Informationen zu Westfalia Wohnmobile

Die Firmengeschichte von Westfalia

Schon 1844 wurde die Firma in Rheda-Wiedenbrück für den Bau von Pferdewagen zur Auslieferung von Waren gegründet. Mit solchen und ähnlichen Produkten beschäftigte sich das Unternehmen gute 100 Jahre lang. 1951 wurde schließlich mit der Camping Box auf Wunsch eines britischen Offiziers das erste Wohnmobil aus einem VW-Bulli gebaut. Die Idee kam gut an und verkaufte sich auch in der Serie gut. 1962 kam das erste Westfalia Reisemobil mit Kunststoffoberflächen bei den Möbeln in den Handel. Die Typen SO34 und SO42 wurden auch für den Export in die USA gebaut. Das Westfalia Wohnmobil James Cook markierte 1976 auf Basis eines Mercedes-Chassis den Durchbruch. 1977 ergänzte der legendäre Typ Sven Hedin auf VW-LT das Programm. Erste Fahrzeuge auf Ford Transit kamen als Wannsee und Chiemsee hinzu. Das Jahrzehnt wurde mit dem Westfalia Wohnmobil Joker auf Basis des VW T3 komplettiert. Westfalia avancierte zu einem der größten und beliebtesten Hersteller von Reisemobilen.

Anfang der 80er Jahre erhielt der Joker das für Westfalia heute typische Faltdach. Er wurde zum meistgebauten Westfalia Reisemobil. Mit dem Ford Transit fand das Modell Westfalia Big Nuggett eine Basis und konnte 1985 erworben werden. Die 90er waren turbulent und bescherten den Kunden zahlreiche neue Modelle auf Mercedes Vito, VW LT. Auch BMW war vertreten. Namen wie California und Marco Polo sind bis heute ein Begriff. Mercedes stieg in das Unternehmen ein und Westfalia trennte sich in 3 Firmenbereiche auf. Das Ende des Jahrzehnts verlief problematisch. Ab 2000 übernahm Mercedes die Wohnmobilsparte ganz. 2003 wurde die Plattform Vito durch den Viano abgelöst und eine Kooperation mit Opel begann. Eine erneute Firmenübernahme durch die Aurelius AG prägte das Jahr 2007. VW lieferte nun als Basisfahrzeug auch den VW Crafter. Mit Airstream wurde ein Partner in den USA gewonnen, der auf Basis des Mercedes Sprinter ab 2008 auch das erste teilintegrierte Fahrzeug von Westfalia vermarktete. Auf der gleichen Plattform basierte nun auch der Typ James Cook. Ein verlängertes Fahrgestell von Ford bekam der Nuggett spendiert und Opel lieferte mit dem Vivaro eine neue Basis. Ein weiteres neues Wohnmobil entstand auf Basis des Fiat Scudo. Im Jahr 2011 wechselte Westfalia erneut den Besitzer und gehört nun der Rapido AG.

Die Modellpalette von heute

Die aktuellen Modelle von Westfalia sind Bestseller. Der Westfalia Marco Polo auf Basis des Viano kämpft dabei ungefähr in der gleichen Liga wie der James Cook, der etwas mehr Raum und Komfort bietet. Mit dem auf Ford Transit basierenden Westfalia Big Nuggett gewinnt der Kunde noch mehr Platz und verfügt sogar schon über eine Nasszelle. Westfalia arbeitet in enger Kooperation mit den Lieferanten der Fahrgestelle und baut viele Wohnmobile, die auch im Katalog der Autohersteller angeboten werden. Damit ist Westfalia einer der größten Hersteller geworden und verfügt über viele Vertriebskanäle.
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