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Alfa Romeo 4C
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Alfa Romeo 4C

Kleiner Sportwagen mit vier Zylindern

Der Alfa Romeo 4C ist ein Sportwagen, den die gleichnamige italienische Premiummarke seit Mitte der 2010er Jahre baut. Die Produktion erfolgt per Hand, allerdings nicht bei Alfa Romeo, sondern bei der Konzernschwester Maserati. Der Name folgt wiederum der Tradition der früheren Alfa-Romeo-Sportwagen 8C und 6C. Das C steht für Cilindri (Zylinder), die 4 für die vier Zylinder. Entsprechend dient dem Alfa Romeo 4C ein eher kleiner Vierzylinder als Antrieb, der jedoch Top-Fahrwerte erlaubt. Weiterlesen

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Vorstellung des Alfa Romeo 4C

Die Geschichte des 4C beginnt 2011. Damals zeigte „Alfa“ auf dem Genfer Autosalon eine erste Studie, die zugegeben nicht fahrtüchtig war. Ein Prototyp folgte Oktober 2012 in Turin, das finale Serienmodell im März 2013 wieder in Genf. Parallel feierte der Sportwagen mit einer speziellen Launch Edition seinen Marktstart. Zwei Jahre später zeigte Alfa Romeo auf der NAIAS den offenen Romeo 4C Spider, zum Sommer gleichen Jahres stand die Cabrio-Version mit festen Targadach im deutschen Handel.

Ungewöhnlich: Der Spider wiegt gerade mal 10 kg mehr als das Coupé. Der Alfa Romeo 4C kommt auf ein Leergewicht von gerade mal 1.020 (Coupé) bzw. 1.030 kg (Spider). Das Trockengewicht misst sogar nur 895 (Coupé) bzw. 905 kg (Spider). Freilich kein Wunder: Das Monocoque besteht komplett aus kohlefaserverstärkten Kunststoff (Carbon) und bringt gerade mal 65 kg auf die Waage. Ebenfalls Gewicht sparen die vorderen und hinteren Rahmenstrukturen aus Aluminium. Gebaut wird das Monocoque übrigens von Adler Plastic in Neapel. Auf die Produktion des Alfa Romeo 4C lohnt ebenfalls ein Blick: Das Fahrgestell ist von Dallara konstruiert, der Zusammenbau des Fahrzeugs erfolgt bei der FCA-Schwester Maserati in Modena.

Der Alfa Romeo 4C und die Konkurrenz

Innerhalb der aktuellen Produktpalette von Alfa Romeo stellt der 4C quasi das Topmodell. Tatsächlich ist das Portfolio der italienischen Premiummarke Stand 2019 recht geschrumpft. Im Handel stehen lediglich die kompakte Giulietta ab 19.500 Euro, die Mittelklasse Giulia ab 37.000 Euro sowie das SUV Stelvio ab 41.000 Euro. Der Kleinwagen MiTo ist Anfang 2019 ausgelaufen. Den teuersten Alfa stellt der 4C dennoch nicht. Die Quadrifoglio-Versionen (Sportmodelle) von Giulia und Stelvio kosten mindestens 79.000 bzw. 89.000 Euro. Der 4C sortiert sich etwas darunter ein, war der Sportwagen zuletzt doch ab 63.500 Euro (Coupé) respektive 72.000 Euro (Spider) eingepreist. Stand April 2019 ist der 4C nämlich nicht mehr konfigurierbar. Somit ist das Modell nur noch als Alfa Romeo 4C Gebrauchtwagen verfügbar.

Konkurrenz findet der Alfa Romeo 4C schließlich in anderen kleinen Sportwagen mit Mittelmotor. Lotus Elise sowie Porsche 718 Boxster und Cayman gelten in dem Segment als Inbegriff. Weitere Konkurrenten sind der Toyota GT86 und dessen baugleicher Zwilling Subaru BRZ sowie auch Audi TT, Nissan 370Z und KTM X-Bow. Die Elise liefert 136 bis 253 PS und kostet zwischen 50.600 und 63.000 Euro. Porsche bietet sein 718er-Duo mit 300 bis 350 PS für 54.360 bis 79.231 Euro an. GT86 und BRZ gibt es mit 200 PS ab 29.990 bzw. 33.480 Euro. Der TT mobilisiert 197 bis 400 PS und kostet 35.900 bis 70.500 Euro, der 370Z liefert 328 bis 344 PS ab 34.730 bis 47.480 Euro. Der extrem puristische Roadster X-Bow von KTM bringt es auf 300 bis 360 PS.

Nur ein Vierzylinder: Der Motor des Alfa Romeo 4C

Der Alfa Romeo 4C bringt es hingegen auf 240 PS (177 kW), als Antrieb ist lediglich ein Motor verfügbar. Und zwar ein Vierzylinder in Reihe mit 1.742 cm³ Hub, Direkteinspritzung und Turbolader, den Alfa Romeo bereits in der Giulietta nutzt. Allerdings ist der Benziner für den 4C um 12 kg leichter gemacht und obendrein in seiner Leistung dezent um 4 kW bzw. 5,5 PS erhöht. Das maximale Drehmoment der Maschine nennt der Hersteller mit 350 Nm. Eine Gewichtsersparnis ist mittels Aluminium erreicht, aus welchem Motorblock und Zylinderkopf gegossen sind.

Gepaart mit einer 6-Gang-DSG reichen die 240 PS und 350 Nm, den Alfa Romeo 4C in nur 4,5 Sekunden (Spider: 4,6 s) von null auf Tempo 100 zu beschleunigen. Die Spitze beträgt 258 km/h (Spider: 257 km/h). Dennoch begnügt sich der Turbobenziner mit einem für einen Sportwagen durchaus moderaten Verbrauch von 6,8 l/100 km, der wieder 157 g/km CO2 entspricht. In Tests gönnte sich der Vierzylinder aber auch gern um die 10 l/100 km. Eingebaut ist der Motor als Mittelmotor, also zwischen den Achsen bzw. hinter der Fahrgastzelle und vor der Hinterachse. Die Schaltung erfolgt wie in der Formel 1 über Schaltwippen am Lenkrad. Die Abgasnorm des Motors beträgt Euro 6.

Typisch Sportwagen: Ausstattung des Alfa Romeo 4C

Trotz des hohen Preises ist die Ausstattung des Alfa Romeo 4C eher dürftig. Serie waren

  • Leichtmetallfelgen in 17 Zoll vorn und 18 Zoll hinten
  • grau lackierte Bremssättel
  • elektrische Fensterheber
  • elektrisch einstellbare Außenspiegel
  • TFT-Display (Instrumente)
  • Zusatzanzeigen für Ladedruck, Öltemperatur und G-Meter (Längs- und Querbeschleunigung)
  • Sportsitze in schwarzen Stoff und mit roten Ziernähten
  • in Höhe und Länge verstellbares Lederlenkrad mit Schaltwippen
  • Pedale und Fußstütze aus Aluminium
  • Airbags für Fahrer und Beifahrer
  • ESP inklusive ASR
  • elektronisches Sperrdifferenzial
  • ABS mit Kurvenbremskontrolle und Berganfahrhilfe
  • erweitertes Fahrdynamikprogramm Alfa Romeo D.N.A.
  • Radiovorbereitung
  • Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung
  • Abgasanlage mit Doppelendrohr
  • LED-Rücklichter
  • Reifendruckkontrollsystem
  • Reifenpannen-Set
  • 12-Volt-Steckdose
  • Warndreieck
  • Verbandstasche

Aufpreis kosteten Features wie

  • schwarz, gelb oder rot lackierte Bremssättel
  • Spoiler in Wagenfarbe
  • beheizbare Außenspiegel
  • Sportsitze in Leder oder Leder/Mikrofaser
  • Sportlenkrad mit Bezug aus Leder und Mikrofaser
  • Sportauspuff
  • Sportfahrwerk
  • manuelle Klimaanlage
  • HiFi-Soundsystem
  • Teppich mit Logos
  • Getränkehalter
  • Raucher-Set
  • Alarmanlage
  • Geschwindigkeitsregelanlage
  • Einparksensoren (hinten)
  • Spiegelkappen in satiniertem Chrom
  • Bi-LED-Scheinwerfer
  • Scheinwerfereinfassungen aus Carbon
  • Feuerlöscher

Ein Radio samt Internetzugang, Sprachsteuerung und Freisprechanlage war immerhin auf Wunsch ohne Aufpreis erhältlich. Parallel gab es diverse Pakete mit weiteren Extras. Zum Beispiel das

  • „Lederpaket Rot“ mit Türgriffen, Mitteltunnel, Handbremsgriff, Kofferraumgriff und Einsätze im Lenkrad in Leder
  • Paket „Sport“ mit Fahrwerk und Abgasanlage in Sport-Abstimmung, Sportreifen, spezifische Leichtmetallfelgen in 18/19 Zoll, Sportlenkrad in Leder- Mikrofaser und roten Ziernähten
  • Paket „Design“ mit Sportsitze in Leder-Mikrofaser und roten Ziernähten sowie Bi-LED-Scheinwerfer mit Einfassungen aus Carbon

Außerdem bot der Hersteller über die Jahre einige Sondermodelle an. Zuletzt (April 2018) zum Beispiel den Alfa Romeo 4C Competizione und den Alfa Romeo 4C Spider Italia. Der Competizione enthielt zum Preis von 75.000 Euro:

  • spezifische, dunkel lackierte Leichtmetallfelgen in in 18/19 Zoll
  • Sportreifen von Pirelli
  • Sportfahrwerk
  • Dual-Mode-Abgasanlage aus Titan von Akrapovic
  • rot lackierte Bremssättel mit Alfa Romeo Schriftzug
  • diverse Details aus Carbon (Dach, Heckspoiler, Spiegelkappen, seitliche Lufteinlässe)
  • Sportsitze
  • unten abgeflachtes Lenkrad in Leder/Mikrofaser und roten Nähten
  • nummerierte Plakette auf Mittelkonsole
  • Aluminium-Platte mit „Competizione“-Schriftzug an Armaturentafel

Der 4C Spider Italia bot für 78.000 Euro:

  • spezifische Leichtmetallfelgen 18/19 Zoll
  • gelb lackierte Bremssättel
  • Sitze und unten abgeflachtes Sportlenkrad in Leder/Mikrofaser und gelben Nähten
  • Premium-HiFi-System mit 275 Watt, fünf Lautsprechern und Subwoofer von Alpine
  • Lederbezüge für Armaturentafel und Türverkleidungen mit gelben Kontrastnähten
  • Dekorleiste mit „Italia“-Schriftzug
  • nummerierte Plakette auf Mittelkonsole
  • „Spider Italia“-Schriftzug auf den Flanken
  • Dual-Mode-Abgasanlage von Akrapovic
  • Doppelendrohr aus Titan
  • Details in Glanzschwarz an vorderem und hinterem Stoßfänger

Das Fazit zum Alfa Romeo 4C

Der Alfa Romeo 4C ist ein durchaus gelungener Sportwagen, allerdings nicht unbedingt alltagstauglich. Als Sportwagen ist der 4C recht hart eingestellt, die Sportsitze wurden in Tests ebenfalls gern als etwas zu hart kritisiert. Entsprechend sind lange Fahrten im 4C nicht gerade komfortabel. Davon abgesehen ist der Alfa Romeo 4C nicht günstig. Die direkte Konkurrenz von Lotus und Porsche ist entweder günstiger oder stärker motorisiert. Andererseits zielen Sportwagen generell auf sportliche Fahrer, die zum einen Geld haben, zum anderen den puristischen Flair mögen. Obwohl selbst ein Alfa Romeo 4C gebraucht nicht günstig ist, kosten entsprechende Modelle doch um die 50.000 Euro und mehr.

Fahrzeugbewertungen zu Alfa Romeo 4C

1 Bewertungen

5,0

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Technische Daten Alfa Romeo 4C

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