Citroën C3 Aircross „Marine Nationale“: Käpt'n C3 taucht ab zum Gefechtsdienst!

Der Citroën C3 Aircross ist eigentlich als eher friedlicher und durchweg praktischer Familienfreund für bis zu sieben Personen bekannt. Mit der braven Vorstadt-Idylle scheint nun allerdings Schluss zu sein: Zusammen mit der französischen Seestreitkraft „Marine Nationale“ verwandeln die Designer von Citroën den SUV in ein fahrbereites U-Boot für die Straße.
Design: Sturmblau, Geländereifen und echte Bootsklampen
Als Basis für das Projekt dient die aktuelle Generation des C3 Aircross, die mit einer Länge von 4,40 Metern ohnehin schon stämmig dasteht. Um den Ansprüchen der Marine gerecht zu werden, haben die Designer dem SUV ein ordentliches Breitbau-Kit verpasst: Mächtigere Radkästen, bulligere Stoßfänger und markante 17-Zoll-Felgen mit grobstolliger Geländebereifung machen unmissverständlich klar, dass dieser C3 nicht nur vor der Eisdiele parken will.
Zur Not, so soll es die Optik zumindest suggerieren, soll er auch vom Atlantik aus anladen können. So wurden etwa die vorderen Abschlepphaken optisch an echte Festmacherklampen von Schiffen angepasst. Und statt der sonst im C3 üblichen farbigen Style-Clips kommen robuste, rote Funktionsgurte an den Stoßfängern zum Einsatz. Für den marinen Ernstfall ist man ebenfalls jederzeit gerüstet, denn auf dem Dach thront ein massiver Gepäckträger, der im Showcar stilecht die schwere Tauchausrüstung aufnimmt.
Selbst die Lackierung erzählt eine Geschichte. Die Karosserie ist in einem dunklen Sturmblau gehalten, das laut Pressemeldung an die raue, offene See erinnern soll. Als genialer Kontrast dient das hellgrau abgesetzte Dach. Dies ebenfalls als eine optische Hommage der Designer an Meeresgischt, den Küstenhimmel und die grauen Rümpfe der französischen Kriegsschiffen. Eine dezente französische Trikolore samt integriertem Anker und der Schriftzug "400 ans de la Marine nationale" auf den Flanken runden das Jubiläums-Gewand ab.
Code Red: Rote Gefechtsstation statt Familien-Idylle
Im Interieur hat man sich ebenfalls vom spießigen Kompakt-SUV-Leben verabschiedet. Stattdessen wird der Citroën C3 Aircross „Marine Nationale“ nachts zur Gefechtsstation: Die gesamte Innenraumbeleuchtung würde von weiß auf rot gewechselt und macht das kleine SUV nachts wirklich zum U-Boot. Ob man die Gefechtsbeleuchtung als reguläres Ambientelicht künftig als Option für die Serienautos anbietet, darf zumindest bezweifelt werden.
Allerdings: Die hellgrauen Stoffbezüge der Sitze reflektieren das rote Licht perfekt und verstärken die immersive Tiefsee-Atmosphäre im Innenraum. Zusätzliche Marine-Logos auf den Vordersitzen, rote Akzentfarben am Lenkrad sowie im zentralen Markenlogo und eine elegant über das Armaturenbrett verlaufende blau-weiß-rote Zierleiste runden die detailverliebte Kabine ab.
Kommt das Straßen-U-Boot in Serie?
Bisher handelt es sich bei diesem maritimen C3 Aircross um ein fahrbereites Einzelstück. Ob Citroën den Hype nutzt und das Sondermodell eventuell in einer streng limitierten Kleinserie für zivile Abenteurer auf den Markt bringt, lassen die Verantwortlichen derzeit noch offen. Das Showcar beweist aber eindrucksvoll, wie vielseitig und wandelbar die neue Designplattform des C3 Aircross tatsächlich ist und das ein bisschen mehr Mut und Wille zur Individualisierung auch aus einem braven Kompakt-SUV ein cooles Designerstück machen kann. (Text: an | Bilder: Citroën)
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