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BMW 3er Limousine

Seit dem Baujahr 1975 prägt die 3er-Limousine die BMW-Mittelklasse

Kleine Rundscheinwerfer, ein schmaler, fast senkrecht stehender Kühlergrill über die gesamte Fahrzeugbreite und kantige Konturen, mit diesem sachlichen Auftreten begründeten die Limousinen der ersten 3er-Generation bei ihrer Marktpremiere im Jahr 1975 die Tradition der Mittelklassemodelle des bayerischen Herstellers BMW. In der gesamten ersten Bauphase bis zum Jahr 1983 fertigten die Münchener die sich schnell zum Volumenmodell entwickelnde Limousine der BMW 3er-Reihe nur in einer zweitürigen Version. In der zweiten Generation war die BMW 3er-Limousine ab dem Baujahr 1983 erstmals auch als Viertürer zu haben. Seither gehörte diese Stufenheck-Version zum Standardprogramm der 3er-Reihe, die ab dem Baujahr 1992 weiter differenziert wurde. Anstelle der zweitürigen Limousine kamen nun ein Coupé mit eigenständigem Design sowie eine dreitürige Schrägheck-Limousine ins Programm, die bis zur Einführung der Limousinen der BMW 1er-Reihe als BMW Compact vermarktet wurde. Seit dem Baujahr 2005 fertigte BMW die Limousinen der 3er-Reihe dann nur noch als klassische Viertürer in Stufenheckbauweise.

Die Modelle der BMW 3er-Reihe werden als Sportlimousinen positioniert

Mehr Platz im Innenraum, mehr Emotionen in der Gestaltung, unter diesen Aspekten entwickelten die Münchener ihre Limousinen der Mittelklasse weiter. Die erste Zäsur erfolgte in der 1990 präsentieren dritten Generation der BMW 3er-Reihe, die beim Radstand und den Abmessungen gegenüber dem Vorgänger deutlich zulegte und sich optisch stärker an den BMW 5er-Limousinen orientierte. Nach der Ausgliederung der Schrägheck-Limousinen aus dem 3er-Programm im Jahr 2005, positionierten die Bayern die viertürige Stufenheckversion der BMW 3er-Reihe im Auftritt deutlicher als Sportlimousinen. Diese Entwicklung setzte sich im Zuge der Neuausrichtung der Baureihe ab dem Jahr 2011 fort. Die sechste Generation der BMW 3er-Limousinen bekam einen auf rund 2,80 Meter verlängerten Radstand und eine um fast zehn Zentimeter längere Karosserie, die mit ihrer spitz zulaufenden Frontgestaltung sowie der im Coupé-Stil gezeichneten Dachlinie den dynamischen Auftritt der BMW 3er-Limousine unterstreichen sollte.

Vier- und Sechszylindermotoren für die 3er-Limousinen

In den BMW 3er-Limousinen verbaute der Hersteller seit Einführung der Baureihe Benzin- und Dieselmotoren von 1,6 bis 3,0 Litern Hubraum mit vier oder sechs Zylindern. Die leistungsstärksten Aggregate stellten den 3er-Limousinen bis zu 225 kW (306 PS) bereit. Für die stärker motorisierten Limousinen war in den neueren Baujahren als Option zum serienmäßigen Hinterradantrieb zudem ein Allradantrieb verfügbar. Im Baujahr 2012 stellten die Bayern die erste BMW 3er-Limousine mit Hybridantrieb vor, die auf 250 kW (340 PS) zugreifen konnte und laut Hersteller im Durchschnitt 5,9 Liter Kraft verbrauchte (139 g/km CO2).