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Maybach

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Maybach: Sinnbild deutscher Oberklasse-Fahrzeuge

Als Volkswagen für den Kauf der Markenrechte an Bentley und BMW für die Rechte an Rolls-Royce tief in die Tasche gegriffen hatten, um den Unternehmen mit traditionsreichen Luxusmarken mehr Prestige zu verleihen, konnte Konkurrent Daimler das nur schwer ignorieren. Der Vorteil der Schwaben: In ihrem Portfolio schlummerten die Rechte für eine Marke, die zumindest in Deutschland einen legendären Klang hatte: Maybach. In den 1930er Jahren waren die Limousinen und Cabriolets von Maybach hinsichtlich Technik, Größe und Luxus das Nonplusultra des deutschen Automobilbaus. Jedoch musste die Pkw-Fertigung im Zuge des Zweiten Weltkriegs zugunsten des Motorenbaus aufgegeben werden und das Nachfolgeunternehmen ging samt der Namensrechte im Jahr 1960 an Daimler.

Im Jahr 2002 belebt Daimler die historische Marke Maybach neu

Größer, edler, individueller, so sollten sich die ab Ende der 1990er Jahre konzipierten Maybach-Modelle von der hauseigenen Mercedes-Benz S-Klasse abheben und dem britischen Duo beim Verkaufsstart im Jahre 2002 ein deutsches Prestigemodell mit ähnlicher historischer Aura entgegensetzen. Das Problem für Daimler: Die Strahlkraft des Namens Maybach musste erst einmal wieder ins Bewusstsein gebracht werden. Denn die letzte Limousine mit dem berühmten Doppel-M-Logo war im Jahr 1941 gebaut worden.

Die historischen Limousinen und Cabriolets von Maybach

Die historischen Limousinen und Cabriolets des Kleinserienherstellers Maybach hatten etwas von Luftschiffen für die Straße, und das war kein Zufall. Denn in seinen Ursprüngen war das von der Familie Maybach und dem Luftschiff-Pionier Graf Zeppelin 1909 gegründete Unternehmen ein Zulieferer für den zu dieser Zeit boomenden Bau von Zeppelinen. Im Jahr 1921 orientierte sich Maybach neu und stellte mit der Maybach W-Reihe bis ins Jahr 1941 hubraumstarke Limousinen und Cabriolets her, die bei Karosseriebauern mit individuellen Aufbauten ausgestattet wurden. Heute gehören die erhalten gebliebenen Maybach-Modelle dieser Baujahre zusammen mit dem Topmodell Maybach Zeppelin und neben Fahrzeugen von Bugatti zu den teuersten Classic Cars am Markt.

Das berühmteste Modell des Herstellers: der Maybach Zeppelin

Berühmtestes Modell des Herstellers Maybach wurde der in den 1930er Jahren als Limousine und Cabriolet gefertigte Maybach Zeppelin, in dem ein V12-Aggregat mit acht Litern Hubraum seinen Dienst tat. Das über 5,50 Meter lange Fahrzeug konnte damit auf knapp 147 kW (200 PS) zugreifen und eine Reisegeschwindigkeit von nahezu 175 Stundenkilometern erreichen. Mit diesen Daten war der bis Ende der 1930er Jahre gebaute Maybach Zeppelin zu seiner Zeit eine der größten und schnellsten Straßenlimousinen aus deutscher Produktion.

Die Limousinen von Maybach als neuer Luxusmarke des Daimler-Konzerns

Von Ausstattung und Abmessungen her oberhalb der Mercedes-Benz S-Klasse angesiedelt, brachte der Daimler-Konzern im Jahr 2002 die ersten Maybach der Neuzeit auf den Markt, die im neu aufgebauten Manufakturbetrieb im Stammwerk Sindelfingen unter Einbeziehung individueller Kundenwünsche in Kleinserien produziert wurden. Angeboten wurden eine Limousine mit knapp 5,70 Metern Länge, die den Verkaufsnamen Maybach 57 erhielt, sowie eine auf gut 6,20 Meter gestreckte Langversion als Maybach 62. Beide Modelle verfügten wie ihr historischer Vorgänger Maybach Zeppelin über ein V12-Aggregat, das dem Maybach 57 sowie dem Maybach 62 gut 405 kW (550 PS) zur Verfügung stellte. Damit schaffte es die fast drei Tonnen schwere Limousine in etwas über fünf Sekunden auf einhundert Stundenkilometer und beschleunigte bis auf 250 km/h.

Die Sondermodelle von Maybach und ein neuer Maybach Zeppelin

Im Jahr 2005 erweiterte Daimler sein Maybach-Modellspektrum um eine sportlich motorisierte Limousine, die in zwei Längen als Maybach 57S und Maybach 62S angeboten wurde. Der von AMG bearbeitete Motor leistete in diesen Sonderversionen 450 kW (612 PS) und verfügte über 6,0 Liter Hubraum. Die Geschwindigkeit dieser Modelle wurde erst bei 275 Stundenkilometern abgeregelt. Ein weiteres Sondermodell wurde im Baujahr 2009 mit dem Maybach Zeppelin präsentiert, der in Zweifarbenlackierung und mit einzigartigen Ausstattungsdetails als Topmodell der kleinen Maybach-Flotte in limitierter Auflage produziert wurde.

Aus Maybach wird Mercedes-Maybach

Im November 2011 gab Daimler-Chef Dieter Zetsche bekannt, die Marke Maybach werde 2012 zu Gunsten weiterer Modelle der Mercedes S-Klasse eingestellt. Verkauft wurden die Maybach-Limousinen noch bis ins Jahr 2013, danach sollte der Name Maybach nicht mehr genutzt werden. Das letzte Maybach-Fahrzeug verließ im Dezember 2012 die Maybach-Manufaktur des Daimler-Werks Sindelfingen. Ende 2014 wurde jedoch die erneute Verwendung des Namens Maybach durch den Daimler-Konzern bekanntgegeben. Seitdem wird die Marke als Mercedes-Maybach geführt. Mit der S-Klasse ab Baureihe 222 wurde der Mercedes-Maybach als exklusives Derivat mit besonders langem Radstand eingeführt.