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Skoda Kodiaq

Skoda Kodiaq - Neues SUV aus Tschechien

Der Skoda Kodiaq feiert am 4. März 2017 seine Premiere inDeutschland. Das neue SUV aus dem Hause Skoda besticht mit einemgeräumiger Innenraum und dem größten Kofferraum seiner Klasse. Er bietet Platz für bis zu 7 Personen und steht zum Start sowohl als Diesel als auch als Benziner zur Verfügung.

Skoda Kodiaq

Skoda Kodiaq - Neues SUV aus Tschechien

Der Skoda Kodiaq feiert am 4. März 2017 seine Premiere in Deutschland. Das neue SUV aus dem Hause Skoda besticht mit einem geräumiger Innenraum und mit 2.065 l Volumen hat man derzeit den größten Kofferraum seiner Klasse im Angebot. Mit einer Länge von 4,70 m bietet der Kodiaq genug Platz für 5 Personen...Weiterlesen

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Der Skoda Kodiaq ist ein SUV des tschechischen Automobilherstellers Skoda Auto und kam im März 2017 auf den Markt. Ursprünglich waren Namen wie „Skoda Snowman“ oder auch „Skoda Polar“ für den Kodiaq angedacht, aber vom früheren Skoda-Vorstandsvorsitzenden Winfried Vahland wieder verworfen – der Name Kodiaq ist hingegen seit Dezember 2015 amtlich. Erstmalig wurde das siebensitzige Konzeptmodell VisionS auf Genfer Autosalon im März 2016 vorgestellt. Die Präsentation der Serienversion folgte am 1. September 2016 in Berlin, die Premiere in der Öffentlichkeit hatte das Fahrzeug auf dem Pariser Autosalon im Oktober 2016.

Der Kodiaq basiert auf dem Anfang 2016 erschienen VW Tiguan II und stammt auch von dessen modularer MQB-Plattform, auf der auch der Seat Ateca entsteht. Dennoch ist der Kodiaq um rund 21 Zentimeter länger als der Tiguan und wartet darüber hinaus sogar mit sieben Sitzen auf. Dank seiner hochwertigen Ausstattung kann der Kodiaq sogar mit Modellen wie der Mercedes-Benz GLC-Klasse, dem Audi Q5 oder dem BMW X3 konkurrieren – hinsichtlich seines Startpreises von 25.490 Euro bleibt er aber mit günstigeren Modellen wie dem Hyundai Santa Fe, dem Mazda CX-5 oder dem Kia Sorento auf Augenhöhe.

Video - Der Kodiaq in Action

Varianten des Skoda Kodiaq

Der Skoda Kodiaq ist in zwei Größen erhältlich: serienmäßig als Fünfsitzer und wahlweise als Siebensitzer. Beide Fahrzeuge sind etwas größer und geräumiger als ihre Tiguan-Gegenstücke. Schlüsselelemente wie der bullige Kühlergrill oder die markanten schmalen Scheinwerfer gingen vom Konzeptmodell weitgehend unverändert in Serie, Linien, Ecken und Kanten sind hingegen etwas weicher geworden. Der neue SUV ist ein Hochdachauto mit einem geräumigen Gepäckabteil und sehr viel Platz in allen Sitzreihen. Außerdem befinden sich bereits ein Coupé-SUV und ein RS in der weiteren Entwicklung. Der Name Kodiaq nimmt übrigens Bezug auf den Kodiak-Bären, so lautet die Schreibweise in der Sprache der Ureinwohner Alaskas, wo die Unterart des Braunbären normalerweise lebt. Mit einer Länge von 4,7 Metern überragt der Kodiaq seinen kleinen Bruder Skoda Yeti um gut einen halben Meter – so passen also die Namen wie auch die Dimensionen ihrer beiden pelzigen Statthalter zusammen.

Motoren des Skoda Kodiaq

Der eigentlich geplante und im Rahmen der Studie vorgestellte Plug-in-Hybrid wird erst später kommen, so viel ist schon klar. Für den Start stehen ganz klassisch erst mal vier TSI-Motoren und zwei Selbstzünder zur Wahl, die alle mit vier Zylindern in Reihe, 16 Ventilen und Turbolader ausgestattet sind. Beim Škoda 4×4-Antrieb schaltet sich über eine elektronisch geregelte Lamellenkupplung die Hinterachse nur bei Bedarf hinzu. Im Normalbetrieb werden ausschließlich die Vorderräder angetrieben, dies hat aufgrund geringerer Reibungsverluste Vorteile für den Verbrauch. Sobald jedoch die Vorderachse bzw. die Räder mehr Grip brauchen, schaltet die Elektronik in Millisekunden über die Lamellenkupplung den Hinterradantrieb hinzu. Technisch erbt der Kodiaq ansonsten alles, was auch die anderen aktuellen Skoda-Modelle auszeichnet: EU6-Abgasnorm und die mittlerweile klassischen Spritsparsysteme wie Start-Stopp-System, Energierückgewinnung und Zylinderabschaltung für die Benziner.

Benzinmotoren

Die Benziner teilen sich in zwei 1,4- und zwei 2,0-Liter-Aggregate auf, die jeweils identisch, aber mit verschiedenen Leistungen erhältlich sind: Die Basismotorisierung leistet ab 5.000 Umdrehungen bis zu 92 kW (125 PS) und kommt ab 1.400 Umdrehungen auf maximal 200 Nm. Im Verbrauch glänzen die Ottomotoren nicht besonders, so braucht das Basismodell bereits etwas mehr als sechs Liter Superbenzin pro 100 Kilometer. Es ist wie die nächststärkere Variante mit 110 kW (150 PS) und 250 Nm an ein Sechsgang-Schaltgetriebe und Vorderradantrieb gekoppelt, der stärkere 1,4-Liter ist aber optional auch mit Allradantrieb und Sechsgang-Direktschaltgetriebe zu haben – und mit bereits sieben Litern im Verbrauch.

Die beiden Zweiliter-Benziner kommen hingegen ab Werk mit Allradantrieb und Siebengang- Direktschaltgetriebe zu den Händlern. Variante drei leistet bis zu 132 kW (180 PS) bei 320 Nm und beschleunigt in 8,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h, der Verbrauch liegt bei 7,4 Litern Super. Das Topmodell unter den Benzinern bringt es auf maximal 162 kW (220 PS) bei 350 Nm und erreicht bis zu 220 km/h. Die 7,5 Sekunden für den 100er-Sprint lässt sich das Modell aber auch mit 8,3 Litern pro 100 Kilometer anrechnen.

Dieselmotoren

Bei den beiden Selbstzündern handelt es sich ebenfalls um Zweiliter-Aggregate mit Siebengang- Direktschaltgetriebe und Common-Rail-Direkteinspritzung. Der kleinere Diesel leistet bis zu 110 kW (150 PS) und erzeugt ab 1.750 U/min ein Drehmoment von maximal 340 Nm. Ab Werk ist er mit Vorderradantrieb und optional mit Allrad und dafür auch mit 4x4-Sechsgang-Schaltgetriebe erhältlich. Das Diesel-Topmodell kommt hingegen serienmäßig mit Allradantrieb zu den Händlern und leistet bis zu 140 kW (190 PS) bei 400 Nm. Er beschleunigt in rund neun Sekunden von 0 auf 100 km/h und fährt 210 km/h Spitze. Der Verbrauch liegt mit 5,7 Litern um 0,7 Liter höher als bei der 150-PS-Variante.

Der Hybrid Skoda VisionE

Das Spitzenmodell VisionE wird dem ursprünglichen Konzeptauto VisionS relativ nahe kommen. Da lockte man mit einem Hybridantrieb bei der Vorstellung und lässt dann darauf am längsten warten: Die neue Studie VisionE wurde erst im April 2017 auf der Auto Shanghai präsentiert. Als Verbrennungsmotor dürfte ein 1,4-Liter-TSI zum Einsatz kommen. Benzin- und Elektromotor sollen ihre Kraft über ein Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe beide an die Vorderachse übertragen. Dazu vollkommen unabhängig soll ein zweiter Elektromotor an der Hinterachse arbeiten – der VisionE dürfte damit einen Allradantrieb ohne jegliche mechanische Verbindung des Antriebs vorn zum Antrieb hinten besitzen. Sind alle Antriebe gekoppelt, soll der SUV mit einer Ladung und Tankfüllung insgesamt rund 500 Kilometer schaffen und eine Systemleistung von 225 kW (306 PS) bieten. Das Spitzentempo gibt Skoda mit 180 km/h an, den Verbrauch beziffert der Hersteller mit sage und schreibe gerade einmal 1,9 Litern Benzin – zumindest solange die Elektromotoren mit von der Partie sind.

Ausstattung des Skoda Kodiaq

Sicherheitselemente

Der Skoda Kodiaq ist in drei Ausstattungsvarianten erhältlich: „Active“, „Ambition“ und „Style“, wobei die niedrigste bereits ganz ordentlich bestückt ist. Umfangreichere Assistenzsysteme verlangen allerdings Aufpreis, wie etwa der Abstandsregeltempomat sowie Assistenten fürs Ein- und Ausparken, Spurhalten und –wechseln sowie für Staus und Notfälle.

Komfortelemente

Mit der reichen Ausstattung des Kodiaq klopft der Hersteller durchaus ein wenig bei den teureren Marken im gleichen Fahrzeugsegment an, allerdings sind viele nur gegen Aufpreis erhältlich: Nahezu alle Assistenz- und Multimediasysteme aus dem Regal des VW-Konzerns stehen auch für den Kodiaq zur Verfügung. Funktional ist der Kodiaq Ambition mit Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Tempomat, 360-Grad-Draufsichtkamera, Digitalradio und dem Lademanagementsystem. In der Style-Variante sind Details wie eine Einparkhilfe vorne, LED-Scheinwerfer und der Acht-Zoll-Touchscreen ohne Aufpreis dabei. Eine Besonderheit ist der Onlinezugang mit WLAN und Verkehrsdaten in Echtzeit. Als erstes Modell von Skoda erhält nun auch der Kodiaq ein Head-Up-Display, passend dazu erhalten alle Instrumente nun eine digitale Anzeige. In der Mittelkonsole befindet sich ein großes Display, über das sich die Infotainment-Funktionen steuern lassen – auch Apps von Smartphones können auf das Display gespiegelt werden.

Fazit

Der Skoda Kodiaq kann insbesondere wegen seinem großen Platzangebot und der verfügbaren Ausstattung zu unterm Strich immer noch günstigen Preisen gut mit der teureren Konkurrenz mithalten. Zur hoffnungsvollen Hybridvariante VisionE gibt es leider noch keine Langzeiterfahrungen, somit steht das Gesamtpotential des Modells noch nicht ganz fest. Unabhängig lässt der Kodiaq bis jetzt nur Gutes von sich hören.

Fahrzeugbewertungen zu 

2 Bewertungen

5,0

Technische Daten Skoda Kodiaq

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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