Neuer Hyundai Inster setzt VW beim Preis unter Druck

Der neue Hyundai Inster auf einen Blick*
- Elektrisches Mini-SUV im A-Segment
- Bis zu 355 km WLTP-Reichweite
- 120 kW DC-Laden Serie
- Innovatives Raumkonzept
- Optional mit V2L-Funktion
- Grundpreis ab ca. 25.000 Euro
*(Der Hyundai Inster steht noch nicht zum Verkauf. Die Homologation und die Energieverbrauchsermittlung der deutschen Länderausführung erfolgen unmittelbar vor der Markteinführung)²
Hyundai Inster ist von innen nach außen gedacht
Hyundai bringt Ende des Jahres das Mini-SUV Inster zu Preisen ab ca. 25.000 Euro nach Deutschland. Eine bewusste Nähe zur Abkürzung der Social Media Plattform Instagram (alias Insta) ist wohl nicht beabsichtigt gewesen. Viel mehr setzt sich der Name aus den englischen Begriffen „intimate“ und „innovative“ zusammen. Das 3,83 Meter kurze E-Auto positioniert sich preislich gegen den Dacia Spring und Citroen e-C3, aber auch gegen die kommende Basisversion des Renault 5 EV. Volkswagen dagegen bringt voraussichtlich erst ab 2027 den ID.2 auf den Markt - ein kompaktes Elektroauto mit den Abmessungen der gegenwärtigen Polo-Generation. Damit erhöht nun auch der Hyundai-Konzern merklich den Druck auf die Niedersachsen. Das günstigste elektrische VW-Modell ist derzeit der ID.3, der dank der "VW Umweltprämie" zeitlich begrenzt bei 33.330 Euro startet.
Nach Verzicht sieht der günstige Inster derweil nicht aus. Reminiszenzen unter anderem an den ersten Fiat Panda und den Suzuki Ignis drängen sich durch die gelungene Mischung aus Ecken und Kanten sowie einigen Rundungen auf. Die runden Leuchten erinnern dagegen an einen Jeep. Der für die Fahrzeuggröße ungewöhnlich lange Radstand (2,58 Meter) lässt die Achsen indes weit nach außen wandern. Schon die äußerliche Formgebung deutet es an: Das Auto wurde von innen nach außen entwickelt - ein üppiges Platzangebot des Viertürers stand bei der Entwicklung augenscheinlich im Vordergrund. Zumindest optional soll zudem ein großes Glasdach das luftige Raumgefühl weiter unterstützen.
Clevere Innenraumdetails
Die ersten Pressefotos zeigen derweil nicht die Basisvariante, sondern eine höhere Ausstattungslinie, die ab rund 28.000 Euro erhältlich sein soll. Während man im A-Segment kaum vom Einsatz hochwertiger Materialien ausgehen kann, wirkt das Interior dennoch alles andere als billig. Clever angerichtet ist zum Beispiel der Ablageturm, der in der Mitte des Armaturenbretts Platz für eine Ladeschale und zum Verstauen kleinerer Dinge des alltäglichen Fahreralltags bietet. Außerdem gibt es ein geschlossenes Handschuhfach. Das Lenkrad kennt man so bereits aus dem Ioniq 5. Zwei 10 Zoll Displays versorgen Fahrer und Beifahrer mit Informationen und Medieninhalten - unter anderem für die Klimabedienung gibt es weiterhin echte Schalter und Taster.
Hyundai ist zudem bemüht, die praktischen Talente des Inster unter Beweis zu stellen: Die hinteren Passagiere nehmen auf Einzelsitzen Platz (ein Fünfsitzer soll später folgen), Kopf- und Armfreiheit sollen über dem Klassendurchschnitt liegen. Die Rücksitze lassen sich in Längsrichtung einzeln um bis zu 16 Zentimeter verschieben. Das Kofferraumvolumen beträgt je nach Sitzstellung zwischen 238 und 351 Liter, legt man die Rücksitzlehnen um, passen in den ebenen Laderaum bis zu 1.059 Liter. Das entspricht in etwa den Kofferraummaßen des Opel Mokka Electric. Klappt man dann noch den Beifahrersitz um, passen laut Hersteller bis zu 2,20 Meter lange Gegenstände hinein.
Zwei Batterien und zwei Motoren stehen zur Wahl
Neben der Basisvariante des Hyundai Inster mit einer 42 kWh großen Batterie (Reichweite rund 300 km), soll es auch einen 49 kWh großen Akku zur Wahl geben. Dieser soll eine Reichweite von bis zu 350 Kilometern bieten. Als noch nicht homologierten WLTP-Verbrauch gibt der Hersteller für beide Varianten indes 15,3 kWh auf 100 Kilometer an. Der Basis-Inster wird mit einer 71 kW/97 PS starken E-Maschine vorfahren, dagegen kommt bei der größeren Batterievariante ein 85 kW/115 PS starker Antrieb zum Einsatz.
One-Pedal-Driving soll ebenso möglich sein wie das optionale Laden von externen elektrischen Geräten mittels V2L. Interessant für alle Nicht-Zuhause-Lader: Bereits der günstigste Hyundai Inster wird über eine DC-Ladefähigkeit von 120 kW DC verfügen. Dadurch sollen die Batterien von 10 auf 80 Prozent in gut 30 Minuten geladen werden können. Das On-Board-Ladegerät schafft indes maximal 11 kW AC. Der Ladestecker befindet sich übrigens in der Frontpartie des Inster.
Marktstart, Varianten und Preise
Der Hyundai Inster startet in Europa Ende 2024. Unklar ist derzeit, ob zum Marktstart bereits die günstigste Variante für rund 25.000 Euro erhältlich sein wird, oder zunächst das auf den Pressebildern gezeigte besser ausgestattete Modell. Im Jahr 2025 soll dann eine weitere Modellvariante als Insta Cross vorgestellt werden. Gebaut werden soll der Hyundai Inster für den europäischen Markt übrigens im tschechischen Nošovice. (Text: tv, em/sp-x | Bilder: Hersteller)
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