Die ersten Citroën-Kastenwagen als Kleintransporter

Der französische Hersteller Citroën war in der unmittelbaren Nachkriegszeit einer der ersten europäischen Anbieter, der mit dem Kastenwagen des Typs H einen Kleintransporter auf den Markt brachte. Der Citroën-Kastenwagen der frühen Baujahre wurde in unterschiedlichen Gewichtsklassen bis 2,6 Tonnen gefertigt und konnte in seinem über sieben Kubikmeter fassenden Laderaum eine Nutzlast von über einer Tonne befördern. Seit dem Baujahr 1973 hatte der Hersteller mit dem Citroën C35 zudem einen Kastenwagen der 3,5-Tonnen-Klasse im Programm, der gemeinsam mit dem italienischen Produzenten Fiat entwickelt worden war. Ebenfalls in Zusammenarbeit mit den Italienern entstand der Kastenwagen Citroën C25 mit 2,5 Tonnen Gesamtgewicht.

Citroën-Kastenwagen der Kleintransporter-Baureihen Jumper und Jumpy

Mit den im Jahr 1994 eingeführten Kastenwagen der Baureihe Citroën Jumper vereinheitlichte der Konstrukteur das Modellprogramm seiner Kleintransporter. Der Citroën Jumper wurde in den Gewichtsklassen von 2,7 Tonnen bis vier Tonnen gefertigt und in drei unterschiedlichen Radständen sowie mit verschiedenen Dachhöhen angeboten. Die größten Modelle des Citroën-Kastenwagens waren für ein Ladevolumen von gut 17 Kubikmetern ausgelegt. Nach unten abgerundet wurde das Programm durch den 1994 eingeführten Kastenwagen Citroën Jumpy.

Citroën-Kastenwagen auf Basis von Pkw und Hochdachkombis

Seine ersten von Pkw abgeleiteten Kastenwagen führte Citroën Anfang der 1950er Jahre mit der Lieferwagenversion des 2 CV ein, die im Jahr 1978 durch den Kastenwagen Citroën Acadiane ersetzt wurde. Im Baujahr 1984 stellten die Franzosen eine neue Generation von Kastenwagen vor, die unter dem Namen Citroën C15 auf den Markt kamen und auf dem Citroën Visa basierten. Mit dem Citroën Berlingo fertigte der Hersteller ab dem Baujahr 1996 seine ersten Kastenwagen auf Grundlage von Hochdachkombis. Im Jahr 2007 folgte der Kastenwagen Citroën Nemo, der für eine Nutzlast bis gut 600 Kilogramm ausgelegt war.
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