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Porsche 911 Cabrio

Porsche 911 Cabrio

Schnell fahren macht Spaß - und für viele noch mehr in einem offenen Wagen. Kein Wunder, dass es parallel zum Elfer Coupé seit her auch immer ein Porsche 911 Cabrio gab. Im Folgenden sollen die wassergekühlten 911 Cabrio-Modelle kurz beschrieben werden. Grundsätzlich gilt: Porsche 911 Cabrio-Ausführungen der reinen Rennsportversionen GT2 und GT3 gab es ab Werk nicht - viel zu gefährlich und schwer für die Piste sowie weniger windschnittig.

Porsche 911 Cabrio der Baureihe 996

Wie beim Vorgängermodell 993 wurde der 911 996 als geschlossenes Coupé, halboffener Targa mit verschiebbarem Dachteil und klassisches offenes Cabriolet mit Stoffverdeck angeboten. Coupé und Cabriolet waren wahlweise als Carrera oder Turbo-Modell erhältlich. Der 996 Targa wurde nur als Carrera produziert. Bis zum Modelljahr 2001 leisteten der heckgetriebene Carrera und der vierradgetrieben Carrera 4 bei 6.800 Umdrehungen 221 kW/300 PS und mit der Werksleistungssteigerung sogar 235 kW/320 PS. Das maximale Drehmoment von 350 Nm stand bei 4.600 Touren an. Ab Modelljahr 2002 bot das Porsche 911 Cabrio als Carrera, Carrera 4 und Carrera 4S serienmäßig 235 kW/320 PS und mit dem Werkstuning 254 kW/345 PS bei abermals 6.800 Umdrehungen. Sein Drehmoment von 370 Nm erreichte der von 3,4 auf 3,6 Liter Hubraum gewachsen Sechszylinder-Boxer nun schon bei 4.250 Touren. Wesentlich kraftvoller waren die beiden turbogeladenen 911 Cabrio-Versionen mit Allradantrieb: Der offene 911 Turbo mobilisierte 309 kW/420 PS bei 6.000 Umdrehungen und zwischen 2.700 und 4.600 Touren stramme 560 Nm. Der 911 Turbo S schöpfte aus ebenfalls 3,6 Liter Hubraum 331 kW/450 PS bei 5.700 Umdrehungen und lieferte von 3.500 bis 4.500 satte 620 Nm Drehmoment. Alle Versionen vom Porsche Cabrio der zwischen 1997 und 2007 gebauten 996er Reihe waren mit manuellen und automatischen Sechsgang-Getrieben verfügbar.

Zum Porsche 911 Cabrio der Baureihe 997

Nach den Schelten für die Spiegeleier-Augen orientierte Porsche sich in der folgenden Modellgeneration 997 zur Freude des Publikums wieder stärker am Erscheinungsbild der früheren luftgekühlten Elfer. Bis Juni 2008 leisteten der heckgetriebene Carrera und der vierradgetrieben Carrera 4 bei 6.800 Umdrehungen 239 kW/325 PS. Das maximale Drehmoment von 370 Nm stand weiterhin bei 4.250 Touren zur Verfügung. Kraftvoller ging das Porsche 911 Cabrio als Carrera S und Carrera 4S mit serienmäßig 261 kW/355 PS bei 6.600 Umdrehungen und 400 Nm bei 4.600 Touren voran; mit dem Porsche Leitungskit mobilisierte der 3,8-l-Boxer sogar 280 kW/381 PS bei 7.200 Umdrehungen und 415 Nm Drehmoment bei 5.500 Touren. Deutlich potenter waren die beiden turbogeladenen 911 Cabrio-Varianten, wie üblich mit Allradantrieb: Der offene 911 Turbo kam auf 353 kW/480 PS bei 6.000 Umdrehungen und von 1.950 bis 5.500 Touren auf 620 Nm. Der 911 Turbo S holte aus ebenfalls 3,6 Liter Hubraum 390 kW/530 PS bei 5.700 Umdrehungen und gab von 2.200 bis 4.500 Touren 680 Nm Drehmoment ab. All diese Versionen vom Porsche Cabrio waren ausschließlich mit manuellem und Sechsgang-Getrieben zu bekommen. Die umfangreiche Modellpflege im Juli 2008 brachte neben optischen Modifikationen an Front und Heck neue Motoren mit Benzindirekteinspritzung und als Ersatz für die tiptronic dass Porsche Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gängen. Der mit weiterhin 3,6 Liter Hubraum gesegnete 911 Carrera und der Carrera 4 kamen nun auf 254 kW/345 PS, ihre ebenfalls unverändert 3,8 Liter großen Brüder der entsprechenden S und 4S-Modelle auf 283 kW/385 PS. Die Spitzenleistung lag in diesen vier Elfer Cabrios bei jeweils 6.500 Umdrehungen an, das maximale Drehmoment von 390 respektive 420 Nm stand in beiden Fällen bei 4.400 Touren parat. Auch die nun auf 3,8 Liter gewachsenen Porsche 911 Cabrio-Varianten mit Turboaufladung hatten an Kraft zugelegt: Der 911 Turbo leistete 368 kW/500 PS bei 6.000 Umdrehungen und stemmte 650 Nm zwischen 1.950 und 5.000 Touren. Noch rascher zerstörte der 911 Cabrio im Turbo S-Trim die Frisur: Hier lagen von 6.250 bis 6.750 Umdrehungen 390 kW/530 PS an, während das maximale Drehmoment von 700 Nm zwischen 2.100 und 4.250 Touren bereitstand.

Übers Porsche 911 Cabrio der Baureihe 991

Seit September 2011 läuft die aktuelle Elfer-Reihe vom Band. Frischluftfans können die 991-Modelle als Voll-Cabrio oder als 911 Targa in klassischer Optik wählen. Antriebseitig hat sich einiges getan: Die nun wieder mit 3,4 Liter Hubraum ausgestatteten 911 Carrera und der Carrera 4 glänzen mit 257 kW/350 PS, ihre weiterhin 3,8 Liter großen Brüder der entsprechenden S und 4S-Versionen mit 294 kW/400 PS. Die Nenndrehzahl betrug in diesen vier Elfer Cabrios jeweils 7.400 Umdrehungen, das maximale Drehmoment von 390 respektive 440 Nm stand in beiden Fällen bei 5.600 Touren parat. Die ebenfalls unverändert 3,8 Liter großen Porsche 911 Cabrio-Varianten mit Turboaufladung weisen natürlich auch ein Leistungsplus vor: Der 911 Turbo liefert 383 kW/520 PS bei 6.000 bis 6.500 Umdrehungen und stemmte 650 Nm zwischen nach wie vor 1.950 und 5.000 Touren. Noch heftiger fährt einem der Wind im 911 Cabrio vom Turbo S-Layout durch die Haare: Hier lagen von 6.500 bis 6.750 Umdrehungen 412 kW/560 PS an, während das maximale Drehmoment von 700 Nm genauso unverändert zwischen 2.100 und 4.250 Touren parat stand.