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Audi Q3 Jahreswagen

Mit dem Q3 baut Audi sein SUV-Programm im Jahr 2011 nach unten aus

Eine höhere Sitzposition für bessere Übersicht im Verkehr, kompakte Abmessungen für besseres Handling im Stadtalltag und dazu die angesagte Offroad-Optik, das waren einige der wichtigsten Gründe, warum die Absatzzahlen für kleinere Sport Utility Vehicles (SUV) kontinuierlich stiegen und immer mehr Autobauer eigene Modellreihen in dieser Fahrzeugklasse entwickelten. Diesem Trend konnten sich auch die deutschen Premiumhersteller nicht verschließen, die dort traditionell mit großen Modellen präsent gewesen waren. Die bayerische VW-Tochter Audi hatte seit dem Jahr 2005 mit ihrem Q7 sogar ein Fahrzeug im Programm, dass selbst auf dem Heimatmarkt der SUV in Nordamerika schon fast als Full-Size-SUV angesehen wurde und jedenfalls mit einer Länge von knapp über fünf Metern auf deutschen Straßen auffiel. Um das boomende Segment der kleineren SUV bedienen zu können, entwickelten die Ingolstädter mit dem Q5 im Jahr 2008 zunächst ein Mid-Size-SUV, bevor sie ihr Programm mit dem Baujahr 2011 um ein Kompakt-SUV ausbauten, das unter der Bezeichnung Audi Q3 auf den Märkten eingeführt wurde.

Offroad-Optik und kompakte Maße für den Audi Q3

Während der Q5 trotz deutlich geringerer Abmessungen wesentliche Gestaltungsmerkmale des großen Bruders aus der Baureihe Q7 übernahm, orientierte sich der Hersteller bei seinem Einstiegsmodell an den dezenteren Dimensionen und Formen, wie sie für Fahrzeuge in der Klasse der kompakten SUV üblich waren. Mit einer Länge von rund 4,38 Metern, einer Breite von 1,83 Metern und einer Höhe von gut 1,60 Metern liefen die ersten Audi Q3 mit den typischen Abmessungen eines Kompaktvertreters der SUV-Klasse vom Band. Charakteristisch war zudem die Konstruktionsweise mit kurzen Überhängen für den Front- und Heckbau. Dazu verbauten die Bayern im Audi Q3 einige Offroad-Stylingelemente, die es bei den großen Modellen in dieser Form nicht gab: Dazu zählten die mit Kunststoff ausgekleideten Radhäuser oder die Kunststoffbeplankung entlang der Türleisten. Gegen Aufpreis lieferte Audi den Q3 allerdings auch mit lackierten Anbauteilen in der Optik der größeren Q-Modelle aus. Einzig der mächtig aufbauende Kühlergrill mit den chromierten Längslamellen war ganz deutlich von den großen SUV aus Ingolstadt inspiriert. An diesem Gesamtkonzept änderte der Konstrukteur nichts Grundlegendes, als er mit dem Modelljahr 2015 ein Facelift für die Baureihe durchführte, das vor allem Modifikationen an Stoßfängern und Scheinwerfern mit sich brachte und den Kühlergrill prominenter herausarbeitete.

Die Benziner der Baureihe Audi Q3 gibt es anfangs nur mit Allradantrieb

Der anhaltende Boom bei den Kompakt-SUV machte sich auch auf dem Markt für Gebrauchtwagen bemerkbar. Neben den Kombi-Modellen des Herstellers gehörte der Q3 dort zu den gesuchtesten Modellen. Die ersten auf dem Gebrauchtwagenmarkt waren die Audi Q3 Jahreswagen, die ab dem Jahr 2011 als Diesel und Benziner verfügbar waren. Allerdings blieb das Jahreswagen-Angebot zunächst auf wenige Motorvarianten beschränkt. Als Selbstzünder gab es den Q3 Kompakt-SUV in den Leistungsstufen von 103 kW (140 PS) und 130 kW (177 PS). Mit Benzinmotoren der 2,0 Liter Hubraumklasse wurden die Audi Q3 Jahreswagen in den Leistungsstufen von 125 kW (170 PS) und 155 kW (211 PS) angeboten. Während für die Diesel ein Allradantrieb als Option zur Verfügung stand, liefen die Benziner serienmäßig mit dem bei Audi quattro genannten Allradantrieb vom Band.

Im Baujahr 2013 bringt Audi eine neue Einstiegsversion des Q3 auf den Markt

Eine im Unterhalt preiswertere Modellvariante brachten die Ingolstädter mit dem Baujahr 2013 auf den Markt. Als Einstiegsmodell mit Frontantrieb und einem kleineren 1,4 Liter Motor ausgestattet, konnte das Kompakt-SUV eine Leistung von bis zu 110 kW (150 PS) abrufen. Als Gebrauchter oder Audi Q3 Jahreswagen waren die Einstiegsversionen auch deshalb nachgefragt, weil sie die ersten SUV der Baureihe waren, die über Motoren verfügten, die bereits die Vorschriften der Euro 6 Abgasnormen erfüllen konnten. Mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 6,2 Litern (145 g/km CO2) gehörten die Q3 mit 1,4 Liter Benzinmotor überdies zu den Sparmodellen der Reihe. Ähnliche Werte konnten nur die Dreizylinderdiesel mit 2,0 Litern Hubraum vorweisen. Sparsamste Variante war hier das mit einer manuellen Sechsgangschaltung kombinierte Aggregat mit 110 kW, das pro 100 Kilometer im Durchschnitt 5,9 Liter Diesel konsumierte und damit auf eine CO2-Emission von 137 g/km kam. Eine Start-Stopp-Automatik sowie ein System zur Rückgewinnung von Bremsenergie sollten dazu beitragen, die Energieeffizienz des Audi Q3 mit den unterschiedlichen Motorisierungen zu erhöhen.

Der RS3 wird im Jahr 2013 Spitzenmodell bei den Kompakt-SUV von Audi

Bei den Limousinen oder Kombis gehörten die Sportmodelle mit RS-Ausstattung bei Audi seit langem zum Programm. Mit dem Baujahr 2013 präsentierten die Ingolstädter mit dem RS3 dann erstmals eine High Performance Variante in der SUV-Klasse. Der RS3 wurde das Topmodell der Baureihe Audi Q3 und war in wenigen Exemplaren bald auch als Jahreswagen zu bekommen. Technisch unterschieden sich die RS3 von den herkömmlichen Kompakt-SUV der Baureihe etwa durch ein Sportfahrwerk und eine elektronisches Motormanagement mit einer Einstellmöglichkeit für unterschiedliche Fahrmodi. Heckdiffusor mit einem ovalen Endrohr, Seitenschweller, schwarze Kühlergrillwaben, Frontschürze mit kastenförmigen Belüftungsschächten und Spoilerlippe, mit diesen Attributen der RS-Modelle ausgestattet trat das Sportmodell der Q3-Baureihe außerdem auch optisch aus dem Schatten der Großserienfahrzeuge. Ab Werk verbauten die Ingolstädter für ihr Flaggschiff der Baureihe Q3 außerdem Heckleuchten in LED-Technik, Xenonscheinwerfer und speziell dämmendes Glas für die Windschutzscheibe. Dazu gab es im Innenraum eine vom Rennsport inspirierte Ausstattung, zu der Sportsitze, ein Sportlenkrad, Alupedalerie und Schaltwippen am Lenkrad gehörten, über die sich das siebenstufige Doppelkupplungsgetriebe manuell bedienen ließ.

Der Sportmotor stellt dem Topmodell der Baureihe Audi Q3 bis zu 310 PS bereit

Als Antrieb nutzte Audi für das Sportmodell seiner Q3-Baureihe einen 2,5 Liter Turbobenziner mit fünf Zylindern, der dem Audi RS3 eine Leistung von bis zu 228 kW (310 PS) zur Verfügung stellen konnte. Die Höchstgeschwindigkeit des serienmäßig mit Allradantrieb ausgestatteten Kompakt-SUV mit Renntechnik war wie bei den meisten deutschen Herstellern üblich bei 250 Stundenkilometern elektronisch abgeregelt. Den Spurt aus dem Stand zur Marke von 100 km/h legte das Flaggschiff der Baureihe Audi Q3 in rund 5,2 Sekunden zurück. Der Motor des RS3 erfüllte zum Zeitpunkt der Markteinführung der sportlichsten Q3-Version die Vorgaben der Euro 5 Norm. Im kombinierten Betrieb sollte der RS-SUV nach Angaben des Herstellers rund 8,8 Liter Superbenzin verbrauchen. Dieser Verbrauchswert entsprach einer CO2-Schadstoffemission von etwa 206 g/km.