Rennyacht-Renner: Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio Luna Rossa

Alfa Romeo und Maserati bündeln ihre Manufakturkompetenz in einer gemeinsamen Initiative für exklusive Kleinserien. Mit der Giulia Quadrifoglio Luna Rossa stellt Alfa nun die erste dort entstandene Sonderserie vor.

Auf der Brüssel Motor Show (9. bis 16. Januar) präsentiert Alfa Romeo mit dem auf zehn Exemplare limitierten Sondermodell Giulia Quadrifoglio Luna Rossa das erste Fahrzeug der gemeinsam mit Maserati ins Leben gerufenen Individualisierungsmarke „Bottegafuoriserie”. Hinter diesem Namen verbirgt sich eine Manufaktur für exklusive Kleinserien, individuelle Sonderanfertigungen und Restaurierungen, die von beiden Autoherstellern gemeinsam betrieben wird.

AlfaRomeoGiuliaQuadrifoglioLunaRossa1

Nur zehn Exemplare werden gebaut

Entwickelt wurde das Sondermodell in Kooperation mit dem namensgebenden America’s-Cup-Segelteam Luna Rossa. Technische Basis ist die Giulia Quadrifoglio, die ein neu entwickeltes Carbon-Aerodynamikpaket erhalten hat. Frontleitprofile, ein optimierter Unterboden mit Ground-Effect-Elementen, Seitenschweller sowie ein Doppelheckflügel sollen bei Tempo 300 rund 140 Kilogramm Abtrieb generieren – etwa das Fünffache des Serien-Quadrifoglio. Am Antrieb ändert sich nichts: Der 2,9-Liter-V6-Biturbo leistet weiterhin 382 kW/520 PS.

Optisch orientiert sich das Sondermodell an der von Luna Rossa im Jahr 2024 eingesetzten Rennyacht. Ein grauer Metallic-Lack, rote Akzente sowie rot hinterlegte Alfa-Logos prägen das Exterieur. Im Innenraum setzen Carbon und Dekore, die sich ebenfalls auf die Rennyacht beziehen, besondere Akzente.

Die zehn Exemplare des „Luna Rossa” sind bereits vergriffen. Die Preise für die aktuell in Deutschland nicht bestellbare Sportlimousine lagen zuletzt jenseits von 90.000 Euro. (Text: mh/sp-x | Bilder: Hersteller)

AlfaRomeoGiuliaQuadrifoglioLunaRossa2

Artikel teilen

Finde jetzt Alfa Romeo Giulia auf AutoScout24

Alle Artikel

Alle ansehen
Eccentrica V12 Roadster

Eccentrica V12 Roadster: Wenn ein offener Diablo nicht exzentrisch genug ist

Der Lamborghini Diablo lebt als Restomod weiter. Nach dem Eccentrica V12 Coupé folgt nun der offene Roadster. Der aufwendig modernisierte Supersportwagen basiert auf einem frühen Diablo, der in Carbon gehüllt und von einen überarbeiteten 550PS-V12-Saugmotor angetrieben wird.

Mehr lesen
Eccentrica V12 Roadster: Wenn ein offener Diablo nicht exzentrisch genug ist
2027 Smart #2 Exterior 1

Smart #2 (2027): Der Fortwo-Nachfolger ist da und Chinas Patentamt leakt alle Daten!

Smart kehrt zu seinen Wurzeln zurück. Der neue Smart #2 wird wieder ein ultrakompakter, Zweisitzer mit zwei Türen und Heckantrieb. Der neue City-Stromer ist 2,75 Meter lang, nutzt eine 35,7-kWh-Batterie mit 300 Kilometer WLTP-Reichweite. Weltpremiere ist im Oktober 2026 auf dem Pariser Autosalon.

Mehr lesen
Smart #2 (2027): Der Fortwo-Nachfolger ist da und Chinas Patentamt leakt alle Daten!
A263961 large

Audi A2 e-tron: Comeback der teuren Effizienz-Ikone

Audi bringt den A2 zurück. Der neue A2 e-tron fährt rein elektrisch, basiert auf dem weiterentwickelten MEB des VW-Konzerns und setzt stärker denn je auf Effizienz. Doch wie schon beim Vorgänger bleibt eine entscheidende Frage: Ist der A2 gut genug, um seinen erwartbar hohen Preis zu rechtfertigen?

Mehr lesen
Audi A2 e-tron: Comeback der teuren Effizienz-Ikone