(Update) VW Amarok: Handschalter gestrichen - Preise schießen in die Höhe!

Still und leise hat VW den günstigen Amarok mit Handschalter gestrichen. Statt knapp 47.000 Euro kostet der Pick-up jetzt ab über 58.000 Euro – vorläufig wird allerdings ein „Top Deal Plus“-Rabatt gewährt. Ford bleibt mit dem Ranger deutlich günstiger. Droht der Amarok zum Luxus-Pick-up zu werden?

Aktualisiert am 03.09.2025

Wie Ford auf Anfrage bestätigt hat, betreffen die Modelländerungen auch den Ranger. Die Basismotorisierung "2.0 l EcoBlue 125 kW (170 PS) mit 6-Gang-Schaltgetriebe" ist ab sofort nicht mehr bestellbar, vorliegende Aufträge werden bis Anfang 2026 abgearbeitet.

Damit werden auch die Preise für den Amarok-Zwilling steigen - der Konfigurator wurde indes noch nicht aktualisiert.

Ursprünglicher Artikel vom 02.09.2025

Und wieder einer weniger: Eher still und heimlich hat Volkswagen Nutzfahrzeuge den Basis-Amarok mit 2.0 TDI, 170 PS und 6-Gang-Schaltgetriebe aus dem Programm genommen. Der Wegfall des Handschalters mag nun insgesamt verschmerzbar erscheinen, die finanziellen Konsequenzen sind allerdings erheblich. So kostete der Gewerbe-Pick-up mit Einstiegsmotorisierung Ende 2023 noch knapp 47.000 Euro. Heute, keine zwei Jahre später, wird der günstigste VW Amarok ab 58.525,40 Euro angeboten.

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Vorläufig wird ein "Top Deal Plus" angeboten

Fairerweise muss erwähnt werden, dass derzeit ein sogenannter Top Deal Plus abgezogen werden kann, der das gewählte Fahrzeug um 7.140 Euro günstiger macht. Auch die Serienausstattung fällt etwas umfangreicher aus: Im Basispreis enthalten sind unter anderem das von Ford zugelieferte Zehngang-Automatikgetriebe, Aluräder statt Stahlfelgen, lackierte Stoßfänger und der zusätzliche Allrad-Fahrmodus „4A“, der die Antriebskräfte automatisch zwischen der Vorder- und Hinterachse verteilt.

Unabhängig von vorrübergehend gewährten Nachlässen und einer gewissen Mehrausstattung muss gefragt werden, ob der Handwerker oder Mitarbeiter eines Steinbruchs wirklich darum gebeten hat, dass aus dem Amarok-Grundmodell ein weiterer „Life“- und „Style“-Pick-up wird. Schließlich war es schon bisher möglich, den im südafrikanischen Pretoria beim Kooperationspartner Ford vom Band laufenden Amarok in schwindelerregende Preisregionen zu treiben. So kostet der Amarok Aventura mit seinem 240 PS starken 3.0 TDI mindestens 74.798 Euro.

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Der Ford Ranger bleibt als spartanisches Handwerker-Modell erhältlich

Deutlich günstiger geht es noch bei Ford. Der Ranger mit Doppelkabine und 2.0L EcoBlue 125 kW (170 PS) 6-Gang-Schaltgetriebe 4x4 steht für brutto 46.755,10 Euro in der deutschen Preisliste. Und zwar mit Stahlrädern, unlackierten Stoßfängern, aber auch ohne LED-Scheinwerfer und die oft gewählte Anhängerkupplung. Wir haben bei Ford um eine Stellungnahme gebeten, ob die Änderungen beim Amarok in absehbarer Zeit auch den Ranger betreffen werden. (Text: tv | Bilder: Hersteller)

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