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Suzuki Cabrio

Die Geschichte

Der japanische Hersteller Suzuki ist in Deutschland vor allem für seine Bikes und Kleinwagen bekannt, doch Liebhaber gebrauchter Wagen wissen, dass in den letzten zwanzig Jahren auch zwei kleine Cabrios das Emblem des Herstellers trugen.

Das erste in den letzten zwanzig Jahren gebaute Cabrio war der Suzuki Cappuccino, der von 1991 bis 1997 gebaut wurde. Dieses Cabrio war für allem für den japanischen Markt (und für kleinere Menschen) als Fahrzeug gedacht, welches in der Kleinstwagen-Klasse zu verorten ist. Man wollte mit dem Cabrio vor allem die innerjapanische Konkurrenz aufmischen, da man selbst kein Cabrio im eigenen Produktportfolio hatte. Dass es den Cappuccino, obwohl er sich eher am innerjapanischen als am internationalen Markt orientierte, auch auf dem deutschen Gebrauchtwagenmarkt gibt - freilich als Rarität - ist dem Umstand geschuldet, dass wenige Exemplare offiziell in Deutschland verkauft wurden. Das Modell lief 1997 aus.Gleichzeitig entschied man sich 1992 zwei weitere Cabrios, den Suzuki Cara und das Suzuki Swift Cabrio (eine Variante des Swift) auf den Markt zu bringen, die beide bis 1995 verkauft wurden. Beim Cara handelte es sich um einen Kleinstwagen. Allerdings wurde der Cara auch als Autozam AZ-1 verkauft, während er jedoch vollständig von Suzuki entworfen und gebaut wurde. Da beide Modelle sehr leicht waren, konnte ihr kleiner Motor dennoch sehr viel Leistung auf die Straße bringen, wodurch beide sportliche Fahreigenschaften aufwiesen. Die Fahreigenschaften des Swift Cabrio unterschieden sich nur unwesentlich von denen des Kleinwagens.Beide Autos waren primär für junge Fahrer gedacht, die sich einen "ausgewachsenen" Sportwagen nicht leisten konnten, um mit dem Cara oder dem Cappuccino ein günstiges Einsteigermodell fanden. Trotz des für damalige Verhältnisse günstigen Verkaufspreises blieb jedoch sowohl der Cappuccino als auch der Cara deutlich hinter den Erwartungen zurück. Der Cara verkaufte sich bis zu seiner Einstellung nur etwa 4400 Mal. Etwas erfolgreicher lief der Cappuccino, für welchen man sich kurzzeitig sogar überlegte, einen Nachfolger auf den Markt zu bringen, wobei man sich später dagegen entschied.

Facelifts und Updates

Das Cabrio Suzuki Cappuccino wurde ursprünglich ohne Anti-Blockiersystem und ohne Sperrdifferenzial angeboten. Beides wurde erst ab 1995 nachgerüstet, was das einzige Update des Cappuccinos darstellt. Der Motor blieb unverändert und die Optik ebenfalls. Ebenfalls unverändert blieb der Cara in seiner kurzen Bauzeit von gerade einmal drei Jahren.

Die Motorisierung

Der Motor des Cappuccino war nicht wirklich stark - was man unter Berücksichtigung der Fahrleistungen meinen könnte. Tatsächlich handelte es sich um einen 67 PS starken Benziner mit einem Hubraum von gerade einmal 0,7 Liter. Auch die Höchstgeschwindigkeit die etwa bei 130 km/h lag, deutet auf keine sportlichen Fahrleistungen an. Dennoch vermochte dieser kleine Motor den nur 725 kg schweren respektive leichten Wagen in 7,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen, was in jenem Segment eine deutliche Hausmarke ist. Diesem Umstand war auch geschuldet, dass man kleinen Motor vergleichsweise hochtourig fahren konnte, wie es für japanische Fahrzeuge Tradition ist. War der Motor warm gefahren, konnte man ihn ohne weiteres bis 8.000 Umdrehungen pro Minute drehen. Dies macht beide Fahrzeuge auf dem Gebrauchtwagenmarkt zu beliebten Raritäten. Für den Cara stand der gleiche Motor zur Verfügung, nur war der Cara noch einmal 5 kg leichter. Eine leistungsgesteigerte Version des Cara / respektive des AZ-1 war übrigens das Einzelstück Abarth Scorpione, ein von Abarth getuntes Fahrzeug.