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Mazda MX 5 Cabrio

Modellentwicklung der Mazda Roadsters

Der MX 5 von Mazda ist kein gewöhnliches Cabrio, sondern ein Roadster. Als der japanische Autobauer 1989 das Mazda MX 5 Cabrio auf den Markt brachte, hatte sich das Unternehmen schon lange als Hersteller von Lkws und Pkws einen Namen gemacht. Die Konstruktion eines Roadsters überraschte die Fachwelt, denn der Fahrzeugtyp war so gut wie ausgestorben. Selbst die Marktforschungsabteilungen von Mazda sahen kein Potenzial für das Mazda MX 5 Cabrio. Der Projektleiter Toshihiko Hirai setzte alles daran, dass der Wagen auf den Markt kam. Den Anstoß zu der Entwicklung des MX 5 soll ein Gespräch zwischen dem amerikanischen Journalisten Bob Hall und dem damaligen Mazda-Manager Kenichi Yamamoto gegeben haben. Der Journalist sagte, dass es auf dem nordamerikanischen Markt an leichten Sportwagen (lightweight sportscar) mangele. Mit Blick auf den kalifornischen Markt und in der Hoffnung, den Namen Mazda emotional zu besetzen, entschied sich der Konzern, den Wagen einzuführen. Geplant war der Bau von jährlich 5.000 Fahrzeugen, wovon 3.000 in den USA abgesetzt werden sollten. Ende 1990 waren bereits fast 150.000 MX 5 Cabrios verkauft, heute ist die Millionengrenze längst überschritten worden. Der in den USA Miata und in Japan Eunos genannte Wagen erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit, auch ältere, gebrauchte Fahrzeuge finden leicht einen neuen Besitzer.

Das MX 5 Cabrio deckt nicht das klassische ursprüngliche Marktsegment der Roadster ab. Der MW 5 ist hochpreisig und ausgesprochen komfortabel, während der Ur-Roadster recht rustikal daherkommt. Das Fahrzeug mit Front-Mittelmotor und Hinterradantrieb wurde anlässlich der Chicago Auto Show am 10. Februar 1989 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Der Typ NA, der von 1989 bis 1998 gebaut wurde, hatte auffällige Klappscheinwerfer, was dem Zeitgeschmack entsprach. Ab Mai 1990 war das Mazda MX 5 Cabrio auch in Europa erhältlich. Der stärkste MX 5 dieser Reihe hatte 96 kW und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 197 km/h. Die Ära der Klappscheinwerfer war mit der Einführung der zweiten Generation des Mazda MX 5 Cabrio vorbei. Der Typ NB hatte kleine, leistungsstarke Scheinwerfer, die glatt in die Karosserie integriert waren. Ab dieser Baureihe können auch Fahrer des Mazda MX 5 Cabrio bei Tag die Lichthupe betätigen. In dieser Reihe wurden auch deutlich stärkere Motoren eingebaut. In der stärksten Version hatte der MX 5 nun 103 kW, beschleunigte von 0 auf 100 km/h in 8,4 Sekunden und fuhr mit einer Geschwindigkeit von bis zu 205 km/h. Im Dezember 2000 wurde das Mazda MX 5 Cabrio überarbeitet. Neben leichten Veränderungen in der Optik und im Innenraum wurden auch zwei neue Motoren eingeführt. Der stärkste MX 5 hatte nun 118 kW, beschleunigte in 7,9 Sekunden und schaffte bis zu 213 km/h. Außerdem gibt es den Wagen nun auch als Automatik. Mit einem auf 3.500 Stück limitierten Sondermodell startete Mazda im Oktober 2005 in die dritte Generation. In der stärksten Version schafft er mit 118 kW eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 7,6 Sekunden und fährt bis zu 213 km/h.

Limitierte Sondermodelle für Raritätensammler

Vom Mazda MX 5 Cabrio wurden einige streng limitierte Sondermodelle herausgebracht. 1999 feierte Mazda das zehnjährige Jubiläum des MX 5 mit einer auf 7500 Stück limitierten Auflage. Das "10th Anniversary"-Modell mit 103kW wurde nur in Saphirmetallicblau mit Vinyldach in dieser Farbe hergestellt und trägt eine Seriennummer auf einer Plakette an der linken Fahrzeugseite. Eine besondere Rarität dürfte das "25th Anniversary"-Modell werden. Es ist in der Farbe "Soul Red Metallic" mit beigem Lederinterieur gehalten und hat ein schwarzes Hardtop. Die 100 Exemplare, die nur in den USA erhältlich waren, waren innerhalb von zehn Minuten verkauft.