Kia K4 Sportswagon (2026): Die Golf-Variant-Alternative

Bei Kia löst der K4 den Ceed ab. Als Sportswagon nun auch im Kombisegment. Mit seinem Format schlägt er zudem die Brücke zu einem fast vergessenen Kia-Modell.

Kia bringt sein neues Kompaktmodell K4 (hier im Test) auch als Kombi nach Deutschland. Der „Sportswagon“ überragt mit 4,70 Metern Länge den bereits erhältlichen Fünftürer um 30 Zentimeter, bietet einen 604 Liter großen Kofferraum und ist ausschließlich konventionell motorisiert. Die Preise dürften knapp oberhalb von 30.000 Euro starten. Mit diesen Voraussetzungen ersetzt Kia nicht nur den Ceed, sondern schlägt gleichzeitig die Brücke zum letzten Kia Optima, der ebenfalls als Sportwagon bis 2020 in Deutschland erhältlich war.

Kia K4 Sportswagon 04

Nur Benziner, keine Elektrovarianten

Für den Antrieb des Ceed-Nachfolgers stehen vier Benziner-Varianten zur Wahl. Basismotor ist ein 1,0-Liter-Dreizylinder mit 85 kW/115 PS mit Sechsgang-Handschaltung, der auch als Mildhybrid mit Siebenstufen-Doppelkupplungsgetriebe zu haben ist. Darüber rangiert ein 1,6-Liter-Benziner, der den Leistungsvarianten 110 kW/150 PS und 132 kW/180 PS zu haben ist. Die Kraftübertragung übernimmt alternativlos ein Siebenstufen-Doppelkupplungsgetriebe. Ende des Jahres ergänzt ein Vollhybrid das Programm. Reine E-Antriebe gibt es nicht, diese sind der elektrischen Schwesterbaureihe EV4 vorbehalten. Gebaut wird der K4 in allen Varianten und für alle Märkte in Mexiko.

Kia K4 Sportswagon 02

Solider Innenraum mit guter Ausstattung

Beim Außen- und Innendesign orientiert sich der Kombi an der Limousine, die wiederum im bekannten Stil der Marke gehalten ist. Im Cockpit dominiert ein breites Panoramadisplay, bestehend aus zwei 12,3 Zoll großen Bildschirmen und einem 5,3 Zoll-Touchscreen für die Klimaregelung. Smartphones lassen sich kabellos über Android Auto und Apple CarPlay integrieren, Updates kommen „Over-the-Air“ ins Auto, Handy oder Smartwatch können als digitaler Autoschlüssel eingesetzt werden. Zudem gibt es optional belüftete Sitze, einen Querverkehrswarner mit Notbremsfunktion, einen adaptiven Temporegler, Frontkollisionswarner, einen Autobahnassistenten oder eine 360-Grad-Ansicht aus der Vogelperspektive. (Text: hh/sp-x | Bilder: Hersteller)

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