Zum Hauptinhalt springen
AutoScout24 steht Ihnen aktuell aufgrund von Wartungsarbeiten nur eingeschränkt zur Verfügung. Dies betrifft einige Funktionen wie z.B. die Kontaktaufnahme mit Verkäufern, das Einloggen oder das Verwalten Ihrer Fahrzeuge für den Verkauf.

Buick Riviera

Das Sportcoupé Buick Riviera gilt als US-Klassiker mit Luxusanspruch

Endlosmotorhaube und hubraumstarke Achtzylinder, riesiges Gepäckabteil mit langem Kofferraumdeckel und dazwischen ein üppig bemessener Innenraum, der das Raumgefühl einer Luxuslimousine vermitteln sollte, mit dieser Mischung aus amerikanischem Straßenkreuzer, britischem Oberklassefeeling und europäischem Sportwageneigenschaften präsentierte der amerikanische Autokonzern General Motors (GM) zu Beginn der 1960er Jahre eine neue Baureihe in der Klasse der Sportcoupés…Weiterlesen

Alternative Modelle

Die Buick Riviera genannten Zweitürer liefen im Zeitraum von 1963 bis 1998 in den USA vom Band und kamen über das Händlernetz von GM als Importfahrzeuge auch nach Europa. Dort wurden die Riviera als Sportcoupés mit Luxusanspruch wahrgenommen, blieben aber Exoten auf den Straßen.

Eigenständiges Design macht die Riviera als Classic Cars interessant

Auf den europäischen Märkten wurden vor allem die Buick Riviera der Baujahre bis 1979 bald als amerikanisches Classic Car angesehen. Interesse bei Oldtimer-Fans fanden die Rivieras aber auch deswegen, weil die unterschiedlichen Generationen der Coupés in ihren eher kurzen Bauphasen jeweils eine deutliche Eigenständigkeit im Design aufwiesen und damit als typische Vertreter ihrer Epoche gelten konnten. Besonderheit der späteren Bauphasen: Die Buick Riviera teilten sich ab den 1980er Jahren die Technik mit Modellen der GM-Luxusmarke Cadillac, und auch in der Gestaltung der vormals eigenständig auftretenden Coupés war die Verwandtschaft zur Oberklasse von GM fortan stärker zu erkennen.

GM erfindet die Buick Riviera in jeder Generation neu

Mit seiner angeschrägten Kühlerfront und seinen vier Rundscheinwerfern übernahm der Riviera in der zwischen 1963 und 1965 gebauten ersten Generation viele Gestaltungselemente aus dem Sportwagenbau. Auch die rahmenlos konstruierten Seitenscheiben waren ein Tribut an die kleineren Sportcoupés, zu denen der Buick Riviera spätestens seit Einführung der zweiten Generation nicht mehr gehörte. Mit einer Länge von über 5,75 Metern und einer Karosseriebreite von über zwei Metern dokumentierten die Coupés Mitte der 1960er Jahre ihre Zugehörigkeit zur Oberklasse. Während GM in dieser Zeit bei der Gestaltung der Karosserie auf eine Mischform von Limousine und Coupé setzte, wagte der Hersteller von 1970 bis 1973 ein stilistisches Experiment: Die Buick Riviera Sportcoupés liefen in dieser Epoche mit einem so genannten Boattailheck vom Band, welches üppige Wölbungen und ein asymmetrisch zugeschnittenes Rückfenster aufwies und unter Beweis stellte, dass GM die Sportcoupés in jeder Generation neu erfand.

Kastendach und Flunderform für die vorerst letzten Riviera

Dieses Prinzip führte der Konstrukteur in den 1970er und 1980er Jahren weiter. Der Buick Riviera wurde in dieser Zeit deutlich kompakter und das Design dem Mainstream und Limousinenbau angepasst. Zum Kennzeichen der bis 1993 gefertigten Generationen wurde insbesondere das hohe Dach mit dem steilen Abschluss. In der letzten Bauphase von 1994 bis 1998 erfand der Hersteller den Riviera ein vorerst letztes Mal neu, indem er für die Karosserie eine stromliniengünstige Flunderform realisierte.

Die Motorisierungen des Buick Riviera

Über viele Jahre waren hubraumstarke V8-Aggregate die typische Motorisierung für die Sportcoupés der Baureihe Buick Riviera. Erst Ende der 1970er Jahre bot der Hersteller auch kleinere V6-Motoren für die Sportcoupés an. In den letzten Baujahren lief der Riviera mit 3,8 Liter Maschinen der Sechszylinderklasse vom Band.