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Mazda Cabrio

Vom Schlafaugen-Look zum sportlichen Roadster

Der japanische Fahrzeughersteller Mazda brachte 1989 ein Cabrio im klassischen Design auf den Markt, mit dem er Automobilgeschichte schrieb. In den USA wird das Mazda Cabrio unter dem Namen Mazda Miata verkauft. Die Japaner kennen den schicken Flitzer als Eunos Roadster. Von Februar 1989 bis Anfang Februar 2011 veräußerte der Konzern weltweit mehr als 900.000 Modelle. So ist das Mazda Cabrio der meist verkaufte Roadster der Welt. Da der MX-5 ein reiner Zweisitzer ist und einen recht kleinen Kofferraum besitzt, eignet er sich daher als Zweitwagen oder für eingefleischte Singles. Allerdings ist es für Menschen mit einer Körpergröße ab 1,85 m durchaus ratsam, vor dem Kauf eines dieser schicken Gebrauchtwagen vorher gründlich Probe zu sitzen.

Die erste Serie des MX-5 NA wurde in erster Linie für den kalifornischen Markt entwickelt und faszinierte von 1989 bis 1998 durch die für ihn typischen Klappscheinwerfern, den so genannten Schlafaugen. Der Startschuss für die Erfolgsgeschichte des MX-5 fiel am 10. Februar 1989 auf der Chicago Autoshow. Nur wenige Monate später, im Mai 1990 fand auch in Europa die Markteinführung statt. Wurde zunächst nur die 115 PS-Variante mit 1,6 Liter Hubraum angeboten. Ab dem Frühjahr 1994 war das Cabrio von Mazda dann auch mit einem 1,8 Liter-Motor und 96 kW (131 PS) erhältlich. In der zweiten Generation unter der Bezeichnung NB erhielt der Roadster ab 1998 feststehende Scheinwerfer. Ein neues Interieur, eine veränderte Karosserie und eine beheizbare Heckscheibe aus Glas sorgten für neuen Schwung im Cabrio-Design. Stärkere Motoren mit 140 PS und 1.9 Liter Hubraum bzw. 110 PS und einer 1,6 l-Maschine sorgten für dynamischen Fahrspaß. Ein dezentes Facelift im Dezember 2000 brachte eine leicht modifizierte Optik an Heck und Front mit sich. Auch der Innenraum wurde einem Facelift unterzogen. Gleichzeitig wurde die Cabrio Mazda Familie um eine Automatikversion mit 102 kW (139 PS) erweitert. Die Schaltversion wartete nun mit ganzen 146 PS auf. Seit 2005 ist die dritte Generation des Roadsters am Markt erhältlich. Basierend auf der Bodengruppe des RX-8 wird das Cabrio mit zwei verschiedenen Motoren mit 16 Ventilen angeboten. Seit Herbst 2006 bietet der Hersteller auch eine Version mit einem Kunststoff-Klappdach unter der Bezeichnung Roadster-Coupé an.

Fahrspaß, Freiheit, Kurven auf endlosen Asphaltpisten

All diese Attribute stehen auch nach mehr wie zwei Jahrzehnte im Vordergrund der Designer. Das straffe, aber dennoch angenehme Fahrwerk gibt seinem Fahrer ein sofortiges Feedback. Während aktuelle Modelle mit einem dynamischer 1,8 Liter Maschine mit 5-Gang-Getriebe, bzw. mit einem 2,0 l MZR mit modernem 6-Gang-Schaltgetriebe ausgestattet sind, bieten auch ältere Gebrauchtwagen jede Menge Fahrspaß.

Die Sondermodelle

Neben den Standard-Fahrzeugen hat der japanische Autobauer seine Fahrzeugpalette durch attraktive Sondermodelle aufgewertet. 2005 wurde mit dem auf 3.500 Fahrzeuge limitierten Sondermodell "3rd Generation" die dritte Generation eingeführt. Es folgten 2006 das Sondermodell "Black & White" (250 Stück) und im April 2007 das nach dem persischen Sonnengott Mithra benannte Cabrio. Mazda brachte außerdem ab März 2008 das Sondermodell "Niseko" auf den Markt. Anlässlich des 20- und 25-jährigen Jubiläums stellte Mazda die Sondermodelle "20th Anniversary" (März 2010) und "25th Anniversary" (April 2014) vor.