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Aston Martin Cabrio

Die Geschichte

Das Einzige, was einen Luxussportwagen noch begehrenswerter macht, ist ein offenes Verdeck. Das weiß natürlich Aston Martin als Premiummarke auch und stellt bereits seit Firmengründung immer wieder spezielle Sportcabrios her, die mal den Titel Roadster, mal den Titel Volante tragen. Die wohl aktuell bekanntesten und doch bereits seit vielen Jahren gebauten Cabrios sind der Aston Martin DB9 Volante sowie der Aston Martin Vantage Roadster.

Mit dem Aston Martin DB9, der sowohl als Coupe als auch als Cabrioversion, genannt Volante, 2004 erschien, wollte Aston Martin einen Konkurrenten für den F430 und den 911er Porsche schaffen. Man hoffte damit nicht nur, das angeschlagene Unternehmen durch einen neuen Verkaufserfolg zu retten, sondern den DB9 auch in ähnlicher Stückzahl der Mitbewerber absetzen zu können. Dass der DB9 jedoch so gut laufen sollte wie er aktuell läuft, damit konnte niemand rechnen, so dass das Fahrzeug auch heute noch einen integralen Bestandteil der Modellpalette darstellt.Der Aston Martin Vantage, den es wenig später nach seiner Markteinführng 2005 auch als Roadster gab, sollte das zweite Standbein dieser neuen Strategie sein: Mit dem Vantage wollte man ein Einstiegsmodell in die Welt der Supersportwagen schaffen und vor allem solche Kunden gewinnen, die sich zum ersten Mal in jenes Segment wagten.

Facelifts und Updates

Der DB9 wurde 2008 wesentlich verändert, blieb für den Betrachter jedoch noch immer derselbe DB9 wie bisher. Das größte Update spielte sich nämlich unter der Motorhaube ab, wo die Leistung des Motors signifikant gesteigert wurde. Im Interieur des Fahrzeugs erhielt der Fahrer nun ein überarbeitetes Cockpit in Form einer neuen Mittelkonsole, welche den sportlichen Charakter des Fahrzeugs unterstreichen sollte. Ein weiteres Update erfolgte vier Jahre später, als man die Radaufhängung sowie das Automatikgetriebe modifizierte, wohingegen das Exterieur erneut fast unverändert blieb - und das obwohl auch das Monocoque einer kompletten Überarbeitung unterzogen wurde. Der Vantage erhielt 2009 ebenfalls einen leistungsgesteigerten Motor. Ferner wurde das Fahrwerk, das Getriebe und die Federung modifiziert, um dem Wagen noch bessere Fahreigenschaften zu verleihen. Paralell zum DB9 blieb der Wagen außen hin jedoch nahezu unverändert. Dies kann man sich freilich nur als Hersteller von Luxusfahrzeugen leisten, die gemeinhin als die schönsten Fahrzeuge der Welt gelten. Aufgrund der gesteigerten Fahreigenschaften des DB9 und Vantages sind beide Fahrzeuge auf dem Gebrauchtwagenmarkt hoch begehrt.

Die Motorisierung

Den Vantage gab es bis 2008 mit einem 385 PS starken V8-Aggregat, welches den Wagen in nur 5 Sekunden von 0 auf 100 km/h katapultierte. Dies war Aston Martin längerfristig zu langsam, so leistete der neue 426 PS starke Motor gleiches bei einer Zehntelsekunde weniger. Seit 2013 wurde der im Roadster agierende Motor erneut überarbeitet und liefert nun 10 PS mehr, während der Wagen für den Sprint auf 100 nunmehr 4,6 Sekunden benötigt. Seit 2014 wird für den Roadster auch der V12-Motor angeboten mit 573 PS und einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 4,1 Sekunden. Das Cabrio Aston Martin DB9 wurde von Anfang an mit einem V12-Aggregat geliefert, das bis 2008 456 PS lieferte, bis 2012 476 PS und in der aktuellen Version 517 PS.