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Transporter

Die beliebtesten Transporter

Diese Modelle liegen weit vorne

Der Begriff Transporter ist beinahe so allgemein wie der Begriff Auto, denn gemeinhin lässt sich eine ganze Reihe von Fahrzeugen darunter verstehen: Lieferwagen, Kastenwagen, Hochdachkombi, Kleintransporter, Kleinbus, Pritschenwagen – all diese Aufbautypen entstammen in der Regel dem gleichen oder ähnlichen Chassis und sind vor allem für den Transport ausgelegt – ob für den Personen- oder den Gütertransport.

Unterschieden werden dieses Fahrzeugarten nach ihrer Größe, ihrem Gewicht und ob der Laderaum mit Seitenscheiben oder seitlicher Verblechung ausgestattet ist. Dennoch ist eine genaue Differenzierung der unterschiedlichen Transporter-Arten oftmals nicht möglich. Im Zuge einiger Vorteile wie etwa im Unterhalt sind Kleintransporter wie der Mercedes Vito oder der VW Transporter sowie Transporter der Mittelklasse, etwa der Mercedes Sprinter, der Ford Transit oder der IVECO Daily, zu den beliebtesten Modellen im Verteiler- und Kurierverkehr geworden. Darüber hinaus finden sie beispielsweise als Möbel- und Umzugswagen Anwendung.

Die Geschichte des Transporters: Die moderne Kutsche

Tatsächlich basieren die heutigen Transporter historisch gesehen auf den Standardaufbauten damaliger Pferdekutschen. Entgegen dem sogenannten Kofferbau, bei dem der Laderaum als getrennte Einheit zum Fahrerhaus montiert ist, stellt dieser beim modernen Kastenwagen eine bauliche Einheit dar, bei dem der Laderaum entweder durch ein Gitter oder eine halbhohe, wenn nicht sogar Raum-hohe Trennwand separiert ist. Vorläufer gab es auch aber auch im PKW-Bereich per se: Bei der eigenen Klasse der Hochdachkombis ragt der Kasten in seiner Höhe stets über das Dach der Fahrerkabine hinaus – seltener auch in der Fahrzeugbreite.

Heute haben fast alle Fahrzeughersteller Kastenwägen in verschiedenen Modellausführungen im Programm, die sowohl im Transportgewerbe, wie auch als geräumige Familien- und Freizeitfahrzeuge für den Privatgebrauch Verwendung finden. Entsprechend finden sich Kastenwagen heute in Form von geschlossenen Kleintransportern oder als Kombi wieder, sowie mit Fenstern als Kleinbus, Van und Wohnmobil.

Die verschiedenen Transporter-Arten

Für die folgenden Fahrzeugarten ist die Art ihrer Nutzung entscheidend: Werden sie nicht privat, sondern gewerblich genutzt – also als Lieferwagen oder für den Personentransport – gelten sie als Nutzfahrzeuge und fallen in der Kfz-Steuer deutlich günstiger aus, da diese wie bei den Lkw nach Nutzlast und nicht nach Hubraum berechnet wird. In Deutschland dürfen sie in den Gewichtsklassen bis 3,5 Tonnen außerdem mit einem normalen Pkw-Führerschein (Klasse B, früher Klasse III) gefahren werden – und zwar hier unabhängig davon, ob sie gewerblich oder privat genutzt werden beziehungsweise ob die Zulassung als Pkw oder Lkw erfolgt.

Der Kleintransporter

Zu den Kleintransportern gehörten früher ausschließlich Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht unter 3,5 Tonnen. In diesem Fall unterliegen sie keiner gesonderten Geschwindigkeitsbegrenzung und sind wegen ihren mit einem Pkw vergleichbaren Fahrleistungen bei zeitkritischen Transporten wie etwa Kurierdiensten besonders beliebt.

Inzwischen werden häufig aber auch Transporter mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen noch als Kleintransporter bezeichnet. Hierbei handelt es sich eigentlich um leichte Lastkraftwagen – eine Gruppe der Lkw, die bis zu einem zulässigen Gesamtgewicht von 7,5 Tonnen reicht und die nicht mehr mit dem Pkw-Führerschein gefahren werden dürfen. Konstruktiv und äußerlich haben sie sich teilweise stark den Kleintransportern angenähert. Zahlreiche Typen wie etwa der Mercedes-Benz Sprinter sind daher in Ausführungen für beide Nutzlastklassen im Angebot.

Der Kastenwagen und der US-amerikanische Van

Der Kastenwagen wird vom Transporter bzw. Kleintransporter durch seine seitliche Verblechung anstelle der Glasscheiben unterschieden, was aber auch Fahrzeuge in PKW-Größe betreffen kann – eine einheitliche Differenzierung in Transporter oder Kastenwagen gibt es jedoch nicht. In der Regel sind sie als eigene Karosserieversion mit typischer Modell- oder Verkaufsbezeichnung im Handel, und zwar sowohl als Lieferwagen wie auch etwa als Fünfsitzer mit Seitenscheiben für den privaten Gebrauch. Was Kastenwägen aber im Normalfall verbindet, ist das Fehlen der seitlichen Türen und ein Gesamtgewicht unterhalb der 3,5-Tonnen-Marke.

Großraumlimousinen wie der Opel Zafira oder der VW Sharan werden heute bei uns als Van bezeichnet. Im US-amerikanischen Sprachgebrauch bezeichnet ein Van hingegen Kleintransporter und Kastenwagen für den Warentransport und ist dort aus dem Begriff „Caravan“ entstanden. Vans im deutschen Sprachraum verfügen über eine ähnliche Ausstattung wie ein Kleinbus, daher ist die Abgrenzung zwischen Van, Transporter und Kleinbus ist nicht immer klar zu treffen. Auch Wohnmobile werden üblicherweise auf der Plattform eines Transporters gebaut. Der Laderaum dieser Fahrzeuge wird dann mit verschiedenen Extras, wie Kochnische, Schlafbereich und Toiletten ausgestattet.

Der Kleinbus / Minibus

Ebenfalls als Kleintransporter bezeichnet, basiert auch der Kleinbus auf einem Kastenwagen bzw. Lieferwagen, ist jedoch im Gegensatz zur Nutzfahrzeugvariante mit bis zu neun Sitzplätzen und Fenstern ausgestattet. Das war auch schon so beim ersten Kleinbus überhaupt: dem VW-Bus T1. Mit Minibussen ist so einiges möglich: Sie dienen gewerblich als günstiges Mittel zum Personentransport sowie mit ausgebauten Sitzen etwa als Umzugswagen oder privat sowohl zum großen Familienausflug wie auch den Großeinkauf. Aufgrund ihrer Konstruktionsweise mit hohem Dachaufbau bieten Kleinbusse auf Pkw-Basis sogar genügend Raum, um mit entsprechenden Ausbauten wie Schlafkabine und Vordach als kleines Wohnmobil zu dienen.

Der Hochdachkombi

Hochdachkombis sind kompakte Nutzfahrzeuge, bei denen im Vergleich zum normalen Pkw einfach alles etwas höher ist: die Karosserie, der Innenraum und auch die Sitzposition. Am Ende kommt ein Fahrzeug heraus, dessen Parkplatz nicht viel größer ist als der eines VW Golfs, aber über die ganze Innenraumlänge ein relativ großes Volumen bietet. Die neue Fahrzeugkategorie begründete sich mit der Markteinführung des Citroën Berlingo bzw. des baugleichen Peugeot Partner im Jahr 1996.

Charakteristisch für Hochdachkombis ist die Wahlmöglichkeiten zwischen keiner, einer oder zwei Schiebetüren, sowie zwischen einer Klappe oder Flügeltüren am Heck. Weil auch der Berlingo genau genommen ein Nutzfahrzeug ist, haben die Käufer außerdem die Wahl zwischen der Ausführung als Kastenwagen – also als Transporter – oder der familientauglichen Variante mit normalen Seitenfenstern. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Ein Fahrzeug, das eigentlich für den Transport konzipiert ist, verfügt über ein gutes Raumangebot zu einem günstigen Preis.

Aufbauten für Transporter

Auf dem Fahrgestell des Transporters lassen sich natürlich auch andere branchenspezifische Aufbauten errichten. So können Transporter als Abschleppwagen, Rettungswagen, Arbeitsbühne oder Viehtransporter und Imbisswagen genutzt werden. Einige Hersteller bieten Transporter zudem mit einer Doppelkabine an – also der Möglichkeit, trotz bzw. vor dem Laderaum vier bis sechs Personen in zwei Sitzreihen zu befördern.

Transporter im Privatgebrauch

Da Kastenwägen zunehmend auch als Pkw im Freizeitbereich gefragt waren, brachten die Hersteller immer häufiger auch Transporter auf den Markt, die sich in ihrer Ausstattung am Komfort herkömmlicher Pkw orientierten. Eine bessere Geräuschisolierung, eine hochwertigere Innengestaltung und vollwertige Sitze – Kastenwagen sind heute zur gangbaren Alternative zu Limousinen und Kombis geworden.

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