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BMW E32

BMW E32

Ausgewiesene Automobilexperten und begeisterte BMW-Fans sehen der viertürigen Stufenheck-Limousine E32 die unverwechselbare und markante Handschrift des langjährigen BMW-Chefdesigners Claus Luthe (1932-2008) ganz sicher sofort an. Claus Luthe gilt ohne Zweifel als einer der einflussreichsten Autodesignern des gesamten 20. Weiterlesen

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Die zweite Generation des BMW 7er im Detail

Jahrhunderts, und dass will schon etwas heißen, schließlich wird das vergangene Jahrhundert ganz sicher als DAS Jahrhundert des Automobils in Erinnerung bleiben. In der unternehmensinternen BMW-Nomenklatur steht das Kürzel E32 übrigens für die zweite Generation der Oberklassen-Baureihe BMW 7er. Der BMW E32 war in den Jahren zwischen 1986 und 1994 und damit durchschnittlich lange in Produktion. Obwohl auch dieses BMW-Modell sehr erfolgreich war, entwickelte es sich nicht zu einem so ausdauernden "Langläufer" wie beispielsweise die zweite Generation des BMW 3er (intern: BMW E30), die in den Jahren zwischen 1982 und 1994 durchgehend in Produktion war.

Vom Standard-Modell des BMW E32 ausgehend gab es, wie beim 7er auch heute noch, eine ganze Reihe von so genannten Langeversionen mit um 114 Millimetern verlängertem Radstand und dadurch größerem Platzangebot für die Passagiere im Fond. Einzig vom Einstiegsmodell BMW 730i ohne Katalysator gab es keine derartige Langversion. Für die Vermarktung trugen diese verlängerten Versionen den Buchstaben "L" in der Modellbezeichnung, also beispielsweise 740iL oder 750iL. Der E32 markierte darüber hinaus im Jahre 1991 die Einführung des Xenonlichts (damals natürlich noch als Sonderausstattung) in die Pkw-Modelle der Oberklasse und oberen Mittelklasse von BMW.

Die Motorenauswahl für den E32 - vom Reihensechszylinder zum V12

Mit dem 730i-Katalysator-Modell wurde übrigens nur ein einziges Modell der Baureihe E32 während der gesamten Bauzeit von 1986 bis 1994 durchgehend gebaut, alle anderen Versionen wiesen zum Teil wesentlich kürzere Bauzeiten auf, das Modell BMW 740i wurde beispielsweise nur in den Jahren zwischen 1992 und 1994 gefertigt. Bei den Modellen bis 3,5 Litern Hubraum hatten BMW-Kunden die Wahl zwischen einem V8-Motor oder einem klassischen BMW-Reihensechszylinder. Die Modelle mit 4,0 Litern Hubraum (740i und 740 iL) waren hingegen nur mit dem Achtzylinder-Aggregat erhältlich, in den Spitzenmodellen 750i und 750iL arbeitete tatsächlich sogar ein leistungsstarker Zwölfzylinder mit beinahe 300 Pferdestärken. Die Spitzengeschwindigkeit der V12-Modelle war sinnvollerweise bei 250 km/h pro Stunde fest abgeregelt, bei einem Leergewicht von bis zu 1,9 Tonnen keine Schikane sondern eine pure Notwendigkeit.