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Fokus: Kauf
Fokus: Kauf

Autokosten und Budget

Autofahren wird von Jahr zu Jahr teurer. Daher sollte man sich vorher gut über die Kosten informieren, die ein Fahrzeug auch während des Fahrens verursacht. Denn nur wer die laufenden Kosten richtig kalkuliert, wird mit dem neuen Fahrzeug lange Freude haben.

Denn neben dem Kaufpreis, der nur einmalig fällig wird, kommen laufende Kosten für den Betrieb und Unterhalt hinzu. Dazu gehören insbesondere Kfz-Steuern, Kfz-Versicherung, Treibstoffkosten, Kosten für die Wartung wie Inspektionen, Reparaturen, Ersatzteile sowie Gebühren für die Hauptuntersuchung. Deshalb ist es sinnvoll, sich vorab zu überlegen, wie viel Geld du für ein Auto ausgeben kannst oder willst.

Das beeinflusst die Anschaffungkosten

Da sind zum einen die reinen Kauf- bzw. Anschaffungskosten für das Fahrzeug. Hier gilt besonders bei Gebrauchtwagen: Der Markt macht den Preis und zum Teil gibt es regionale Unterschiede bei einzelnen Modellen. Manche Fahrzeuge sind in einzelnen Regionen mehr verbreitet und daher preiswerter. Mit der Preisbewertung von AutoScout24 verschaffst du dir schnell einen guten Überblick darüber, wie viel welches Auto wert ist. Hier erfährst außerdem, wie groß der Unterschied zwischen dem Kauf beim Händler und von privat ist. Ein Neuwagen ist nicht nur in der Anschaffung kostspieliger, es hat auch einen höheren Wertverlust, am höchsten ist dieser in den ersten Jahren. Dafür ist ein gebrauchtes Fahrzeug anfälliger. Unvorhergesehene Reparaturen, aber auch der Kraftstoffverbrauch aufgrund eines älteren technischen Standards können das Auto zum Kostentreiber machen.

In der Regel kauft man von privat günstiger als beim Händler, allerdings ohne Garantie. Denn ein Händler ist im Rahmen der Sachmängelhaftung gesetzlich dazu verpflichtet, für Schäden am Auto zu haften, die bei Übergabe bereits vorlagen. Darüber hinaus gibt ein Händler oft zusätzliche Garantien, zum Beispiel eine Gebrauchtwagengarantie für bestimmte Bauteile. Neben den eigenen Betriebsausgaben und der Gewinnmarge ist das auch ein Grund, warum Autos vom Händler teurer sind. Ebenso gibt es saisonale Schwankungen. So sind Fahrzeuge wie Cabrios und Sportwagen im Winter erschwinglicher, der Jahresanfang gilt allgemein als Hochphase im Kfz-Handel mit hoher Nachfrage und steigenden Preisen. Wer gerne ein Schnäppchen machen möchte, sollte regelmäßig den Markt beobachten und schnell reagieren.

Laufende Kosten

Oft werden die Unterhaltskosten des eigenen Autos unterschätzt. Denn zusätzlich zu den Anschaffungskosten werden wiederkehrende Ausgaben für Benzin, Kfz-Steuer, Versicherung, Wartung, Reparaturen und Inspektionen fällig. Rechnet man dann noch den Wertverlust hinzu, ist das eigene Fahrzeug ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor bei den monatlichen Ausgaben.

Spritkosten: Auch wenn der Sprit beim Diesel weniger kostet als beim Benziner, schlägt der Selbstzünder in Sachen Anschaffung, Versicherung und Steuer höher zu Buche. Je mehr km du zurücklegst, desto eher lohnt sich ein Dieselfahrzeug. Dabei wird oft eine Laufleistung von 15.000 km pro Jahr als Faustregel verwendet. Doch einige Dieselfahrzeuge lohnen sich auch schon ab 10.000 km im Jahr. Vergleichen lohnt sich.

Kfz-Steuer: Schadstoffarme Autos haben eine niedrigere Kfz-Steuer zur Folge. Deshalb kostet ein Diesel mehr, ein E-Auto dank niedriger CO2-Emissionen deutlich weniger bzw. ist für einen bestimmten Zeitraum sogar steuerfrei. Ausschlaggebend sind auch Hubraum und die Erstzulassung. Die jeweilige Steuer für dein Fahrzeug kannst du hier schnell berechnen.

Versicherung: Dein Beitrag für die Kfz-Versicherung hängt von vielen Faktoren ab. Bist du Fahranfänger, wie hoch ist der Schadenfreiheitsrabatt, handelt es sich um einen Zweitwagen, wie viele km wurden gefahren? Benötigst zu zusätzlich eine Teil- oder Vollkasko, die auch Schäden am eigenen Fahrzeug abdeckt? Je mehr Leistungen du in Kauf nehmen willst, desto höher wird die Versicherungsprämie.

HU/AU: Alle zwei Jahre sind sie fällig: die Haupt- und Abgasuntersuchung. Dafür berechnen die jeweiligen Anbieter etwa 100 Euro. Ab einer hohen Laufleistung von ca. 80.000 km kann man auch mit häufigeren Reparaturen rechnen.

Wartung: Sinnvoll ist ein Ölwechsel pro Jahr, auch dafür kannst du etwa 100 Euro einrechnen. Weitere Kosten fallen für beispielsweise Batterien oder Glühlampen an. Wenn es sich nicht gerade um einen Neuwagen handelt, musst du außerdem hin und wieder Verschleißteile austauschen lassen.

Wertverlust

Ein Neufahrzeug ist nicht nur in der Anschaffung kostspieliger, es hat auch einen höheren Wertverlust, am höchsten ist dieser in den ersten Jahren mit ca. 25%. In den Folgejahren pendelt sich der Wertverlust auf etwa 5-6 Prozent ein. Die wichtigsten Kriterien beim Wertverlust sind: Marke und Modell, Angebot und Nachfrage, Alter und Zustand, die Laufleistung, Ausstattung und Farbe, regionale Unterschiede und Unfallschäden. Gerade letztere können sich erheblich auf den Restwert auswirken. Auf einen guten Zustand zu achten, kann sich also doppelt lohnen. Du hast länger etwas von deinem Auto und es lässt sich besser verkaufen. Am Punkt Wartung und Pflege solltest du also nicht sparen.

Tipp: Online-Rechner nutzen

Da es bei den laufenden Autokosten große Unterschiede zwischen Typklasse, Ausstattung und vielen weiteren Faktoren gibt, nutzt du am besten einen der online angebotenen Kfz-Kosten-Rechner. Hier kannst du anhand deiner Fahrzeugdaten schnell berechnen, was an Autokosten auf dich zukommt. Interessieren dich einzelne Kostenfaktoren, wirst du hier fündig:

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