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Mitsubishi Outlander

Mitsubishi Outlander

Ein SUV für die ganze Familie

Der Outlander ist ein kompakter und leistungsfähiger SUV (Sports Utility Vehicle) des japanischen Herstellers Mitsubishi, der 2001 zuerst in Japan unter dem Namen „Mitsubishi Airtrek“ auf die Straße kam und zwei Jahre später dann etwas überarbeitet auch in Deutschland erhältlich war. Inzwischen gibt es drei Generationen des Kombi-Geländewagens – entsprechend groß ist die Auswahl auf der Suche nach einem Mitsubishi Outlander Gebrauchtwagen. Weiterlesen

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Mitsubishi Outlander - Karosserieform

Mitsubishi Outlander - Außenfarbe

Ein kompakter SUV der alten Schule

Als SUV verfügt der Outlander standardmäßig über Allradantrieb. Ebenfalls verfügbar ist eine Einzelradaufhängung – typisch für Geländewagen. Von der Größe her ist er mit jeder Generation in Länge, Breite und Höhe ein Stückchen gewachsen, sodass er seit 2012 fast 4,7 m lang, rund 1,8 m breit und knapp über 1,7 m hoch ist. Anfangs noch als 5-Sitzer mit viel Platz für Gepäck konzipiert, bietet er in der 3. Generation nun Platz für 7 Personen. Bei umgeklappten Rücksitzen entspricht das einem Gepäckvolumen von 1.754 l. Trotz der Überarbeitungen und Anpassungen ist ein gebrauchter Mitsubishi Outlander immer noch ein Geländewagen der alten Schule. Er fährt sich nicht ganz so geschmeidig wie moderne SUVs der Konkurrenz. Die Federung ist etwas holpriger, der Motor klingt etwas kräftiger und das Fahren fühlt sich etwas schwerfälliger an. Aber vielleicht ist genau das der Reiz, den ein gebrauchter Mitsubishi Outlander bei Touren im Gelände ausmacht.

Der Outlander aus dem niederländischen Born

Mit dem Mitsubishi Pajero baute der japanische Hersteller schon in den frühen 1980er Jahren sehr erfolgreich einen Geländewagen für den Alltag, lange bevor für diese Fahrzeug-Klasse der Begriff „SUV“ verwendet wurde. Somit konnte Mitsubishi bei der Entwicklung des Outlander schon auf einige Erfahrung im Gelände zurückgreifen und holte sich zudem noch Daimler mit ins Boot. Seit Ende der 2000er Jahre kommen die Outlander für den europäischen Markt aus dem niederländischen Born, wo sie neben anderen Mitsubishi-Modellen sowie dem Volvo S40/V40 von der Mitsubishi-Tochter Netherlands Car B.V. (VDL Nedcar) produziert werden.

Sicherheit & Zuverlässigkeit im Fokus

Die drei Generationen des Mitsubishi Outlander nach interner Bezeichnung:

  • CU0W (2001–2006), in Deutschland ab Frühjahr 2003 erhältlich
  • CWoW (2006–2012)
  • CWo (seit 2012)

Die 1. Generation basiert auf der Plattform des Kompaktwagens Mitsubishi Lancer, von der Motorisierung her ähnelt er jedoch eher dem Mittelklasse-Wagen Mitsubishi Galant. Die 2. Generation wurde im April 2006 auf der New York International Auto Show vorgestellt und kam 2007 nach Europa. Eine Besonderheit: das optional verfügbare, stufenlose CVT-Getriebe (Continuously Variable Transmission). Außerdem gibt es den Outlander nun auch als Diesel-Variante, mit einem 2,0-Liter-Pumpe-Düse-Dieselmoter, der von Volkswagen zugeliefert wurde. 2006 stellte Mitsubishi auf der Mondial de l’Automobile in Paris auch noch den Outlander Concept als Showcar vor. 2007 folgte auf dem Autosalon in Genf eine 3,0-Liter-V6-Variante davon. 2010 gab es eine Überarbeitung für den Outlander: Der kompakte SUV wurde in Sachen Ausstattung und Antriebsangebot aufgewertet, zum Beispiel mit dem „Jetfighter“-Frontgrill, der vom Mitsubishi Lancer und Mitsubishi Colt übernommen wurde. Das Heck erhielt nur eine verchromte Zierleiste, blieb ansonsten aber unverändert. Auf dem Genfer Autosalon erlebte auch die 3. Generation des Outlander 2012 ihre Premiere. Als vollständig überarbeitetes Mittelklasse-Crossover sollte der neue Outlander vor allem drei Werte vermitteln: solide, sicher, eindeutig. Im Vergleich zu seinen Vorgängern bietet er sparsamere Motoren, mehr Platz und mehr Fahrassistenzsysteme. 2016 gab es noch einmal ein Facelift, mit einer neuen Frontpartie und einer besseren Abstimmung des Fahrwerks, sodass die Federung etwas weicher anschlägt. Insgesamt 68.588 Mitsubishi Outlander wurden von 2003 bis 2017 in Deutschland zugelassen, da ist auf jeden Fall ein passender Gebrauchtwagen dabei. In der SUV-Klasse muss sich der Outlander mit anderen asiatischen Herstellern wie Honda CR-V, Hyundai Santa Fe, Kia Sorento und Nissan X-Trail messen. Als beliebteste SUVs liegen eher der VW Tiguan, der Audi Q3 oder auch der BMW X1 im Trend. Eine Alternative zum Mainstream bieten zum Beispiel der Mitsubishi Outlander oder auch der Land Rover Discovery aus Großbritannien.

Dieselmotoren ab der 2. Generation

In der 1. Generation ist der Mitsubishi Outlander mit vier verschiedenen Motorisierungen erhältlich, aber nur als Benziner mit vier Zylindern. Den Anfang macht der 2,0-Liter-Motor mit 136 PS und 192 km/h Höchstgeschwindigkeit. Nur bei diesem Modell gibt es den Antrieb über die Vorderräder oder über alle vier Räder. Die anderen Modelle haben Allradantrieb. Den 2,0-Liter-Motor gibt es auch als Turbo-Version. Die Technik dafür stammt aus der 8. Generation des Mitsubishi Lancer Evolution und sorgt für 100 km/h in 7,7 Sekunden. Aufgrund der Abgaswerte schafft der Outlander Turbo in Deutschland „nur“ 201 PS, während der Airtrek Turbo in Japan auf 240 PS kommt. Erkennbar ist die sportliche Variante an einer Lufthutze auf der Motorhaube für die Entlüftung. Den 2,4-Liter-Motor mit 160 PS gibt es mit und ohne 4-Stufen-Automatikgetriebe. Die 2. Generation fällt vor allem mit ihren unterschiedlichen Dieselmotoren auf. Ab November 2007 gibt es zwei verschiedene Versionen: das 2,0-Liter-Aggregat von VW für die einfacher ausgestatteten Modelle oder den 2,2-Liter-Common-Rail-Dieselmotor von der Peugeot Société Anonyme, wie er auch im Peugeot 4007 und im Citroën C-Crosser verbaut ist. Mit der Modellpflege 2010 kam noch der 2.2 DI-D Dieselmotor mit Doppelkupplungs-Sportgetriebe hinzu, das entweder als sequenzielles Handschaltgetriebe oder als Vollautomatik arbeitet. Die Ottomotoren wurden um ein Einsteigermodell mit 147 PS ergänzt. Neuerungen in der 3. Generation sind vor allem die spritsparenden Di-D-Common-Rail-Dieselmotoren mit 150 PS und 6-Gang-Schaltgetriebe, wahlweise auch als Automatik.

Volle Punktzahl beim Euro-NCAP-Crashtest

Mit jeder Generation hat Mitsubishi den Fahrkomfort durch Assistenz- und Sicherheitssysteme gesteigert. Dadurch eignet sich der Outlander auch immer mehr als vielseitiger Familienwagen mit viel Stauraum. In Sachen Sicherheit hat die 3. Generation unter anderem folgende Maßnahmen an Bord und erreicht damit 5 von 5 Sternen beim Euro-NCAP-Crashtest:

  • ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBD)
  • elektronische Stabilitäts- & Traktionskontrolle (MASC/MATC)
  • Kopfairbags in der 1. und 2. Sitzreihe
  • ISOFIX – Kindersitzbefestigung
  • 3-Punkt-Automatik-Gurte auf allen Sitzen
  • Gurtstraffer & Gurtkraftbegrenzer vorn

Dies sind die Highlights der Fahrassistenzsysteme:

  • Spurhalte-Assistent (LDW) bei über 65 km/h
  • Auffahr-Warnsystem (FCM) mit Bildschirmanzeige & präventivem Bremsdruck
  • Adaptive Tempoautomatik (ACC) mit Abstandsmessung
  • Allrad-System (AWC) für optimale Kraftverteilung zwischen den Achsen

Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybrid als SUV-Pionier

Neben den neuen Otto- und Dieselmotoren führte die 3. Generation im Jahr 2012 auch den Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybrid mit der Bezeichnung PHEV (Plug-in-Hybrid Electric Vehicle) ein. Er ist damit der erste Plug-in-Hybrid SUV überhaupt. Unter der Motorhaube sitzt ein 2,0-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor, der mit zwei 60-kW-Elektromotoren gekoppelt ist. Wenn die Elektromotoren allein arbeiten, dann hat der Outlander 82 PS und schafft maximal 54 km Reichweite bei 120 km/h Höchstgeschwindigkeit. Im Hybrid-Modus liegt die Spitzengeschwindigkeit bei 170 km/h, während er 1,7 Liter Super pro 100 Kilometer verbraucht. Beim Bremsen und Wegnehmen vom Gas kann der Outlander Plug-in-Hybrid Bewegungsenergie in elektrischen Strom umwandeln und damit seinen Akku wieder aufladen. Der Lithium-Ionen-Akku hat 12 kWh Kapazität und ist im Fahrzeugboden integriert. So geht im Kofferraum kein Platz verloren und durch den tieferen Schwerpunkt des Fahrzeugs bekommt der Hybrid-Outlander ein noch besseres Fahrverhalten.

Fazit

Der Mitsubishi Outlander ist ein Geländewagen mit viel Platz, kräftiger Leistung unter der Haube und typischer Kastenform. Im Vergleich zu seinen SUV-Kollegen fährt er sich etwas holpriger, dafür recht sparsam. Mit jeder Generation hat er an Größe, Komfort und Assistenzsystemen hinzugewonnen, sodass er sich inzwischen auch sehr gut als Alltagswagen für größere Familien und/oder viel Gepäck eignet. Seine Zuverlässigkeit ist dabei ein großer Pluspunkt.

Fahrzeugbewertungen zu Mitsubishi Outlander

28 Bewertungen

4,7

Technische Daten Mitsubishi Outlander

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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