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AGPI Februar 2021: Deutsche Gebrauchtwagen kosten fast 22.000 Euro

München, 03. März 2021. Die durchschnittlichen Gebrauchtwagenpreise legen trotz Corona-Krise auch im Februar dieses Jahres weiter zu.

Laut AutoScout24-Gebrauchtwagen-Preis-Index (AGPI) liegen sie für gebrauchte Autos in Deutschland jetzt bei durchschnittlich 21.997 Euro – ein Anstieg um knapp 400 Euro im Vergleich zum Januar. Noch deutlicher wird die Entwicklung beim Blick auf den Februar 2020: Um rund 1.000 Euro haben sich Gebrauchte innerhalb eines Jahres verteuert. Der Grund dürfte im vergleichsweise knapperen Angebot bei einer nahezu gleichbleibenden Nachfrage in allen Fahrzeug- und Alterssegmenten liegen. Weiterhin beliebt sind SUVs und Oberklassefahrzeuge, segmentübergreifend werden jüngere Gebrauchte im Februar häufiger geklickt.

Die Preise für Gebrauchte steigen in nahezu allen Fahrzeugsegmenten an - einzige Ausnahme sind Sportwagen. So kosten Fahrzeuge der Mittelklasse mit 21.957 Euro durchschnittlich fast 3 Prozent mehr als noch im Januar, ähnliches gilt für Vans bzw. Kleinbusse mit einem Durchschnittspreis von 20.004 Euro. Auch Kleinwagen und Gebrauchte der oberen Mittelklasse werden im Februar mit durchschnittlich 28.551 Euro bzw. 11.612 Euro gut 2 Prozent teurer angeboten als im Vormonat. Kompaktwagen und SUVs verzeichnen ebenfalls leicht erhöhte Angebotspreise. Innerhalb der Alterssegmente fallen die Preissprünge geringer aus. Am deutlichsten legen die mindestens 30 Jahre alten Oldtimer zu: Trotz flauer Nachfrage verzeichnet der AGPI hier einen Anstieg um 1 Prozent auf durchschnittlich 31.460 Euro.

SUVs und junge Gebrauchte mit unverändert großer Nachfrage

Generell bleibt die Nachfrage nach Gebrauchtwagen im Vergleich zum Januar auf einem stabilen Niveau. Während SUVs, Vans und Kleinwagen stärker gesucht werden, sackt die Nachfrage bei Sportwagen und Gebrauchten der oberen Mittelklasse gemessen an Seitenaufrufen spürbar um 8 respektive 4 Prozent ab. Ähnlich verhält es sich innerhalb der Alterssegmente. Lediglich Old- und Youngtimer werden im Februar deutlich weniger nachgefragt, während gerade junge Gebrauchte bis zum Alter von fünf Jahren an Beliebtheit gewinnen. Ältere Gebrauchte sind im Februar weniger nachgefragt als im Januar, das gleiche gilt für Jahreswagen.

Segmentübergreifender Angebotsrückgang

Verantwortlich für die höheren Preise könnte ein Rückgang der Fahrzeugangebote über fast sämtliche Segmente sein. So verringert sich das Angebot bei Sportwagen um 8 Prozent und bei 5 bis 10 Jahre alten Gebrauchten um 7 Prozent. Nicht vom Angebotsrückgang betroffen sind Oberklassefahrzeuge, deren Angebotsvielfalt sogar um 4 Prozent anstieg. Auch Jahreswagen und maximal 3 Jahre alte Gebrauchte wurden im Vergleich zum Vormonat etwas mehr angeboten.

Jochen Kurz, Director Product bei AutoScout24: „Die deutlichen Preissteigerungen spiegeln den klassischen Effekt von Angebot und Nachfrage wider. Während die Nachfrage nach gebrauchten Autos segmentübergreifend überwiegend hoch bleibt, geht das Angebot, möglicherweise auch bedingt durch das extrem kalte Wetter und die Auswirkungen des verlängerten Lockdowns, im Februar vergleichsweise zurück. Wir dürfen daher gespannt sein, wie sich der AGPI nun im März entwickeln wird.“

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