Vision BMW Alpina: Dieses Konzept zeigt die Zukunft der Kultmarke

BMW zeigt mit dem Vision BMW Alpina am Comer See, wie die Kultmarke künftig auftreten soll: luxuriöser, exklusiver und näher an Rolls-Royce als je zuvor. Die elegante Studie mit V8-Power ist zwar offiziell kein Serienmodell, doch bei BMW könnte daraus durchaus mehr werden.

BMW hat am Vorabend des diesjährigen Concorso d’Eleganza Villa d’Este mit dem "Vision BMW Alpina" erstmals gezeigt, wie die Traditionsmarke nach dem Übergang der Markenrechte an die BMW Group auftreten soll. Vollzogen wurde der Wechsel zum 1. Januar 2026. Wichtig dabei: Der Vision BMW Alpina ist ausdrücklich ein Konzeptfahrzeug und wird kein Serienmodell.

Die 5,20 Meter lange Designstudie interpretiert klassische BMW-Merkmale neu und setzt unter anderem auf eine markante Shark Nose, wie sie einst bereits den Alpina B7 auf Basis des BMW E24 prägte. Damit inszeniert BMW Alpina künftig wieder als besonders elegante, komfortorientierte Hochleistungsmarke – positioniert oberhalb von BMW, aber unterhalb von Rolls-Royce.

Das erste reguläre Modell der neuen BMW-Alpina-Ära soll allerdings erst ab 2027 folgen. Als technische Grundlage dient die neue 7er-Reihe, deren jüngste Generation BMW am 22. April 2026 vorgestellt hat. Die Produktion startet im Juli 2026 im Werk Dingolfing. Ob das erste neue Alpina-Modell am Ende wieder den traditionsreichen Namen B7 tragen wird, lässt der Hersteller bislang offen.

Manufakturartiger Innenraum und klangstarker Achtzylinder

Neben der luxuriösen Außengestaltung legt BMW bei den künftigen Alpina-Modellen besonderen Wert auf Manufakturqualität im Innenraum. Unter der Haube des Vision BMW Alpina soll ebenfalls feinste Technik arbeiten: ein klangstarker Biturbo-Achtzylinder.

Dass der Vision BMW Alpina eines Tages doch noch den Weg auf die Straße findet, ist derweil nahezu ausgeschlossen. Anders als beim BMW Skytop und BMW Speedtop fehlt durch den Wegfall des 8ers mittlerweile die Basis. (Text: TV | Bilder Hersteller)

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Thomas Vogelhuber

Thomas Vogelhuber ist seit März 2019 Chefredakteur des AutoScout24 Magazins und verantwortet die inhaltliche sowie strategische Ausrichtung der Redaktion einschließlich der Weiterentwicklung aller Content-Formate, insbesondere im Bereich Video. Er verfügt über langjährige Erfahrung im Automobiljournalismus und beschäftigt sich mit aktuellen Mobilitätstrends, neuen Antriebstechnologien sowie der Entwicklung des Automobilmarktes. Privat gilt seine besondere Leidenschaft klassischen Fahrzeugen - sein Traumwagen bleibt der Audi RS 6 Avant C5 in Goodwood Grün.

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