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Skoda Karoq

Skoda Karoq

Der Škoda Karoq ist der bislang dritte Vertreter im SUV-Segment des tschechischen Herstellers. Obwohl er den Yeti ablöst, kommt der Karoq optisch weit mehr seinem großen Bruder Škoda Kodiaq gleich, die Basis und die Motoren nimmt er sich aber vom Seat Ateca und dem Audi Q2. Im Ganzen ist der Karoq ein klassischer Kompakt-SUV, hat aber seine Vorzüge in der maximalen Raumausnutzung, den sparsamen und zugleich kraftvollen Motoren sowie der topmodernen Ausstattung.Weiterlesen

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Skoda Karoq - Karosserieform

Skoda Karoq - Außenfarbe

Hatte der tschechische Hersteller Škoda erst im März 2017 das größere SUV Kodiaq zu den Händlern geschickt, kam im November gleich die nächste SUV-Neuauflage hinterher, nämlich ein Nachfolger für den Yeti: Der Škoda Karoq ist der bislang dritte Vertreter im SUV-Segment der Volkswagen-Tochter. Obgleich er den Yeti ablöst, hat der Karoq optisch weitaus mehr Gemeinsamkeiten mit dem Kodiaq – einstweilen findet sich gar die Bezeichnung „kleiner Kodiaq“. Dabei basiert der Karoq vielmehr auf dem 2016 eingeführten Seat Ateca: Beide werden im tschechischen Kvasiny produziert, teilen sich den Modularen Querbaukasten MQB A1 und demzufolge auch die äußeren Abmessungen. Der 31 Zentimeter längere Škoda Kodiaq stützt sich hingegen auf den größeren MQB A2, dient aber als Designvorlage für den Karoq – vom Yeti keine Spur mehr, auch nicht von dessen kleineren Abmessungen und höheren Dach.

Die Weltpremiere des Kompakt-SUV Karoq fand am 18. Mai 2017 in Stockholm statt, zu den Händlern kam er am 4. November 2017. Wie schon beim Yeti und beim Kodiaq leitet sich der Name „Karoq“ von den Ureinwohnern der Kodiak-Insel vor der Südküste Alaskas ab: „Karoq“ ist eine Kombination aus den Begriffen „Kaa’raq“ (Auto) und „Ruq“ (Pfeil). Lassen Sie uns prüfen, inwieweit der Name zum Fahrzeug passt:

Die Motoren des Škoda Karoq

Zum Marktstart kam das Modell mit zwei Otto- und drei Dieselmotoren zu den Händlern. Alle Aggregate stammen von Volkswagen und sind mit Turbolader, Zylinderabschaltung und Start-Stopp-System ausgestattet. Zudem sind sie identisch mit der Motorenpalette des Seat Ateca und des Audi Q2, allerdings fehlt bislang der stärkere Zweiliter-Benziner im Angebot. Wie beim Ateca sind die Motoren für einen SUV überraschend sparsam, so verbraucht der kleinste Benziner gerade einmal so viel wie der stärkste Diesel:

Benzinmotoren

Die Basismotorisierung Karoq 1.0 TSI kommt mit nur drei Zylindern aus und leistet 85 kW (115 PS) zu einem Drehmoment von 200 Nm, der Verbrauch sitzt wie beim Zweiliter-Diesel auf 5,2 bis 5,3 Litern Super. Der ebenfalls Vorderrad-getriebene und mit Sechsgangschaltung ausgestattete Karoq 1.5 TSI ist wie die übrigen Varianten mit vier Zylindern versehen und kommt bereits auf eine Leistung von 110 kW (150 PS) zu 250 Nm, ist aber optional mit Allrad erhältlich. Im Verbrauch liegt die 1,5-Liter-Variante gleichauf mit dem Dreizylinder. Beim Seat Ateca und Audi Q2 kommt hier übrigens ein 1,4-Liter-Aggregat mit identischen Leistungswerten, aber etwas höherem Verbrauch zum Einsatz. Dafür fehlt beim Karoq wie bereits erwähnt der 2.0 TSI.

Dieselmotoren

Das Dieselsegment ist durch die beiden Zweiliter-Varianten Karoq 2.0 TDI mit 110 kW (150 PS) bei 340 Nm und dem Topmodell mit 140 kW (190 PS) bei satten 400 Nm vertreten. Letzterer steht serienmäßig mit Allrad sowie Siebengang-DSG bei den Händlern, den Sprint auf 100 km/h schafft er in 7,8 Sekunden. Ersterer hat den Vierradantrieb hingegen optional an Bord – allerdings nur mit Sechsgang-Schaltgetriebe – und kommt mit 4,4 bis 5,0 Litern Diesel aus. Was bleibt ist der kleinste Diesel Karoq 1.6 TDI, der mit 85 kW (115 PS) und durchschnittlich 4,5 Litern Diesel der sparsamste aller Škoda SUV ist. Was die Abgasnorm betrifft, so erreichen alle Modelle den Euro-6-Standard.

Die Ausstattung des Škoda Karoq

Schon optisch unterscheidet sich der Karoq deutlich vom offiziellen Vorgänger Škoda Yeti. Dieser ist schmaler, kürzer und das Dach ist dem Himmel rund neun Zentimeter näher – im Design eine Mischung aus SUV und Kastenwagen. Der Yeti wirkt vergleichsweise fast schon ein wenig bieder, steht der Karoq doch wie der Kodiaq in deutlich gefälligerem, klassischem SUV-Kleid bei den Händlern – und das mit den Abmessungen des Seat Ateca, der seinerseits gerne mit dem BMW X1 verglichen wird. Auch im Innenraum gibt es viele Parallelen zum Kodiaq:

Dazu gehören etwa das Infotainment und die Connectivity-Features mit Notruftaste: Die Instrumente lassen sich auf Wunsch digital anzeigen, und zwar in vier unterschiedlichen, frei programmierbaren Ansichten. Ein besonderes Highlight sucht bei den Kollegen Tiguan und Kodiaq derzeit noch seinesgleichen: ein 9,2-Zoll-großes Navigationssystem mit Gesten-Steuerung. Außerdem gibt es einen WLAN-Hotspot und Internet in LTE-Geschwindigkeit.

Die Rückbank besteht gegen Aufpreis wie schon beim Yeti aus drei Einzelsitzen („VarioFlex“), die separat verstellbar und auch komplett ausbaubar sind. Beim Karoq passen so schon mindestens 521 Liter ins Heck – etwa 100 Liter oder ein großer Koffer mehr als beim Yeti. Werden die Rücksitze ausgebaut, bietet der Kofferraum ein Volumen von bis zu 1.810 Liter. Will man besonders lange Gegenstände transportieren, lässt sich auch der Beifahrersitz umklappen.

Komfortelemente

Der Skoda Karoq ist wie der Kodiaq in den drei Ausstattungsvarianten „Active“, „Ambition“ und „Style“ erhältlich. Active ist als unterste Linie bereits ganz ordentlich bestückt, zur Einführung ist der Karoq allerdings nur in den gehobeneren Varianten Ambition und Style zu haben. Die günstigste Version zum Marktstart ist der Karoq Ambition als 115-PS-Benziner für 24.290 Euro. Umfangreichere Assistenzsysteme verlangen wie beim Kodiaq Aufpreis: Beispiele sind der Abstandsregeltempomat und Assistenten fürs Ein- und Ausparken, Spurhalten und -wechseln sowie für Staus und Notfälle, das beheizbare Lenkrad, die beheizbaren und elektrisch verstellbaren Sitze, eine Heckklappe die sich per Fußwischen öffnen lässt sowie eine schwenkbare Anhängerkupplung, die 19-Zoll-Alufelgen oder die ebenso optionale Dämpferverstellung DCC.

Dafür bietet Skoda für den Karoq zum Marktstart zwei Ausstattungspakete mit bis zu 710 Euro Preisvorteil gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten Serienmodell an: Die Pakete „Business Amundsen“ und „Business Columbus“ beinhalten jeweils Müdigkeits- und Verkehrszeichenerkennung, SmartLink+, Sprachbedienung, WLAN-Hotspot sowie Maxi-Dot-Farbdisplay sowie zahlreiche weitere Features.

Sicherheitselemente

Neben den genannten ist der Karoq mit weiteren Assistenten auf Sicherheit bedacht: Eine Multikollisionsbremse, ein Front-Radar-Assistent inklusive City-Notbremsfunktion mit Personenerkennung, ein Fahrlichtassistent mit Licht- und Regensensor sowie LED-Rückleuchten gehören zur Serienausstattung. Weitere Helfer wie ein Offroad-Assistent für die Allradversionen sind optional erhältlich.

Fazit

Als dritter im Bunde rundet der Škoda Karoq das Portfolio der tschechischen Modelle mit Offroad-Anspruch ab – zeitgleich tritt der Karoq die Nachfolge für den Škoda Yeti an. In Sachen Motorisierung und Ausstattung ist der Kompakt-SUV etwa auf Augenhöhe mit dem Seat Ateca und dem BMW X1, optisch wirkt er wie ein kleinerer Škoda Kodiaq. Den Namen des „Autopfeils“ darf man dem Karoq schon lassen.