTrend 1,2 *Klima*
€ 1.980- 05/2010
- 171.141 km
- Benzin
- - (l/100 km)

Opel CorsaColor Edition
€ 1.000- 06/2010
- 189.200 km
- Benzin
- 5,50 l/100 km (komb.)
Neu
Volkswagen Polo1.2 KLIMA*PDC*Servo*TÜV 04.27*
€ 1.980- 06/2007
- 142.000 km
- Benzin
- - (l/100 km)
Neu
Audi A42.0 TDI (DPF) Attraction
€ 6.999- 01/2008
- 99.980 km
- Diesel
- - (l/100 km)
Neu
Renault Twingo1.2 Authentique 1.Hd+Allwetter+Faltdach!
€ 1.350- 08/2011
- 192.970 km
- Benzin
- - (l/100 km)
Neu
Volkswagen PoloMatch
€ 5.499- 09/2012
- 68.546 km
- Benzin
- 5,50 l/100 km (komb.)

Opel MerivaB 1.4 Design Edit 2. Hd Rentner kein TÜV
€ 1.990- 06/2011
- 110.000 km
- Benzin
- - (l/100 km)

Mitsubishi Eclipse Cross2.2 DI-D Active+ 4WD LED 360° AWD
€ 16.990- 08/2019
- 12.206 km
- Diesel
- 7,00 l/100 km (komb.)
Neu
BMW Z4Roadster 2.2 i | Navi | Sitzheizung
€ 7.990- 05/2005
- 169.384 km
- Benzin
- - (l/100 km)
Neu
Audi A4S line Sportpaket Plus Sitzheizung PDC Carplay
€ 8.900- 02/2012
- 142.000 km
- Benzin
- 6,10 l/100 km (komb.)

Fiat 500Lounge /Panorama dach/AC
€ 5.000- 05/2012
- 64.500 km
- Benzin
- 4,00 l/100 km (komb.)

Lamborghini UrusSE*Nero Nemesis Matt*Rosso*Carbon*Vision*
€ 344.9501- 06/2026
- 50 km
- Elektro/Benzin
- - (l/100 km)
Neu
Mercedes-Benz C 200C 200 CDI BlueEfficiency (204.001)
€ 4.950- 10/2010
- 215.000 km
- Diesel
- 6,70 l/100 km (komb.)
Alle Artikel
Alle ansehen
Hyundai Ioniq 3 im Ausstattungs-Check: Fast 20.000 Euro zwischen Einstieg und Topmodell
Mit dem Hyundai Ioniq 3 schicken die Koreaner ein heißes Eisen in den Kompaktwagen-Sektor. Mit einem Einstiegspreis von 28.950 Euro unterbietet er viele Konkurrenten deutlich. Doch die Preisliste lässt einen gigantischen Spielraum zu. Lohnt sich der Griff zum vollausgestatteten Topmodell?

VW ID. Tiguan startet ab 42.695 Euro und wird zum Abo-König
Mehr Serienausstattung, mehr Abos und ein höherer Einstiegspreis: Der VW ID. Tiguan startet ab 42.695 Euro. Wer bei Leistung und Extras aus dem Vollen schöpft, landet allerdings bei knapp 70.000 Euro.

Brandgefahr bei VW & Cupra: Ladebegrenzung auf 80 Prozent und neuer E-Auto-Rückruf
Die nächste unerfreuliche VW-Rückruf-Nachricht: Bei internen Kontrollen wurden eklatante Qualitätsmängel an einzelnen Hochvoltzellen diverser ID.- und Cupra-Modelle festgestellt, die im schlimmsten Szenario zu schweren Bränden führen können.