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Als das VW Werk 1945 den Betrieb in Wolfsburg wieder aufnahm, reparierten die Besatzer bei den "Wolfsburg Motor Werks" im Krieg beschädigte Militärfahrzeuge und begannen mit der Produktion des Typs 1, dem VW Käfer. Im Werk mangelte es an Transportfahrzeugen, daher wurden aus Teilen des alten Kübelwagens Plattenwagen konstruiert. Auf diesen basierten die ersten VW Transporter, die als Typ 2 bezeichnet wurden. Bereits 1950 kamen die ersten Transporter auf den Markt. Neben geschlossenen Kastenwagen, Fahrzeugen mit offener Ladefläche, wurden von Anfang an auch Kleinbusse gebaut. Letztere trugen auch die Bezeichnung VW Transporter Kombi. Der Kombi kann in der Regel immer als Pkw zugelassen werden, während dies bei der geschlossenen Bauform des Kastenwagens nur in Ausnahmefällen möglich ist.

Entwicklung des Kombis

Beim VW Transporter Kombi hat sich die Innenausstattung als Bus, in dem bis zu neun Personen inklusive Fahrer befördert werden können, im Laufe der Zeit kaum verändert. Die Passagiere sitzen in drei Reihen mit jeweils drei Plätzen in dem Fahrzeug. Andere Ausstattungsarten des Kombis haben erhebliche Entwicklungen durchlaufen. In der Modellreihe T1 mit einem luftgekühlten Heckmotor hatte der VW Transporter Kombi keine Heckklappe. Der hintere Bereich war über zwei Klapptüren erreichbar. Der T1 wurde 1967 vom T2 abgelöst. Dieser hatte einen stärkeren Motor mit 34,5 bis 51,5 kW, während der T1 mit Motoren von 18,4 bis 32,3 kW bestückt war. Die Passagiere erreichten das Heck des VW Transporter Kombi nun über eine Schiebetür. Zusätzlich hatten die Wagen eine große Heckklappe. In dieser Modellreihe wurden alle Fahrzeuge, die auf jeder Seite drei Fenster hatten, erstmals als VW Transporter Kombi bezeichnet, während die Bezeichnung "Bus" den Fahrzeugen mit neun Sitzplätzen vorbehalten blieb. Kombi bezeichnet demnach nur die Bauform, Bus die Ausstattung. Diese Bezeichnungen wurde auch bei der Modellreihe T3, die 1979 die Reihe T2 ablöste, beibehalten. In dieser Reihe kamen nun auch bei einigen Modellen wassergekühlte Motoren zum Einsatz. Der VW Transporter Kombi wurde nun auch mit Ausstattungen als Multivan, mit variabler Innenausstattung, angeboten. Busse mit luxuriöser Innenausstattung bezeichnet VW ab 1983 als Caravelle. Die größten Veränderungen kamen 1990 mit der Einführung der Modellreihe T4. Die Transporter haben nun wassergekühlte Frontmotoren und Frontantrieb. Jetzt hatte der Transporter Kombi eine durchgehende Ladefläche, die Gestaltungsmöglichkeiten des Innenraums wurden immer vielfältiger. Der Innenraum konnte nun auch von hinten über eine große Hecktür betreten werden. Das Werk brachte Kombis mit sehr unterschiedlichen variablen Gestaltungsmöglichkeiten und gut ausgestattete Busse (Caravelle) heraus. Star der Serie war der Caravelle Business, welcher im Herbst 1997 auf den Markt kam. Der luxuriös ausgestattete Kombi war damals das teuerste Fahrzeug in der gesamten Modellpalette von Volkswagen. Bis heute ist dieser auch gebraucht noch ein stark gefragtes Modell. 2005 ersetzte der T5 den T4. In dieser Modellreihe gab es vergleichsweise wenige Neuerungen.

Die Stars unter den Kombis

Seit 1950 brachte VW in jeder Modellreihe auch die Karosserieform VW Transporter Kombi auf den Markt. Die Innenausstattung der Kombis wurde im Laufe der Zeit immer luxuriöser. Zwei Varianten stechen aus dem Sortiment hervor: die bereits erwähnte Caravelle Business aus der Reihe T4 und das Sondermodell Rockton aus der Reihe T5. Die luxuriöse Caravelle hat eine Innenausstattung aus Leder und bietet eine hohe Reisegeschwindigkeit von bis zu 181 km/h. Dieses Modell ist auf eine wohlhabende Zielgruppe zugeschnitten, die auf Reisen Platz und Luxus schätzt. Der Rockton wurde dagegen für Fahrer konzipiert, die mit den Wagen schlechte Wegstrecken oder unbefestigte Baustellen befahren müssen.