Rückfahrkamera nachrüsten

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Rückfahrkameras sind äußerst praktisch, um das Geschehen hinter dem eigenen Pkw im Blick zu behalten und Abstände besser einzuschätzen. Gerade Fahranfängern kommt das sehr entgegen; aber auch für erfahrene Autofahrer kann die Kamera eine echte Hilfe sein. Die Technik ist einfach zu bedienen, setzt keinerlei Vorkenntnisse voraus und das Nachrüsten können Sie recht einfach selbst erledigen.

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Worauf Sie beim Kauf achten müssen

Beim Kauf müssen Sie bedenken, dass es sehr unterschiedliche Preise und Qualitäten gibt. Lassen Sie sich aus diesem Grund die Kamera vorher unbedingt vorführen, damit Sie hinterher noch Freude an der Nachrüstung haben. Während einige Modelle farbige, gestochen scharfe Bilder liefern, haben Sie bei anderen das Gefühl durch eine düstere Nebelfront zu fahren. Zudem sollten Sie einen Blick auf die Verzerrung werfen. Diese gibt es bei so gut wie allen Kameras und hat den Vorteil, dass durch den Weitwinkel ein größerer Bereich erfasst werden kann. Bei manchen Kameras ist die Verzerrung jedoch so stark, dass es wieder schwieriger wird die Abstände richtig einschätzen zu können.

Unterscheiden können Sie zwischen verschiedenen Kaufvarianten: Wenn Sie bereits einen Monitor haben, benötigen Sie lediglich eine Kamera. Die gibt es schon für etwa 60 €. Um die Montage zu vereinfachen achten Sie auf die Bezeichnung "kabellos" oder "Funk". Damit entfällt das Verlegen des Kabels. Wenn Sie den Monitor einzeln dazu kaufen, liegen Sie bei Preisen ab circa 50-60 € aufwärts. Sinnvoller ist es häufig ein Komplettsystem zu kaufen, da die Geräte aufeinander abgestimmt sind. Damit haben die Produkte keine Qualitätsunterschiede und Sie können manchmal sogar sparen. Günstige Systeme gibt es für 60 €, hochwertige für circa 500 €.

So einfach gelingt das Nachrüsten

Am besten wird die Rückfahrkamera auf dem Kennzeichenrahmen montiert. An dieser Stelle haben Sie die beste Sicht auf die hinter Ihnen stehenden Autos. Dafür gibt vorbereitete Montiersysteme. In der Regel sind die Kameras überall montierbar.

Bei einer Kamera mit Kabel empfiehlt es sich, den Beifahrersitz und den Teppich auszubauen, um das Kabel dort zu verlegen. Wenn Sie sich das nicht zutrauen, sollten Sie auf ein Funksystem zurückgreifen oder eine Werkstatt beauftragen. Wenn Ihr Auto keinen Bildschirm hat, ist es am sinnvollsten das von der Werkstatt einrichten zu lassen, da Sie das Armaturenbrett umbauen müssen. Die Kosten liegen bei circa 500 €. Es gibt Monitore, die wie externe Navigationsgeräte an die Scheibe montiert werden.

Bei einem Funksystem brauchen Sie nur die Kamera an einer gewünschten Stelle mittels Zubehör zu montieren. Schalten Sie den Bildschirm ein und verbinden ihn mit der Kamera. Schon haben Sie eine gute Sicht auf alles, was hinter Ihnen passiert.

Ein Abstandswarner rundet das System ab

Als Unterstützung wird der Einbau einer elektronischen Einparkhilfe empfohlen, damit Sie frühzeitig akustisch gewarnt werden. Dieser rundet Ihr System beim Nachrüsten perfekt ab. Nötig ist es nicht, da Sie durch die Kamera bereits sicherer unterwegs sind als bisher.

Die Nachrüstung einer Rückfahrkamera ist eine sinnvolle Idee, um Unfälle zu vermeiden und Schäden möglichst klein zu halten. Die Mehrkosten zahlen sich somit gut aus. Achten sollten Sie allerdings auf die großen Unterschiede bezüglich Preis und Qualität. Unbedingt sollten Sie vor dem Kauf vergleichen. Kabellose Systeme machen die Montage besonders leicht und ermöglichen die schnelle Nutzung. So sind Sie schon bald noch sicherer unterwegs.