Der Ford Transit wird zum Kastenwagen-Klassiker des Herstellers

In der Zeit des wirtschaftlichen Wiederaufbaus in den 1950er Jahren setzten die Produktentwickler der großen Autohersteller darauf, dass der Bedarf an leichten Lieferwagen mit großem Laderaum in Europa steigen würde. Die Kölner Ford-Werke konnten mit ihrem im Jahr 1953 vorgestellten Modell FK 1000 recht früh einen selbst entwickelten Kleintransporter für eine Tonne Nutzlast und ebener Ladefläche auf den Markt bringen. Parallel dazu entwickelten die Ford-Ingenieure in Großbritannien einen Kastenwagen im Segment der Kleintransporter, der Mitte der 1960er Jahre das deutsche Modell ersetzte und dann einheitlich unter dem Modellnamen Ford Transit angeboten wurde. Der Ford Transit wurde zu einem Klassiker der Kastenwagen und lief in unterschiedlichen Karosserieformen vom Band.

Bautypen des Ford Transit Kastenwagens

In den unterschiedlichen Baugenerationen konstruierte der Hersteller den Ford Transit als Kastenwagen mit verschiedenen Radständen und Antriebskonzepten. In den Hochdach-Ausführungen stellte der Ford Kastenwagen eine Ladehöhe von knapp zwei Metern und ein Ladevolumen von rund 14 Kubikmetern bereit. Die als Großraum-Kastenwagen vermarkteten Modelle waren für eine Nutzlast bis fast 1,3 Tonnen ausgelegt.

Der Kastenwagen Ford Transit Connect als Hochdachkombi

In der Klasse der Hochdachkombis präsentierte der Konstrukteur im Baujahr 2003 einen Pkw-basierten Kastenwagen, der als Nutzfahrzeug unter der Bezeichnung Ford Transit Connect in den Handel kam. Der Ford Transit Connect war mit zwei unterschiedlichen Radständen und Dachhöhen erhältlich. In der Einstiegsvariante war der Ford-Kastenwagen für Nutzlasten zwischen 577 Kilogramm und 772 Kilogramm ausgelegt. Die Ford Transit Connect Kastenwagen mit verlängertem Radstand und Hochdach konnten bis zu 833 Kilogramm Nutzlast befördern.
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