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Gebrauchte Mitsubishi Geländewagen bei AutoScout24 finden

Mitsubishi Geländewagen

Den kennt man.

Wer auf Trialsport-Veranstaltungen nach einem Mitsubishi Geländewagen fragt, erntet gelegentlich ein erstauntes Achselzucken. Wer redet schon von Mitsubishi, wenn man bei "Pajero" weiß, worum es geht? Dieser ist weithin bekannt unter Aussprechversuchen von "Pahero" bis "Patschhero". So schön und verbreitet die Modellbezeichnung ist, so unpassend ist das Wort im spanischsprachigen Raum. Dort steht "pajero" für "Wichser", weshalb der Mitsubishi dort Montero heißt. Dabei stammt der Name vom "Leopardus pajeros" ab. Im gesamten Vereinigten Königreich von England wird er als Shogun verkauft. Darauf sollten insbesondere Gebrauchtwagenkäufer achten, die so erfahren, ob es sich um einen Importwagen handelt. Der erste Pajero wurde zusammen mit Chrysler Anfang der 1980er entwickelt und lief in den USA unter dem Namen Dodge Raider.Es gab und gibt noch andere Baureihen von Mitsubishi, die als Geländewagen oder SUV den Markt bevölkern. Da wären der dem Willeys Jeep nach empfundene Mitsubishi Jeep (1952-99) und der Cross-over ASX (ab 2010), der SUV Outlander (seit 2003) sowie der Plug-In Hybrid Outlander (kam 2014) zu nennen. Als Gebrauchte relevanter sind da schon die Ableger Pajero Pinin (1999-2005) und Pajero Sport/Challenger (1998-2005). Es ist aber bei Fahrzeugen oberhalb der Mittelklasse kaum verwunderlich, dass bei den Geländewagen Mitsubishi durch den Pajero bekannt wurde.

Die Pajero Variationen

Wer sich nach gebrauchten Pajeros umschaut, wird in vier Generationen fündig. Vorab sollte geklärt werden, welchen Zuschnitts das gewünschte Fahrzeug sein soll. Wie bei großen Geländewagen üblich, gibt es meist zwei Fahrzeuglängen und zwei Karosserieaufbauten (Cabriolet und geschlossen). Diese Varianten kennt man beispielsweise bei den Konkurrenten Land Rover und Mercedes G sowie Toyota Landcruiser und Nissan Patrol. Allerdings finden sich nicht in jeder Modellpalette und Generation die möglichen vier Varianten. Oft besteht das Programm nur aus einem offenen Kurzen und einem geschlossen Langen. Die Unterschiede sind sehr groß. Die kurzen Mitsubishi Pajero sind für vier Erwachsene plus Gepäck keine Dauerlösung. Da braucht man schon den Langen. Offene Langversionen waren aber fast nur bei Landrover zu haben. So ist die kurze offene Variante mehr ein Spaßmobil oder für Waldarbeiter und Trialsportler. Der lange Pajero zeigt Größe und kann auch einen Van ersetzen.

Vernunft oder Spaß?

Im Grunde ist der Pajero in allen vier Generationen ein interessanter Gebrauchtwagen. Neben der Frage nach der Karosserieform muss die Antriebseinheit überdacht werden. Geländerwagen dieser Größenordnung sind keine Kostverächter. Hier arbeiten Scheunentordesign, Mammutgewicht und Allrad jeder Sparwut entgegen. So kommt es sehr darauf an, ob der Wagen viel oder wenig bewegt wird. Vielfahrer werden sich für eine Dieselvariante (2,3 TD mit 82 PS, 1. Generation, bis 3,2 TD und 200 PS, 4. Generation) entscheiden. Alternativ können sie an einen Benziner mit Gasanlage denken. Hohen Fahrkomfort bieten die großen V6 mit 141 bis 250 PS. Da ist dann auch eine Automatik genau richtig zum Cruisen.Die kleineren Vierzylinder fühlen sich vor allem in den kurzen Pajeros wohl und können da durchaus eine sinnvolle Alternative sein. Im Gelände ist der Pajero ein robuster Kraxler, den kaum etwas aufhalten kann. Hier sind logischerweise die kurzen Radstände den längeren überlegen. Wer nicht beruflich mit dem Pajero ins Gelände muss, der sucht sich einen 4 x 4 Klub und wird seinen Mitsubishi Geländewagen kennenlernen.