Informationen zu Unimog 417

Der Unimog 417 von Mercedes-Benz – perfekt für Land- und Forstwirtschaft

Die Bezeichnung der Unimog-Baureihe des deutschen Automobilherstellers Mercedes-Benz leitet sich von dem Begriff „Universalmotorgerät“ ab und bezieht sich auf die flexible Einsatzfähigkeit dieses Nutzfahrzeugtyps mit Allradantrieb. Der Unimog wird bereits seit 1951 von Mercedes-Benz produziert, nachdem der Hersteller Boehringer Werkzeugmaschinen übernommen wurde. Unimogs zeichnen sich durch eine überdurchschnittliche Geländetauglichkeit aus und werden daher überwiegend in der Land- und Forstwirtschaft eingesetzt. Auch beim Militär sowie bei Hilfsorganisationen kommen die beliebten Nutzfahrzeuge zum Einsatz. Vor allem aufgrund der Fähigkeit eine Steigung von bis zu 110 %, eine Wattiefe von 1,20 m und der insgesamt großzügigen Bodenfreiheit ist das Fahrzeug für Einsätze in schwierigem Gelände sehr beliebt.

Die Rundumerneuerung mit dem Unimog 417

Der Unimog mit der Bezeichnung 417 wurde im Zeitraum von 1985 bis 1992 am Produktionsstandort Gaggenau gefertigt und ersetzte die Baureihen 403, 406, 416 und 413. Im Vergleich zu seinen Vorgängern zeichnet sich der Unimog 417 durch ein komfortables Fahrerhaus, eine bessere Geräuschdämmung und eine bessere Beleuchtung aus. Insgesamt konnte Mercedes-Benz circa 2.200 Fahrzeuge vom Typ Unimog 417 absetzen. Die aktuelle Baureihe von Unimogs wird in Wörth gefertigt und verfügt über eine überarbeitete Kabine und Motoren vom Typ OM 934 und OM 936. Im Laufe der Jahre wurden alle Baureihen von Unimog gemäß den Abgasgrenzwerten nach Euro 5 nachgerüstet. Die lange Geschichte des Nutzfahrzeugs können Interessierte in einem eigens dafür vorgesehenen Museum in Gaggenau kennenlernen.
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