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Brilliance Gebrauchtwagen & Jahreswagen

Informationen zu Brilliance

Im Jahr 2002 startet der chinesische BMW-Lizenzpartner die Eigenmarke Brilliance


China mit seiner Milliardenbevölkerung gilt neben Indien als zukünftiger Boommarkt für die in ihren angestammten Märkten an Wachstumsgrenzen stoßende Autoindustrie. Während Indien mit Tatra und anderen Unternehmen bereits eine starke nationale Fahrzeugproduktion aufbauen konnte, die mit Zukäufen westlicher Traditionsmarken sogar den Einstieg in Europa schaffte, startete China als Neuling auf dem globalen Automarkt seine Eigenproduktion zunächst über Joint-Ventures mit westlichen und japanischen Herstellern. Im Jahr 1992 wurde dann die Brilliance China Automotive gegründet und unter dem Markennamen Brilliance als Hersteller von Kleinbussen etabliert. Gut zehn Jahre nach der Firmengründung vereinbarten die Chinesen mit dem deutschen Konstrukteur BMW einen Vertrag über eine Lizenzfertigung für Modelle der BMW-Mittelklasse, die in der Folge für den chinesischen Markt von Brilliance gefertigt und unter dem Markennamen BMW vermarktet wurden. Darüber hinaus versuchte Brilliance ab dem Jahr 2007 mit eigenen Pkw-Modellen auf den europäischen Märkten einzusteigen. Einen Dämpfer erhielten diese Pläne, als Brilliance wegen des anfänglich als nicht ausreichend eingestuften Sicherheitsstandards seiner Fahrzeuge kritisiert wurde. Weitere Probleme mit dem Import der in China gebauten Modelle gab es im Zuge der Krise der Automobilwirtschaft, nachdem der europäische Brilliance-Importeur seinen Betrieb Ende des Jahres 2009 infrage gestellt hatte.


Mit dem Brilliance BS6 treten die Chinesen erstmals auf Europas Märkten an

Das erste Modell, das Brilliance in der Mittelklasse ab dem Baujahr 2007 auch für Europa im Programm hatte, war die Limousine Brilliance BS6, die unter anderem Namen bereits fünf Jahre zuvor auf dem chinesischen Markt eingeführt worden war. Mit dem Brilliance BS6 wollten die Chinesen unter Beweis stellen, dass sie in der Lage waren, auch auf den anspruchsvollen europäischen Märkten ein konkurrenzfähiges Auto anzubieten. Die Strategie dahinter: Ein im Vergleich zu direkten Konkurenten niedrigerer Einstandspreis und eine überdurchschnittliche Serienausstattung. Ausgeliefert wurde der knapp 4,90 Meter lange Stufenheck-Viertürer vornehmlich mit einem von Mitsubishi zugelieferten 90 kW (122 PS) Benzinaggregat, das in der Folge durch einen Selbstzünder ergänzt werden sollte.


Der Brilliance BS4 soll das Limousinen-Programm in der Mittelklasse abrunden


Parallel zur Markteinführung des Brilliance BS6 rundeten die Chinesen mit dem ab 2008 als Limousine und danach auch als Kombi lieferbaren Brilliance BS4 ihr Mittelklasse-Programm nach unten ab. Ebenfalls im Global-Design des Brilliance BS6 gestaltet, maß der Brilliance BS4 in der Limousinenausführung mit Stufenheck knapp 4,65 Meter. Als Motorisierung standen zum Zeitpunkt der Markteinführung ein wiederum von Mitsubishi stammender Antrieb mit 74 kW (100 PS) und ein hubraumstärkeres 1,8 Liter Aggregat mit 100 kW (135 PS) zur Verfügung.


Die Kompaktklasse und die Coupés von Brilliance


Während Japaner und Südkoreaner ihre Position auf den Märkten in Europa mit kleinen und kompakten Modellen gewissermaßen von unten aufgebaut hatten, gingen die Chinesen mit ihrer Marke Brilliance anders vor. Erst nach den Mittelklasse-Limousinen wurde ein Fahrzeug in der Kompaktklasse entwickelt und unter der Verkaufsbezeichnung Brilliance BS2 vorgestellt. Die fünftürige Schräghecklimousine trat mit einem 1,6 Liter Benzinaggregat an und ergänzte das Modellprogramm zusammen mit dem Coupé Brilliance BC3, für den der Hersteller erstmals einen in Eigenregie entwickelten Turbo-Motor ankündigte.

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