Zum Hauptinhalt springen

Neuer Anstrich – gewohnte Funktionen

Entdecken Sie jetzt unseren neuen Stil, den wir Schritt für Schritt auf der gesamten Website umsetzen.

Mehr erfahren

Eine Sache noch...

Vielen Dank, dass Sie an unserer Sneak Preview für das neue Design teilgenommen haben. Sie werden noch ein paar weitere Farbänderungen sehen, während wir Ihre Erfahrungen mit unserem endgültigen Design aktualisieren.​

Fokus: Caravaning
Fokus: Caravaning

Die besten kleinen Wohnmobile

Es gibt sie in allen Größen, Varianten und Ausführungen: Campingbusse, Kastenwägen oder teilintegrierte Wohnmobile. Doch welches ist das beste kleine Wohnmobil? Wir gehen der Frage auf den Grund und zeigen die Vor- und Nachteile der kleinen Reisemobile.

Welche kleinen Wohnmobile gibt es?

Eine offizielle Definition, was alles unter kleine Wohnmobile fällt und wie groß sie maximal sein dürfen, gibt es nicht. Die Grenze in den Köpfen von Herstellern und Kunden liegt bei den magischen 6 Metern Länge. Zu unterscheiden sind Campingbusse, Kastenwägen, teilintegrierte Wohnmobile und neustens finden sich sogar Alkoven und vollintegrierte Wohnmobile in dieser Kategorie wieder.

Die Campingbusse

Sie sind kompakt, unauffällig und meistern den Spagat zwischen Alltag und Camping perfekt: Campingbusse oder auch Campervans genannt. Zudem ist ein alter Bulli am Strand mit Surfbrett auf dem Dach doch das Ur-Bild vom Camping.

Der große Vorteil der Campingbusse ist ihre geringe Höhe, mit knapp 2 Metern kommen sie in jede Tiefgarage. Campingbusse gibt es als VW California, Ford Transit, Renault Traffic und wie sie alle heißen. Meistens werden die Campervans mit Aufstelldächern kombiniert, damit Stehhöhe und zusätzliche Schlafplätze möglich werden. So finden in den rund 5 Meter langen Campingbussen bis zu 6 Personen einen Sitzplatz, bei 2 bis 4 Schlafplätzen.

Die Kastenwagen

Als Nutzfahrzeuge gedacht, kommen ausgebaute Kastenwägen als schmale unauffällige kleine Wohnmobile daher, die dank der Blechhülle Stabilität und Sicherheit bieten. Konzipiert als Lastenträger sind Fiat Ducato und Co. die optimalen Basisfahrzeuge zum Camperausbau und bieten dank der großen Schiebetür ein Draußen-Gefühl, selbst wenn man drinnen sitz. Die Reisemobil-Modelle unter 6 Metern kommen bei den meisten Herstellern mit Sitzgruppe, Küche, kleinem Bad sowie Querbetten daher - einige zaubern gar längs Einzelbetten hinein.

Ihr großer Vorteil ist die Breite. Gerade so um die 2 Meter misst die Karosserie dieser kleinen Wohnmobile, Spiegel kommen noch dazu. Damit sind sie auch für schmale Straßen wie z.B. in Italien oder Irland geeignet und bieten viel Freiheit mit einer guten Portion Komfort.

Teilintegrierte kleine Wohnmobile

Auch die Teilintegrierten unter 6 Metern kommen gerne auf einem Fiat Ducato daher, allerdings nutzen sie nur das Fahrgestell, die Wohnkabine kommt als Aufbau dazu. Teilintegrierte kleine Wohnmobile bieten wegen ihrer rechteckigen Form den maximalen Platz im Innern. Gerade das Bad fällt in ihnen meist größer aus. Mit 2.15 bzw. 2.30 Metern Breite der Wohnkabine ist zudem das Raumgefühl in teilintegrierten Wohnmobilen deutlich gesteigert und auch die Sitzecke wirkt durch die höhere Fahrerkabine und die etwas breitere Bank gleich gemütlicher.

Neuste Konzepte bringen gar Alkoven-Wohnmobile sowie Vollintegrierte in der Klasse der kleinen Wohnmobile unter 6 Metern zum Vorschein. Die kompakten Reisemobile sind definitiv auf dem Vormarsch - bei allen Käuferschichten.

Wie schwer ist ein kleines Wohnmobil?

Das Gewicht ist bei Reisemobilen ein ständiges Thema, auch bei kleinen Wohnmobilen. Zwar ist meist noch Luft bis zur 3.5 Tonnen Grenze, die für viele auch Einschränkungen vom Führerschein bringt. Und doch kratzt manch ein Campingbus am maximalen Gesamtgewicht des jeweiligen Basisfahrzeuges.

Die kleinen Campingbusse wiegen meist zwischen 2.8 und 3.2 Tonnen. Bei knapp 5 Metern Länge und ohne große Wassertanks muss hier kaum aufs Gewicht geschaut werden - was Platz findet, kann auch mit. Ganz anders sieht es beim Kastenwagen und den teilintegrierten kleinen Wohnmobilen aus. Zwar sind auch hier die 3.5 Tonnen gut einzuhalten aber die liebe Nutzlast ist begrenzt. Sie bieten in der Regel eine Zuladung von 600 - 700 Kilo, was für zwei Personen gut reicht, gerade für Familien aber eine echte Herausforderung ist. Dazu kommen Ausstattungen wie Zweitbatterien, Solaranlagen oder ein Generator. Soll auch noch das schwere Porzellan und die Sportausrüstung mit, ist selbst eine für Reisemobile schöne Zuladung ratzfatz aufgebraucht.

Damit nicht der Partner zuhause bleiben muss, hier ein paar Tipps zum Gewicht sparen beim kleinen Wohnmobil:

  • Leichtes Geschirr aus Melamin oder Bambus
  • Kochtöpfe und Pfannen aus Alu anstelle Stahl oder Eisen
  • Benötigte Chemikalien in kleine Flaschen abfüllen.
  • Beim Kauf von Campingmöbeln aufs Gewicht achten.
  • Großzügig ausmisten bei Kleidern und Spaß-Gegenständen.
  • Wassertanks nur so viel füllen, dass es zur nächsten Station reicht.
  • Diesel-Standheizung anstelle Gasflaschen schleppen.

Was kostet ein kleines Wohnmobil?

Auch hier muss zwischen den verschiedenen Ausführungen von kleinen Wohnmobilen unterschieden werden. Campingbusse erhält man ab 38'000 Euro, Kastenwägen finden sich viele zwischen 35'000 und 45'000 Euro und die Teilintegrierten kleinen Wohnmobile fangen ab etwa 55'000 Euro an. Wobei es sich um die Basispreise der kleinen Wohnmobile handelt, da kommen gerne noch ein paar tausend Euro für Sonderausstattungen hinzu.

Eine Übersicht was kleine Wohnmobile kosten:

Hersteller Kategorie Modell Länge Preis
Westfalia Campervan Michelangelo 4.99m ab 58'000 €
Pössl Campervan Campstar 4.95m ab 38'000 €
Kompanja Campervan Kompanja 4.99m ab 40'000 €
Malibu Kastenwagen Van 600 DB 5.99m ab 46'000 €
Sunlight Kastenwagen Cliff 540 5.41m ab 35'000 €
Knaus Kastenwagen Boxstar 540 5.41m ab 43'000 €
Adria Teilintegrierter Compact Plus SLS 5.99m ab 58'000 €
Hymer Teilintegrierter Van 374 5.99 Meter ab 55'000 €
Bürstner Teilintegrierter Lyseo TD 5.99 Meter ab 56'000 €

Obwohl alles kompakte kleine Wohnmobile unter 6 Meter sind, haben sie stolze Preise. Wer etwas recherchiert, findet aber immer günstigere Alternativen. Qualität hat aber auch in der Branche der kleinen Wohnmobile ihren Preis.

Welche Vorteile haben denn nun kleine Wohnmobile?

Wir haben gelernt, kleine Wohnmobile müssen aufgrund des begrenzten Platzes häufig Kompromisse im Innern eingehen. In der ganz kleinen Klasse der Campingbusse finden sich maximal noch mobile Toiletten und Outdoor-Duschlösungen, die Kastenwägen sind oft auf zwei Personen ausgelegt und versuchen mit Raumbädern und Querbetten aus dem wenigen Platz viel herauszuholen und selbst die Teilintegrierten kommen mit Querbett daher. Wo liegen denn nun die Vorteile von kleinen Wohnmobilen, fragt man sich.

Die Vorteile von diesen kleinen Reisemobilen unter 6 Metern liegen ganz klar in ihrem kompakten Außenmaß. Sie passen gerade noch auf normale Parkfelder, die Campingbusse kommen sogar noch in Tiefgaragen. Es ist kein spezieller Führerschein nötig und auch auf der Straße gelten keine speziellen Vorschriften wie etwa Tempo-100 Beschränkungen auf Autobahnen. Clevere Grundrisse ermöglichen bis zu 4 Schlafplätze, manche sogar mit Einzelbetten.

Im Großen und Ganzen kann also gesagt werden: Kleine Wohnmobile sind zwar im Platzangebot ein Kompromiss, gewähren aber gerade wegen der kompakten Masse viel Freiheit und finden vor fast jedem Haus einen Platz, damit auch Wochenenden zu Abenteuern werden.

Alle Artikel

Expeditionsmobile: Gewichtsklassen, Kosten und Hersteller

Caravaning · Modelle & Nutzungsweisen

Wohnwagen bis 750 kg: Modell-Übersicht

Caravaning · Modelle & Nutzungsweisen
Mehr anzeigen