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Die größten Missgeschicke der Deutschen beim Autofahren

München, 10. Juli 2018. Shit happens. Das gilt natürlich auch beim Autofahren. So ist fast jeder zweite Fahrzeughalter schon einmal aus Versehen über eine rote Ampel gerauscht.

Jeder Dritte kennt das Erlebnis, sein geparktes Auto nicht wiederzufinden und fast ebenso viele sind aus Versehen schon einmal falsch herum in eine Einbahnstraße reingefahren. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage* von AutoScout24, dem europaweit größten Online-Automarkt. Demnach sind Missgeschicke dieser Art bei jüngeren Verkehrsteilnehmern deutlich häufiger als bei älteren.

Über eine rote Ampel zu fahren, ist das häufigste Missgeschick deutscher Autofahrer. 47 Prozent geben zu, schon mindestens einmal trotz Stopp-Signal nicht rechtzeitig zum Stehen gekommen zu sein. Morgens aus dem Haus kommen und sein geparktes Auto nicht finden, ist ebenfalls ein weitverbreitetes Phänomen: 37 Prozent haben hiermit Erfahrung. Auch falsch herum in eine Einbahnstraße zu fahren, ist alles andere als selten: Knapp jedem Dritten (31 Prozent) ist dies schon passiert. Andere gefährliche Verkehrsmanöver sind seltener, kommen aber vor: So geben jeweils drei Prozent zu, dass sie schon einmal verkehrt herum in den Kreisverkehr gefahren sind. Schlimmer noch: Ebenso viele sind schon einmal aus Versehen auf die falsche Seite der Autobahn geraten!

Über diese Missgeschicke freut sich die Werkstatt

Weniger gefährlich aber dennoch ärgerlich sind Missgeschicke, die einen früher oder später in die Werkstatt führen. So haben sieben Prozent der Autohalter schon einmal den falschen Sprit getankt und fünf Prozent haben dem Auto Schaden zugefügt, weil sie zu wenig Öl eingefüllt haben. Sieben Prozent räumen zudem einen der größten Klöpse ein, der einem rund ums Auto passieren kann: Sie haben ihr Fahrzeug schon einmal im Leerlauf und ohne die Handbremse anzuziehen an einem Hang abgestellt – das Auto sei anschließend heruntergerollt.

Stehen bleiben mit leerem Tank – das kennen viele

Generell dominieren aber eher die kleinen Alltagsmissgeschicke in der Hitliste. So hat jeder Vierte (25 Prozent) schon einmal versucht, das falsche Auto aufzuschließen, 20 Prozent ist es bereits gelungen, das Auto zu verriegeln, aber dabei den Schlüssel im Auto zu lassen. Und 17 Prozent stehen auf Kriegsfuß mit dem Navi. Sie sagen: Ich war bei der Zieleingabe schon einmal unaufmerksam und bin zu einem vollkommen anderen Ort gefahren. Wer weiter fährt als geplant, bleibt auch schonmal mit leerem Tank stehen – 14 Prozent ist das schon einmal passiert.

Ältere Fahrer mit weniger Fehlern

Männern und Frauen begegnen sich in Sachen Missgeschicke auf Augenhöhe. Nur wenn es darum geht, das geparkte Fahrzeug nicht wiederzufinden, liegen die Frauen leicht vorn: 40 Prozent kennen dieses Erlebnis, aber nur 34 Prozent der Männer. Ansonsten zeigt die Umfrage, dass jüngeren Verkehrsteilnehmern deutlich mehr Fehler unterlaufen als älteren. So sind 58 Prozent der 18 bis 29 Jahre alten schon einmal über eine rote Ampel gefahren, aber nur 42 Prozent derjenigen zwischen 50 und 65 Jahren. Die Einbahnstraße in die falsche Richtung zu befahren, ist 42 Prozent der Jüngeren bereits passiert, aber nur 28 Prozent der Älteren. Auch bei den Falschfahrern auf der Autobahn sind die Jüngeren stärker vertreten: Fünf Prozent der unter 30-Jährigen waren schon einmal als Geisterfahrer unterwegs, aber nur zwei Prozent zwischen 50 und 65 Jahren. Bei der Eingabe ins Navigationsgerät stellen sich die digital Natives keineswegs besser an als die Alten: Jeder Dritte (33 Prozent) unter 30 Jahren ist schon einmal an einem anderen Ort rausgekommen als beabsichtigt. Doch nur jeder Zehnte (10 Prozent) in der Altersspanne zwischen 50 und 65 Jahren hat dieses Erlebnis gemacht. Insgesamt sagen 21 Prozent der Älteren, dass ihnen keine der genannten Missgeschicke widerfahren sind, aber nur sieben Prozent der Jüngeren. Erfahrung scheint sich also auch beim Autofahren auszuzahlen.

Die zwölf größten Klöpse beim Autofahren
Frage: Was waren die größten Missgeschicke, die Ihnen jemals mit dem Auto passiert sind?

Hinweis: Eine komplette Auflistung der Auswertung entnehmen Sie dem beigefügten PDF.

Über AutoScout24
AutoScout24 ist europaweit der größte Online-Automarkt. Mit AutoScout24 können Nutzer Gebraucht- sowie Neuwagen kaufen und verkaufen. Der Marktplatz inspiriert rund um das Thema Auto und hilft, die beste Entscheidung zu treffen. Die TÜV geprüfte Fahrzeug- und Preisbewertung liefert wertvolle Orientierungshilfen. So gehen Autokäufer gut informiert und kaufbereit zum Händler. Mit mehr als 36 Millionen Downloads wurde die App von AutoScout24 als beste, kundenfreundlichste App ausgezeichnet (FOCUS-MONEY Studie „Kundenfreundliche Apps“, Heft (15/19).
AutoScout24 gehört ebenso wie ImmobilienScout24 zur Scout24-Gruppe. Weitere Informationen finden Sie unter www.autoscout24.de

Medienkontakt:
Anne-Kathrin Fries
AutoScout24 GmbH Bothestraße 11-15
D-81675 München
Tel.: +49 89 444 56-1227
E-Mail: presse@autoscout24.de


*Die Innofact AG befragte im Juni 2018 im Auftrag von AutoScout24 insgesamt 1.001 Autohalter, bevölkerungsrepräsentativ hinsichtlich des Alters (18-65 Jahr) und Geschlechtes quotiert. Die ausführlichen Umfrageergebnisse erhalten Sie auf Anfrage unter presse@autoscout24.com.

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