Nützliche Informationen rund ums Wohnmobil

Wie alles begann…

Die Geschichte des Wohnmobils begann in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts in den USA. nach der Krise des 2.Weltkrieges wurde von Arbeitnehmern und ihren Familien hohe Mobilität gefordert. So entstand mit dem Motorhome eines der ersten US-Wohnmobile. Gleichzeitig wurde der hohe Freizeitwert derartiger Fahrzeuge erkannt, wodurch sich schnell auch eine Verbreitung außerhalb der USA etablierte. In Europa startete die Bewegung mit Fahrzeugen wie dem T1 von VW als Campingbus und führte zu einer regelrechten Industrie für Wohnmobile.

Konstruktionsarten von Wohnmobilen

Aktuell bieten die Hersteller Wohnmobile in verschiedenen Typen von Fahrzeugaufbauten an. Der Kastenwohnwagen verwendet als Basisfahrzeug einen Großraumtransporter oder Lieferwagen, dessen kastenförmige Karosserie zum Wohnen ausgestattet wird. Im Allgemeinen haben hier Führerhaus und Wohnraum eine Verbindung. Ist ein Wohnmobil teilintegriert, bezieht es ebenfalls das Führerhaus in den Wohnraum ein, bietet aber durch einen hohen Dachaufbau auch dort Stehhöhe. Äußerlich wirken diese Fahrzeuge wie mit einem Alkoven ausgestattet. Die Einbeziehung des Führerhauses in die Gesamtkarosserie als durchgehendes Element wird beim Wohnmobil integriert benannt. Eine weitere Gattung der Wohnmobile ist der Pick-Up. Hier wird ein abgeschlossenes Wohnelement auf einem als Lafette dienenden Fahrzeug montiert. Letzter gängiger Typ ist der Campingbus, der vom Kleinbus bis zum Großfahrzeug jedes beliebige Ausmaß haben kann und viele Versorgungseinrichtungen selbst mitführen kann.

Motorisierungen, Ausstattungen und Einrichtungen in beliebiger Ausführung

Viele Kunden die beim Händler Reisemobile kaufen, statten die serienmäßigen Ausführungen mit weiteren Extras aus. Edle Hölzer, zusätzliche Schlafplätze, Vordächer oder aufstellbare Hochdächer sind keine Seltenheit. Für die Versorgung können an Bord Stromerzeuger installiert werden, die auch eine Klimatisierung des Fahrzeuges speisen können. Anlagen für Gas zum Kochen oder Kühlen, können in vielen kleinen und großen Ausbaustufen geordert werden. An großen Fahrzeugen sind Dachgepäckträger mit Leiter und Reling anzutreffen und selbst die Mitnahme von Motorrädern oder Quads in einem besonderen Laderaum ist möglich. Den Innenausbauten sind kaum Grenzen gesetzt und Spezialanfertigungen sind an der Tagesordnung. Die Motorisierungen verwenden häufig kräftige handelsübliche Dieselmotoren aus dem Regal der einschlägigen Hersteller von Nutzfahrzeugen. So sind Wartung und Reparatur durch ein dichtes Werkstättennetz gesichert.

Der Erwerb eines Wohnmobils

Wer ein Wohnmobil kaufen möchte, stößt häufig auf das Kurzwort Womo in den Angeboten. Die Abkürzung hat sich etabliert. Wer die oft stattlichen Neupreise scheut, kann ein Wohnmobil gebraucht kaufen und dabei auch die Option berücksichtigen, ein Wohnmobil von privat zu erwerben. Beim Privatkauf entfällt die Mehrwertsteuer und der Käufer kann mit einiger Sicherheit davon ausgehen, dass das Fahrzeug sowohl pfleglich behandelt wurde, als auch nicht durch viele Hände gegangen ist. Beim Gebrauchtkauf vom Händler erhält der neue Besitzer zwar eine Garantie, aber er muss sich über ein bewegtes Vorleben des Wohnmobils bewusst sein. Oft handelt es sich um Mietfahrzeuge, die für 1 oder 2 Jahre im Saisonbetrieb vermietet wurden und von entsprechend vielen Menschen bereits benutzt wurden.

Bekannte Hersteller von Wohnmobilen

Auf dem Markt sind Hymer Wohnmobile in großer Anzahl vertreten. Auch Adria Wohnmobile sind häufig anzutreffen. Hergestellt werden auch bei Dethleffs Wohnmobile in großer Vielfalt. Die genannten Firmen zählen neben einigen Wettbewerbern zu den renommierten Produzenten von Wohnmobilen mit hoher Qualität und großer Stückzahl. In den Produktpaletten finden die Kunden vom kleinen Wohnmobil bis zum ausladenden Mobilehome für jedes Haushaltsbudget das passende Fahrzeug. Individuelle und exklusive Ausstattungen können bei Bestellung direkt durch die Herstellerfirmen in die Fahrzeuge integriert werden.
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