Nissan Pixo (2027): Twingo-Zwilling für unter 20.000 Euro

Auf einen Blick:
- Twingo-Schwestermodell: Nutzt die in Rekordzeit entwickelte Plattform des neuen Renault Twingo und läuft gemeinsam im slowenischen Werk Novo Mesto vom Band.
- Eigenständiger Pixel-Look: Eigenständige Frontmaske, prägnantes Heckleuchtenband, Pixel-Schriftzüge und differenzierte Details im Innen- und Außenraum.
- Praxisgerechte City-Power: Der E-Motor leistet 60 kW (82 PS) an der Vorderachse. Die 27,5-kWh-LFP-Batterie erlaubt rund 260 km WLTP-Reichweite.
- Solide Ladeleistungen: Lädt mit 11 kW (AC) an der Wallbox und mit maximal 50 kW (DC) am Schnelllader (15 bis 80 % in knapp 30 Minuten).
- Überraschend geräumig: Nur 3,80 Meter lang, bietet er einen 356 bis 1.221 Liter großen Kofferraum und einen Wendekreis von knapp zehn Metern.
- Bestell- & Lieferstart: Bestellbar ab Ende 2026, erste Auslieferungen erfolgen Anfang 2027.
Design & Abmessungen: Kompakter Zuschnitt mit Eigenständigkeit
Mit einer Gesamtlänge von 3,80 Metern besitzt der Pixo ideale Maße für den Großstadtdschungel. Während die Proportionen dem Renault-Zwilling ähneln, grenzt sich der Japaner optisch nach Kräften ab: Eine neu gestaltete Frontmaske, ein durchgehendes Heckleuchtenband sowie Pixo-Schriftzüge im modernen Pixel-Style verleihen dem Fünftürer ein eigenes Gesicht, der Twingo scheint aber überall durch.
Immerhin: Dank der Technikübernahme finden auch praktische Details wie der sehr kleine Wendekreis von knapp zehn Metern Einzug in den Japaner. Damit zirkelt der Elektro-Zwerg mühelos durch engste Gassen und Parkhäuser.
Innenraum & Platzangebot: Digital und überraschend schluckfreudig
Im Innenraum bietet der Pixo Platz für bis zu vier Personen. Das Cockpit setzt auf unkomplizierte Übersichtlichkeit: Der Fahrer blickt serienmäßig auf ein 7-Zoll-Digitaldisplay hinter dem Lenkrad sowie auf einen 10-Zoll-Zentralbildschirm für das Infotainmentsystem.
Auch beim Nutzen im Alltag überrascht das Konzept: Der Kofferraum schluckt im Normalzustand beachtliche 356 Liter. Legt man die Rücksitzbank um, erweitert sich das Ladevolumen auf bis zu 1.221 Liter.
Antrieb & Akku: Auf Effizienz gepolt
Unter der kurzen Fronthaube verrichtet ein robuster Elektromotor mit 60 kW (82 PS) seinen Dienst. Gespeist wird das Aggregat von einer langlebigen Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LFP) mit einer Kapazität von 27,5 kWh. Damit erzielt der Stromer eine praxistaugliche Reichweite von rund 260 Kilometern nach WLTP-Norm.
An Wechselstrom-Ladepunkten lädt der Pixo serienmäßig mit 11 kW. An Gleichstrom-Schnellladesäulen zapft er mit maximal 50 kW. Kein Wert, der beeindruckt, aber angesichts des Einsatzprofils des kleinen Nissans sicher vollkommen ausreicht. Das kompakte Akkupaket in auch mit der mäßigen DC-Leistung in unter 30 Minuten von 15 auf 80 Prozent aufgeladen.
Die wichtigsten Daten im Überblick
| Parameter | Nissan Pixo (2027) |
|---|---|
| **Plattform ** | AmpR Small |
| Leistung | 60 kW (82 PS) |
| Antrieb | Frontantrieb |
| Batteriekapazität (netto) | 27,5 kWh (LFP) |
| WLTP-Reichweite | rund 260 km |
| Ladeleistung (AC / DC) | 11 kW (AC) / 50 kW (DC) |
| Kofferraumvolumen | 356 - 1.221 Liter |
| Länge | 3,80 m |
| Einstiegspreis | unter 20.000 € |
AutoScout24-Fazit
Der neue Nissan Pixo zeigt vorbildlich, wie Synergien im Konzern funktionieren müssen: Anstatt das Rad neu zu erfinden, nutzt Nissan die solide Twingo-Basis aus der Allianz und verpasst ihr ein eigenständiges, sympathisches Äußeres. Für einen voraussichtlichen Einstiegspreis von unter 20.000 Euro liefert der in Europa gefertigte Stromer alles, was ein moderner Zweitwagen braucht: überschaubare Abmessungen, praxistaugliche Reichweite und unkomplizierte Bedienung. (Text: mz | Bilder: Nissan)
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