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Skoda Geländewagen

Nach vier Jahren kam neuer Schwung

Der tschechische Automobilbauer Skoda kann auf eine ebenso lange wie wechselvolle Geschichte zurückblicken. Schon 1905 verließ das erste Automobil die Montagehallen des 10 Jahre zuvor als Fahrradfabrik gegründeten Unternehmens. Nach zwei Weltkriegen und langen Jahren unter sozialistischer Führung hatte der einst stolze Name seinen Glanz verloren, als Volkswagen 1991 die Firma von der tschechischen Regierung übernahm und als vierte Marke in den VW-Konzern integrierte. Nach und nach wurde das Angebot durch immer neue Modelle vergrößert. Mit der Zeit konnte sich Skoda einen vorzüglichen Ruf erarbeiten und galt bald als günstige, aber gleichwertige Alternative zu einem Produkt aus dem VW-Stammhaus.Als Reaktion auf den Boom bei kleinen, kompakten SUVs entschied man in der Wolfsburger Konzernzentrale, dass auch Skoda einen Geländewagen anbieten sollte. Im Frühling des Jahres 2009 wurde dann der neu entwickelte Yeti auf dem Autosalon in Genf der Öffentlichkeit vorgestellt. Wenige Monate später, im August des gleichen Jahres, rollten die ersten Exemplare in die Showrooms der Händler. Bei der Technik und einzelnen Bauteilen bedienten sich die Tschechen natürlich in den weitläufigen Regalen des Konzerns. Die verbauten Motoren sind ebenso in anderen Modellen der großen VW-Familie zu finden. Der gegen Aufpreis erhältliche 4X4-Antrieb stammt vom Markenbruder Octavia, der in seiner Allradversion zwar auch ein Abenteurer-Outfit und eine leicht erhöhte Sitzposition zu bieten hat, aber nicht als vollwertiger Geländewagen gelten kann. Mit einer Länge von 4,22 Metern gehört der Yeti zu den eher kompakten Vertretern der SUV-Klasse. Dennoch bietet er ausreichend Platz für maximal fünf - nicht allzu groß gewachsene - Personen. Das Kofferraumvolumen von 405 Litern ist nicht besonders üppig, lässt sich aber durch den Ausbau der Rücksitze auf stattliche 1760 Liter vergrößern. Für eine Familie mit zwei Kindern und jeder Menge Urlaubsgepäck ist der Geländewagen Skoda Yeti, wie nahezu alle Kompakt-SUVs, allerdings nur begrenzt zu empfehlen.Vier Jahre nach dem Start des Yeti war die Zeit gekommen, dem kleinen Allradler ein leicht verändertes Äußeres zu gönnen. Im Herbst 2013 wurde das Faceliftmodell vorgestellt. Mit einem etwas markanteren Grill, neuen Scheinwerfern und einer nur unwesentlich veränderten Heckpartie unterscheidet sich die überarbeitete Version aber erst auf den zweiten Blick von seinem Vorgänger. Freuen dürfte dies vor allem Gebrauchtwagenkäufer, da man nicht gleich als Fahrer eines veralteten Modells identifiziert wird. Mit dem Facelift hat der rustikale Skoda Geländewagen einen zivilen Bruder bekommen, der technisch zwar identisch ist, aber auf die typischen Offroader-Attribute wie Unterfahrschutz und klobige Seitenverplankungen verzichtet. Außerdem ist für den leicht überarbeiteten Innenraum nun eine luxuriösere Ausstattung zu bekommen. Ein Zündschloss wird man im Faceliftmodell vergeblich suchen, gestartet wird jetzt per Knopfdruck.

Motoren von zahm bis sportlich

Drei Benziner und vier Diesel sorgen beim Skoda Yeti für moderaten bis sportlichen Vortrieb. Die 105 PS des 1.2 TSI Benziners und des 1.6 TDI sind zwar ausreichend, werden ambitionierte Fahrer aber kaum begeistern. Für ordentlich Power unter der Haube sorgen eher der 1.8 TSI mit 152 bzw. 160 PS oder der 170 PS-starke Diesel im 2.0 TDI, der auch in einer zahmeren Variante mit 140 Pferdestärken zu bekommen ist. Ein weiterer Benziner mit 122 PS und ein 110 PS-Diesel komplettieren das Angebot für den einzigen Skoda Geländewagen.