Porsche Cayenne Turbo E-Hybrid feiert seine 739 PS starke Premiere

Porsche treibt den Cayenne zur Höchstleistung. In der neuen Variante „Turbo E-Hybrid“ kommt das dynamische Geländetrumm auf bis zu 739 PS und toppt die bislang stärkste Ausführung um 59 PS. Die Preise starten bei 176.324 Euro, das Coupé kostet ab 179.775 Euro. Zusätzlich erscheint ein GT-Paket.

Porsche macht aus der (europäischen Abgasnorm-)Not eine Tugend und bringt mit dem 544 kW/739 PS starken Cayenne Turbo E-Hybrid den bis dato leistungsstärksten Serien-Cayenne auf den Markt (Porsche Cayenne Turbo E-Hybrid Modelle: Kraftstoffverbrauch kombiniert: 2,0–1,7 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 45–39 g/km; Stromverbrauch kombiniert 31,8–29,9 kWh/100 km; elektrische Reichweite kombiniert 70–82 km²) . Im Vergleich zu dem in den USA weiterhin erhältlichen Cayenne Turbo GT (ohne PHEV-Komponenten) steigt die Leistung gar um 79 PS, auf den bisherigen Turbo S wächst der PS-Abstand um immerhin 59 PS. Wer unter anderem der krawalligen Optik des Turbo GT übrigens nachtrauert, kann sich für die Coupé-Variante optional ein entsprechendes GT-Paket hinzubestellen. An der Leistung ändert dieses zwar nichts, aber immerhin soll es in 3,6 statt 3,7 Sekunden von null auf Tempo 100 gehen.

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Porsche-Cayenne-Turbo-E-Hybrid-Front

Letztes großes Aufbegehren des Achtzylinders

Beim Antrieb kombinieren die Stuttgarter derweil einen 441 kW/500 PS starken 4,0-Liter-V8-Turbobenziner mit einem E-Motor im Achtgang-Automatikgetriebe, der 130 kW/176 PS beisteuert. Im Verbund beschleunigen sie den Allradler auf bis zu 295 km/h, mit dem GT-Paket des Coupés sollen sogar 305 km/h drin sein. Die elektrische Reichweite liegt bei rund 70 Kilometern, wobei der Teilzeitstromer bis Tempo 130 auf den Einsatz des V8 verzichten kann. Geladen wird die 25,9 kWh große Batterie ausschließlich über einen 11-kW-AC-Bordlader - eine DC-Lademöglichkeit gibt es weiterhin nicht.

Optisch setzt sich der Turbo E-Hybrid unter anderem durch eine Front mit vergrößerten Lufteinlässen und schwarz glänzenden Airblades von den anderen Modellen ab. Dazu kommen zwei Doppelendrohre aus gebürstetem Edelstahl und rote Bremssättel. Zur Ausstattung des aktuell stärksten Cayenne zählen ein adaptives Luftfahrwerk mit neuer 2-Kammer-2-Ventil-Techik, die für eine größere Spreizung zwischen Komfort- und Sport-Modus sorgen soll. Optional stehen eine aktive Wankstabilisierung sowie eine Hinterachslenkung zur Wahl.

Porsche-Cayenne-Turbo-E-Hybrid-Cockpit

GT-Paket für noch mehr Fahrspaß

Das angesprochene GT-Paket für das Cayenne Turbo E-Hybrid Coupé orientiert sich bei seinen Zutaten indes kräftig an dem im Frühjahr eingestellten V8-Sportler Cayenne Turbo GT. Unter anderem umfasst es eine Tieferlegung und speziell abgestimmte Fahrwerks- und Regelsysteme. Dazu kommen unter anderem die PCCB-Keramikbremse und 22-Zoll-GT-Räder. Zu den äußerlichen Merkmalen zählen unter anderem ein Kohlefaserdach, ein Heckdiffusor und die mittig angeordneten Endrohre der Titanabgasanlage. Der Preis für das Cayenne Turbo E-Hybrid Coupé mit GT-Paket startet übrigens bei mehr oder weniger augentränenden 208.454 Euro. Damit kostet diese Variante mehr als doppelt so viel wie der Basis Cayenne.

Porsche-Cayenne-Turbo-E-Hybrid-Heck

Der Cayenne Turbo E-Hybrid hat vor allem einen Mitbewerber im Visier

Das neue Top-Modell des Geländewagens ist vor allem gegen den Plug-in-Crossover BMW XM positioniert, der in Sachen Antriebsleistung zwar noch vorne liegt, bei den Fahrwerten aber knapp zurückbleibt. Mit der Einführung des neuen Plug-in-Hybriden ist das Teilzeitstromer-Portfolio bei Porsche aber noch nicht komplett. Zwischen dem Top-Modell und der seit Frühjahr erhältlichen schwächeren Ausführung dürfte noch eine weitere Variante einziehen. (Text: tv, hh/sp-x | Bilder: Hersteller)

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