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COVID-19: Das solltest du als Autofahrer und -käufer jetzt wissen

Ob Alltagsverkehr, Autokauf & -verkauf: Die aktuelle Corona-Lage stellt jeden Einzelnen von uns vor bisher ungekannte Herausforderungen. Auch Autofahrer können sich hiervon nicht ausnehmen. AutoScout24 gibt Tipps auf was man jetzt besonders achten sollte.

Aktualisiert: 06.04.2020 / 11:30 Uhr

Die Corona-Pandemie betrifft uns alle. Sowohl in Deutschland als auch im Ausland. AutoScout24, als europaweit größter Online-Automarkt, inspiriert Menschen, das richtige Fahrzeug für sich zu finden, und unterstützt dich selbstverständlich auch in Krisenzeiten. Mit relevanten Informationen zu COVID-19, bleibst du bei uns auf dem neusten Stand – insbesondere, wenn es um das Thema Auto geht.

Zu deiner persönlichen Sicherheit zunächst ein Hinweis, was sich in Bezug auf das Corona-Virus ab sofort auf AutoScout24.de ändert:

  • Um dem Anraten nach sozialer Distanz gerecht zu werden, wird der AutoScout24 Direkt-Verkauf vorübergehend deaktiviert. Du kannst dein Fahrzeug weiterhin auf unserem Marktplatz inserieren und Interessenten finden.

  • Wer wissen will, wie viel sein Auto aktuell noch wert ist, kann unsere Fahrzeugbewertung nutzen.

  • Weiterhin kannst du natürlich die virtuellen Showräume unserer Händler besuchen. AutoScout360° - die Online-Besichtigung auf dem Sofa. Wunschauto finden, Verkäufer anschreiben oder anrufen. Unsere Händler bleiben fast alle erreichbar und antworten dir schnell auf deine Fragen.

  • Du möchtest in der aktuellen Situation flexibel sein und willst Kostensicherheit? Dann schau dir Auto-Abos mit Monats-Flatrates und kurzer Laufzeit an. Bestimmte Modelle sind schon innerhalb von 2 Wochen verfügbar.

Ganz gleich wie sich die aktuelle Situation weiterentwickelt, raten wir sowohl Autokäufern als auch Händlern, in der gegenwärtigen Situation den direkten Kontakt weitestgehend zu vermeiden. Sollten Probefahrttermine anstehen, beachte auch unseren Ratgeber zum "Virenfreien Autofahren".

Das ändert sich in Zeiten von Corona für private Autokäufer, Händler und Gewerbetreibende

  • Der stationäre und gewerbliche Autohandel ist in der Bundesrepublik Deutschland bis auf weiteres untersagt. Damit ist es zurzeit nicht möglich, sich in einem Autohaus seiner Wahl ein Auto anzuschauen, mit Verkaufspersonal vor Ort in Kontakt zu treten oder auf diesem Weg ein Auto zu kaufen oder zu verkaufen. Dem Autohandel angeschlossene Kfz-Werkstätten haben allerdings geöffnet. Allerdings gilt: Wer noch vor der Krise ein Auto gekauft oder geleast hat, und dieses aus wichtigen Gründen benötigt, darf es beim zuständigen Händler nach Rücksprache mit diesem abholen.

  • Der private Autohandel ist mit Inkrafttreten der Ausgangsbeschränkungen in Bayern, dem Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin nur noch unter verschärften Bedingungen möglich. In der Praxis trägt auch das in den restlichen Bundesländern gültige Kontaktverbot zu einer Erschwerung bei.

  • Viele Landratsämter und Zulassungsstellen arbeiten im Notbetrieb oder sind geschlossen. Jede Kommune, jede Stadt handhabt eine Terminvergabe für das An-, Ab- oder Ummelden von Kraftfahrzeugen anders. Wir raten, dass du dich bei Zulassungsangelegenheiten zunächst bei deinem zuständigen Amt elektronisch oder per Telefon meldest.

  • Alle großen Autohersteller haben ihre Werke mittlerweile schließen müssen. Nicht nur, weil Lieferketten unterbrochen wurden, sondern auch, weil die abnehmenden Händler fehlen. Hast du aktuell einen Neuwagen bestellt, wird sich dessen Auslieferung voraussichtlich verzögern.

Autofahren mit dem eigenen Pkw in Zeiten von COVID-19

Abstand halten, Händewaschen und aufeinander achtgeben. Das sind die wichtigsten und zugleich einfachsten Mittel, damit wir alle gesund durch diese herausfordernde Situation kommen. Beim Autofahren im eigenen Pkw befindet man sich zunächst in einem begrenzt geschützten Raum. Doch das bedeutet nicht, dass man nicht dennoch Keime und Viren weiter verteilt, sie an Angehörige und Freunde weitergibt.

Das regelmäßige Reinigen und Desinfizieren des Fahrzeuginnenraums sowie oft angefasster Außenteile reduziert das Risiko, COVID-19 unbedacht weiterzugeben. Wie du dein Auto am besten reinigst und desinfizierst, erfährst du hier.

Wichtig für Autofahrer

  • Autofahren bleibt in Zeiten von Corona erlaubt. Allerdings mit Einschränkungen - etwa für den Freizeit- und Reiseverkehr. So dürfen Touristen die Bundesländer Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern bereits seit dem 19.03.2020 nicht mehr bereisen. Die Inseln der Nord- und Ostsee sind für den touristischen Verkehr gesperrt. Spazierfahrten sind in Bayern, dem Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin nicht gestattet. Die Polizei kontrolliert vielerorts die Zufahrtsberechtigung - beispielsweise zu den bayerischen Seen und Bergen.

  • Motorradfahren nicht überall erlaubt. Obwohl das gute Wetter Anfang April in aller bester Manier die Motorradsaison einläutet - in Bayern, dem Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin sind Touren auf dem Zweirad nicht erlaubt. In allen anderen Bundesländern gibt es keine klaren Verbote, doch sollte man auch hier unnötige Fahrten vermeiden.

  • Die meisten Grenzen sind für Autofahrer dicht. Die Einreise und Ausreise nach oder aus Deutschland ist derzeit nicht oder nur mit einem triftigen Grund möglich. Zum Beispiel für Pendler oder den Warenverkehr.

  • Zu folgenden Ländern gibt es Kontrollen: Österreich, Schweiz, Dänemark, Belgien, Frankreich und Luxemburg. Mit Abweisungen an der Grenze ist zu rechnen. Kleinere Grenzübergänge können komplett gesperrt sein. Die Niederlande haben ein Einreiseverbot für nicht EU-Bürger erlassen.

  • Diese Länder erlauben keine Einreise mehr: Tschechien und Polen haben die allermeisten Grenzübergänge von und nach Deutschland komplett gesperrt. Ausgenommen war bisher nur wichtiger Pendler- und Warenverkehr. Polen hat nun angekündigt, seine Grenzen ab dem 29.03.2020 auch für Pendler zu schließen.

  • Viele Kfz-Werkstätten bleiben geöffnet. Auch solche, die einem Vertragshändler angeschlossen sind. Sie zählen ebenso wie Tankstellen, zu den wichtigen Versorgungsbetrieben im Land. Nicht wichtige Arbeiten sollen aber nach Möglichkeit auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

  • Hauptuntersuchungen (HU) werden in aller Regel (auch bei den Prüforganisationen selbst) weiterhin angeboten und durchgeführt.

  • Tankstellen bleiben geöffnet. Als wichtige Versorgungsbetriebe werden sie weiterhin mit Kraftstoff und autobezogenen Hilfsstoffen wie Öl, Scheibenreiniger oder Kühlmittel beliefert. Auch angeschlossene Tankstellen-Shops haben geöffnet. Gleiches gilt für Paket-Stationen.

  • Baumärkte vielerorts geschlossen. Immer mehr Bundesländer schließen ihre Baumärkte für private Kunden. Nach Bayern, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern hat nun auch Niedersachsen ein Verbot ausgesprochen. Gewerbekunden dürfen weiterhin einkaufen. Wer also als Privatkunde im heimischen Baumarkt Scheibenwischer, Autobatterien oder andere Teile kaufen möchte, sollte sich vorher informieren.

  • Der ADAC ist weiterhin auf der Straße präsent. Auch während der Corona-Krise ist Deutschlands größter Automobilclub mit seiner Straßenwacht unterwegs und steht Autofahrern mit Service, Hilfe und Rat zur Seite.

  • Freie Straßen - mehr Baustellen. Der ADAC meldet aktuell nur wenig Verkehr auf den deutschen Fernstraßen. Doch die freie Fahrt hat auch ihre Grenzen. Die Straßenbauämter nutzen die Gelegenheit, und sanieren vielerorts die Fahrbahnen. Im gesamten Bundesgebiet werden hierzu auch Autobahnteilstücke komplett gesperrt.

  • Tanken ist so günstig wie schon lange nicht. Wer weiterhin regelmäßig mit dem Auto unterwegs ist wird es bereits bemerkt haben: Die Preise für Benzin und Diesel sind durch die Corona-Lage und den starken Ölpreisverfall deutlich zurückgegangen. Vielerorts kostet Super E10 um 1,16 Euro und Diesel gar nur 1,07 Euro pro Liter.

Autofahren mit dem Mietwagen oder mit Carsharing-Diensten

Grundlegend haben Vermietstationen in Deutschland geöffnet. Auch Carsharing-Dienste geben an, dass ihre Fahrzeuge weiterhin zum Ausleihen bereitstehen. Alle Anbieter teilen mit, dass ihre Fahrzeuge regelmäßig und gründlich gereinigt werden – gleiches gilt beim Anmieten vor Ort für die jeweiligen Filialen.

Aber auch hier die Empfehlung: Sicherheitsabstand zum Personal und anderen Kunden waren (mindestens 1-2 Meter), Niesen einhalten oder in die Ellenbeuge. Wer auf Nummer sicher gehen will, der sollte sich auch selbst noch einmal mit der Pflege und Desinfektion beschäftigen. (Text: tv)

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