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Mitsubishi Outlander

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Mitsubishi Outlander: Ein SUV für die ganze Familie

Der Outlander ist ein kompakter und leistungsfähiger SUV (Sports Utility Vehicle) des japanischen Herstellers Mitsubishi, der 2001 zuerst in Japan unter dem Namen „Mitsubishi Airtrek“ auf die Straße kam und zwei Jahre später dann etwas überarbeitet auch in Deutschland erhältlich war. Inzwischen gibt es drei Generationen des Kombi-Geländewagens – entsprechend groß ist die Auswahl auf der Suche nach einem Mitsubishi Outlander Gebrauchtwagen. Weiterlesen

adac

Autotest


Autotest

2,7


Familien

2,5

Senioren

2,8

Transport

2,1

Preis/Leistung

2,8

Stadtverkehr

3,9

Langstrecke

2,7

Fahrspaß

2,7

Noten basierend auf ADAC Autotest Stand 06/2019

Notenskala

Sehr gut (0,6 - 1,5)

Gut (1,6 - 2,5)

Befriedigend (2,6 – 3,5)

Ausreichend (3,6 – 4,5)

Mangelhaft (4,6 – 5,5)

Technische Daten

121 - 202 PS

Leistung

1.7 - 10.1 l/100km

Verbrauch (komb.)

40 - 240 g CO2/km

CO2-Ausstoß (komb.)Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

121 - 220 km/h

Höchstgeschwindigkeit

7.7 - 13.3s

von 0 auf 100 km/h

Mitsubishi Outlander technische Daten

Interessiert am Mitsubishi Outlander

Alternative Modelle

Die Mitsubishi Outlander im Preis- und Konkurrenzvergleich

Die Japaner verlangen für einen Outlander Neuwagen beim deutschen Marktstart im Jahr 2003 einen Preis von knapp 22.500 Euro in der Basisversion Comfort. Das Topmodell Sport 2.4 steht zu dieser Zeit ab ca. 25.300 Euro im Programm. Der neue Outlander 2019 kostet bei der Premiere zwischen rund 24.000 und 40.000 Euro, während Mitsubishi Outlander Gebrauchtwagen aus der Anfangsphase beim Start der 2019er Generation ab etwa 1700 Euro zu finden sind. Als Konkurrenten treten Kompakt-SUV wie die französischen Schwestermodelle Citroen C-Crosser und Peugeot 4007 oder Modelle an wie etwa VW Tiguan, Kia Sorento, Hyundai Santa Fe, Honda CR-V und Toyota RAV4.

Ein kompakter SUV der alten Schule

Als SUV verfügt der Outlander standardmäßig über Allradantrieb. Ebenfalls verfügbar ist eine Einzelradaufhängung – typisch für Geländewagen. Von der Größe her ist er mit jeder Generation in Länge, Breite und Höhe ein Stückchen gewachsen, sodass er seit 2012 fast 4,7 m lang, rund 1,8 m breit und knapp über 1,7 m hoch ist. Anfangs noch als 5-Sitzer mit viel Platz für Gepäck konzipiert, bietet er in der 3. Generation nun Platz für 7 Personen. Bei umgeklappten Rücksitzen entspricht das einem Gepäckvolumen von 1.754 l. Trotz der Überarbeitungen und Anpassungen ist ein gebrauchter Mitsubishi Outlander immer noch ein Geländewagen der alten Schule. Er fährt sich nicht ganz so geschmeidig wie moderne SUVs der Konkurrenz. Die Federung ist etwas holpriger, der Motor klingt etwas kräftiger und das Fahren fühlt sich etwas schwerfälliger an. Aber vielleicht ist genau das der Reiz, den ein gebrauchter Mitsubishi Outlander bei Touren im Gelände ausmacht.

Der Outlander aus dem niederländischen Born

Mit dem Mitsubishi Pajero baute der japanische Hersteller schon in den frühen 1980er Jahren sehr erfolgreich einen Geländewagen für den Alltag, lange bevor für diese Fahrzeug-Klasse der Begriff „SUV“ verwendet wurde. Somit konnte Mitsubishi bei der Entwicklung des Outlander schon auf einige Erfahrung im Gelände zurückgreifen und holte sich zudem noch Daimler mit ins Boot. Seit Ende der 2000er Jahre kommen die Outlander für den europäischen Markt aus dem niederländischen Born, wo sie neben anderen Mitsubishi-Modellen sowie dem Volvo S40/V40 von der Mitsubishi-Tochter Netherlands Car B.V. (VDL Nedcar) produziert werden.

Sicherheit & Zuverlässigkeit im Fokus

Die drei Generationen des Mitsubishi Outlander nach interner Bezeichnung:

  • CU0W (2001–2006), in Deutschland ab Frühjahr 2003 erhältlich
  • CWoW (2006–2012)
  • CWo (seit 2012)

Die 1. Generation basiert auf der Plattform des Kompaktwagens Mitsubishi Lancer, von der Motorisierung her ähnelt er jedoch eher dem Mittelklasse-Wagen Mitsubishi Galant. Die 2. Generation wurde im April 2006 auf der New York International Auto Show vorgestellt und kam 2007 nach Europa. Eine Besonderheit: das optional verfügbare, stufenlose CVT-Getriebe (Continuously Variable Transmission). Außerdem gibt es den Outlander nun auch als Diesel-Variante, mit einem 2,0-Liter-Pumpe-Düse-Dieselmoter, der von Volkswagen zugeliefert wurde. 2006 stellte Mitsubishi auf der Mondial de l’Automobile in Paris auch noch den Outlander Concept als Showcar vor. 2007 folgte auf dem Autosalon in Genf eine 3,0-Liter-V6-Variante davon. 2010 gab es eine Überarbeitung für den Outlander: Der kompakte SUV wurde in Sachen Ausstattung und Antriebsangebot aufgewertet, zum Beispiel mit dem „Jetfighter“-Frontgrill, der vom Mitsubishi Lancer und Mitsubishi Colt übernommen wurde. Das Heck erhielt nur eine verchromte Zierleiste, blieb ansonsten aber unverändert. Auf dem Genfer Autosalon erlebte auch die 3. Generation des Outlander 2012 ihre Premiere. Als vollständig überarbeitetes Mittelklasse-Crossover sollte der neue Outlander vor allem drei Werte vermitteln: solide, sicher, eindeutig. Im Vergleich zu seinen Vorgängern bietet er sparsamere Motoren, mehr Platz und mehr Fahrassistenzsysteme. 2016 gab es noch einmal ein Facelift, mit einer neuen Frontpartie und einer besseren Abstimmung des Fahrwerks, sodass die Federung etwas weicher anschlägt. Insgesamt 68.588 Mitsubishi Outlander wurden von 2003 bis 2017 in Deutschland zugelassen, da ist auf jeden Fall ein passender Gebrauchtwagen dabei. In der SUV-Klasse muss sich der Outlander mit anderen asiatischen Herstellern wie Honda CR-V, Hyundai Santa Fe, Kia Sorento und Nissan X-Trail messen. Als beliebteste SUVs liegen eher der VW Tiguan, der Audi Q3 oder auch der BMW X1 im Trend. Eine Alternative zum Mainstream bieten zum Beispiel der Mitsubishi Outlander oder auch der Land Rover Discovery aus Großbritannien.

Dieselmotoren ab der 2. Generation

In der 1. Generation ist der Mitsubishi Outlander mit vier verschiedenen Motorisierungen erhältlich, aber nur als Benziner mit vier Zylindern. Den Anfang macht der 2,0-Liter-Motor mit 136 PS und 192 km/h Höchstgeschwindigkeit. Nur bei diesem Modell gibt es den Antrieb über die Vorderräder oder über alle vier Räder. Die anderen Modelle haben Allradantrieb. Den 2,0-Liter-Motor gibt es auch als Turbo-Version. Die Technik dafür stammt aus der 8. Generation des Mitsubishi Lancer Evolution und sorgt für 100 km/h in 7,7 Sekunden. Aufgrund der Abgaswerte schafft der Outlander Turbo in Deutschland „nur“ 201 PS, während der Airtrek Turbo in Japan auf 240 PS kommt. Erkennbar ist die sportliche Variante an einer Lufthutze auf der Motorhaube für die Entlüftung. Den 2,4-Liter-Motor mit 160 PS gibt es mit und ohne 4-Stufen-Automatikgetriebe. Die 2. Generation fällt vor allem mit ihren unterschiedlichen Dieselmotoren auf. Ab November 2007 gibt es zwei verschiedene Versionen: das 2,0-Liter-Aggregat von VW für die einfacher ausgestatteten Modelle oder den 2,2-Liter-Common-Rail-Dieselmotor von der Peugeot Société Anonyme, wie er auch im Peugeot 4007 und im Citroën C-Crosser verbaut ist. Mit der Modellpflege 2010 kam noch der 2.2 DI-D Dieselmotor mit Doppelkupplungs-Sportgetriebe hinzu, das entweder als sequenzielles Handschaltgetriebe oder als Vollautomatik arbeitet. Die Ottomotoren wurden um ein Einsteigermodell mit 147 PS ergänzt. Neuerungen in der 3. Generation sind vor allem die spritsparenden Di-D-Common-Rail-Dieselmotoren mit 150 PS und 6-Gang-Schaltgetriebe, wahlweise auch als Automatik.

Volle Punktzahl beim Euro-NCAP-Crashtest

Mit jeder Generation hat Mitsubishi den Fahrkomfort durch Assistenz- und Sicherheitssysteme gesteigert. Dadurch eignet sich der Outlander auch immer mehr als vielseitiger Familienwagen mit viel Stauraum. In Sachen Sicherheit hat die 3. Generation unter anderem folgende Maßnahmen an Bord und erreicht damit 5 von 5 Sternen beim Euro-NCAP-Crashtest:

  • ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBD)
  • elektronische Stabilitäts- & Traktionskontrolle (MASC/MATC)
  • Kopfairbags in der 1. und 2. Sitzreihe
  • ISOFIX – Kindersitzbefestigung
  • 3-Punkt-Automatik-Gurte auf allen Sitzen
  • Gurtstraffer & Gurtkraftbegrenzer vorn

Dies sind die Highlights der Fahrassistenzsysteme:

  • Spurhalte-Assistent (LDW) bei über 65 km/h
  • Auffahr-Warnsystem (FCM) mit Bildschirmanzeige & präventivem Bremsdruck
  • Adaptive Tempoautomatik (ACC) mit Abstandsmessung
  • Allrad-System (AWC) für optimale Kraftverteilung zwischen den Achsen

Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybrid als SUV-Pionier

Neben den neuen Otto- und Dieselmotoren führte die 3. Generation im Jahr 2012 auch den Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybrid mit der Bezeichnung PHEV (Plug-in-Hybrid Electric Vehicle) ein. Er ist damit der erste Plug-in-Hybrid SUV überhaupt. Unter der Motorhaube sitzt ein 2,0-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor, der mit zwei 60-kW-Elektromotoren gekoppelt ist. Wenn die Elektromotoren allein arbeiten, dann hat der Outlander 82 PS und schafft maximal 54 km Reichweite bei 120 km/h Höchstgeschwindigkeit. Im Hybrid-Modus liegt die Spitzengeschwindigkeit bei 170 km/h, während er 1,7 Liter Super pro 100 Kilometer verbraucht. Beim Bremsen und Wegnehmen vom Gas kann der Outlander Plug-in-Hybrid Bewegungsenergie in elektrischen Strom umwandeln und damit seinen Akku wieder aufladen. Der Lithium-Ionen-Akku hat 12 kWh Kapazität und ist im Fahrzeugboden integriert. So geht im Kofferraum kein Platz verloren und durch den tieferen Schwerpunkt des Fahrzeugs bekommt der Hybrid-Outlander ein noch besseres Fahrverhalten.

Das bringt das Facelift 2015 für den Outlander an Neuerungen

Im Jahr 2015 überarbeiten die Japaner Front wie Heck des SUV und führen im Zuge des Facelift für die Modelle des Jahrgangs 2016 einige technische Neuerungen für die Baureihe ein. Welche Neuerungen der 2016er Outlander u.a. mitbringt und welche Ausstattungsversionen der Hersteller in Europa anbietet, dazu gibt es weitere Informationen hier im Kurzüberblick:

  • Beleuchtung: Halogen-Projektionsscheinwerfer, LED-Rückleuchten, LED-Tagfahrlicht, Lichtsensor und Licht-Abschaltautomatik. LED-Scheinwerfer als Option.
  • Interieur & Komforttechnik: Eco-Mode-Schalter, LCD-Farbdisplay, Multi-Informationsdisplay, Tempoautomatik mit Geschwindigkeitsbegrenzer, Audiosystem mit Radio, CD und MP3-Funktion, USB-Audioschnittstelle und Zweizonen-Klimaautomatik.
  • Ausstattungslinien: Outlander, Plus und Top.

Diese Neuerungen gibt es für den Outlander 2019

Für das Modelljahr 2019 passt Mitsubishi die Optik seines SUV-Bestsellers an und betont den Lifestyle-Look mit breiten Frontspangen sowie schmaleren Formen für Kühlergrill, Front- und Heckleuchten. Dazu werten die Japaner das Sports Utility Vehicle mit Vernetzungstechnik auf. Weitere Informationen zu Neuerungen und technischen Daten des neuen Mitsubishi Outlander beim Start 2018/2019 gibt es im folgenden Überblick:

  • Innenraumversionen: Outlander 5-Sitzer und 7-Sitzer.
  • Motorisierungsvarianten: 2.0 Liter Benziner mit einer Leistung von 110 kW (150 PS), Frontantrieb und Fünfgang-Schaltgetriebe für die Fünfsitzer. Als Siebensitzer mit CVT-Automatik und 4WD Allradantrieb. Als Plug-in-Hybrid Outlander PHEV mit bis zu 312 PS Systemleistung, Allrad, Automatik, offizieller Kraftstoffverbrauch komb. 1,8 l (40 g/km spezifische CO2-Emissionen).
  • Ausstattungslinie Basis: neu sind u.a. im Außenspiegel integrierte LED-Blinker, automatisches Start-Stopp-System AS&G und Bluetooth-Audioschnittstelle mit Freisprecheinrichtung.
  • Outlander Plus: zusätzlich u.a. elektronisch gesteuerter Allradantrieb All Wheel Control AWC, elektronische Parkbremse, Privacyglas, Bi-LED-Scheinwerfer, LED-Nebelscheinwerfer, Lenkrad mit Schaltwippen, Smart Key System, DAB+ Radio, Infotainmentsystem Smartphone Link Display Audio (SDA), Sitzheizung und 16 Zoll Leichtmetallfelgen.
  • Outlander Top: zusätzlich u.a. Fahrerassistenz-Paket mit ACC, Spurhalteassistent, Fernlichtassistent, Rückfahrkamera mit 360 Grad Sicht, Totwinkelassistent und Ausparkassistent. Glasschiebedach, beheizbare Frontscheibe, elektrisch bedienbare Heckklappe, Premium Soundsystem und 18 Zoll Leichtmetallfelgen.

Fazit

Der Mitsubishi Outlander ist ein Geländewagen mit viel Platz, kräftiger Leistung unter der Haube und typischer Kastenform. Im Vergleich zu seinen SUV-Kollegen fährt er sich etwas holpriger, dafür recht sparsam. Mit jeder Generation hat er an Größe, Komfort und Assistenzsystemen hinzugewonnen, sodass er sich inzwischen auch sehr gut als Alltagswagen für größere Familien und/oder viel Gepäck eignet. Seine Zuverlässigkeit ist dabei ein großer Pluspunkt.

FAQ

Wo wird der Mitsubishi Outlander gebaut?

Für den deutschen und europäischen Markt fertigen die Japaner das SUV seit der Modellpflege 2010 in den Niederlanden.

Wie lang ist der Mitsubishi Outlander?

Das Auto tritt in der Klasse der Kompakt-SUV an und legt im Laufe seiner Bauzeit von anfangs rund 4,54 Meter auf fast 4,70 m in der 2012 vorgestellten dritten Generation zu.

Gibt es den Outlander mit elektrischem Antrieb?

Als E_Autos legt Mitsubishi Motors seine SUV-Klassiker nicht auf. Dafür gehört der Outlander PHEV mit Otto- und E-Motor als Plug-in-Hybrid-Variante schon seit 2013 zum Programm und bekommt im Zuge der Modellpflege 2018/2019 eine größere Lithium-Ionen Batterie sowie zwei E-Motoren. Damit hat das SUV als Plug-in beim Betrieb nur mit Elektromotoren über 60 km Reichweite.

Fahrzeugbewertungen zu Mitsubishi Outlander

28 Bewertungen

4,7

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