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Porsche Targa

Porsche Targa

Mit dem Targa will Porsche 1965 die Vorteile von Coupé und Cabrio vereinen

Insbesondere im Sportwagenbau gehörten neben den Coupés offene Modelle bei den meisten Herstellern traditionell zum Programm. Die klassischerweise mit einem klappbaren Dach aus Textil- oder Kunststoffmaterialien gefertigten Cabriolets verkörperten alles, was Kunden mit einem Sportwagen verbinden mochten: Frischluft und Freiheitsgefühl genießen, Wind und Sonne spüren, die Leistung des Wagens hautnah erleben und ohne die optische sowie akustische Abschottung gegen die Außenwelt unterwegs sein können. Weiterlesen

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Die Targa-Modelle entwickeln sich zu Stilikonen im Programm des Porsche 911

Außerdem strahlten die mit verstärkten Fensterholmen und modifizierten Rahmen konstruierten offenen Versionen eine besondere Eleganz und Dynamik aus, da die Karosserie meist ohne optisch störende Seitensäulen auskam. Zum authentischen Cabrio-Feeling gehörten allerdings gerade bei hohen Geschwindigkeiten auch laute Windgeräusche und empfindlich zu spürende Zugluft, und das hielt manchen Kunden ab, sich für ein Cabrio zu entscheiden. Der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche entwickelte daher im Jahr 1965 für seine klassische Baureihe der 911er Modelle einen Karosserietyp mit herausnehmbarem Dachteil. Die Porsche 911 dieser Bauart wurden seither als Targa vermarktet, und sie sollten die Vorteile eines komfortablen, sicheren Coupés mit dem Fahrerlebnis eines Cabrios vereinen. Der Targa war der erste offene Porsche der 911er-Baureihe, bevor dann zum Anfang der 1980er Jahre die Stoffdach-Cabrios des Herstellers ins Programm kamen.

Besonderheit der bei Porsche Targa genannten offenen Bauweise: Die Dachkonstruktion ließ sich über den Sitzen entfernen, doch es blieb der als Bestandteil der Karosserie fest verbaute Überrollbügel sowie bei späteren Targas auch das Heckfenster. Ursprünglich zur Gewährleistung der Insassensicherheit erdacht, entwickelten sich die Modelle dieser Bauart zu Stilikonen, die das Programm des Porsche 911 in den unterschiedlichen Generationen prägten. Ganz unverändert blieb das Targa-Konzept des schwäbischen Sportwagenherstellers im Laufe der Zeit allerdings nicht. Mitte der 1990er Jahre realisierten die Porsche-Ingenieure für die 911er Targas eine Glasdachkonstruktion, die ohne den zuvor typischen Überrollbügel als Sicherheitsfeature auskam. Erst mit dem Baujahr 2014 kehrte der Hersteller zu den Anfängen zurück und präsentierte eine Modellgeneration, die optisch wieder die Konstruktionsmerkmale des Targa-Urtyps mit Sicherheitsbügel und Stoffdach zeigte.

Den Porsche Targa gibt es als Carrera, Turbo, GT-Modell und als Allradversion

Zwei Jahre nach der Premiere des Porsche 911 Coupés präsentierte der Hersteller 1965 das erste offene Modell der Sportwagenbaureihe. Charakteristisch für den Targa war der feststehende Überrollbügel aus Aluminium, der auch in der aktuellen Generation wieder das Erkennungszeichen der Targas wurde. Besonderheit der frühen Produktionsjahre bis 1969: Die Viersitzer mit dem ausbaubaren Dachteil verfügten noch über ein an den Sicherheitsbügel montiertes Heckverdeck mit einer Fensterscheibe aus Kunststoff, das ebenfalls komplett entfernt werden konnte. Erst die Targas des Jahrgangs ab 1969 liefen mit einer feststehenden Heckscheibe vom Band, wie sie auch für die zweite Modellgeneration auf Basis des 911er G-Modells ab dem Jahr 1973 typisch war. Als Gebrauchte zählen die G-Modelle heute zu den gesuchtesten Targa-Typen. Die vorerst letzten Modelle dieser Bauweise kamen in der Generation des Porsche 964 im Zeitraum zwischen 1989 und 1993 auf den Markt. Angeboten wurde die Targas bis zum Übergang zur Glasdachkonstruktion in unterschiedlichen Leistungsvarianten als Carrera, Turbo, GT-Modell sowie seit Ende der 1980er Jahre auch in einer Variante mit Allradantrieb.

In der Generation der Porsche 993 kommt der Targa 1995 mit Glasdach auf den Markt

Mit dem Übergang zum Porsche 911 des Typs 993 Mitte der 1990er Jahre realisierten die Ingenieure für den Targa eine komplett neue Dachkonstruktion, die von der Bauweise der Coupé-Cabrios inspiriert war. Das aus mehreren Teilen gefertigte Glasdach ließ sich nun auf Knopfdruck öffnen und unter die Heckscheibe verschieben. Das brachte zusammen mit der weit öffnenden Rückscheibe zwar einen höheren Alltagskomfort, doch dafür verlor der Targa optisch seine Alleinstellungsmerkmale gegenüber den Coupés der Baureihe. Denn die von vielen Targa-Fans eher als simples Schiebedach angesehene Konstruktion machte den Einbau des vormals charakteristischen Überrollbügels überflüssig. In der Folge zeigten die 911er Targas eine Silhouette, die sich in ihrer Linienführung von den Coupés nur noch wenig unterschied.

Ab dem Baujahr 2006 liefert Porsche die Targas serienmäßig mit Allradantrieb aus

Obwohl das neuartige Dachkonzept nicht unstrittig blieb, hielten die Stuttgarter bei den im Jahr 2001 vorgestellten Nachfolgern des Typs 996 sowie den 2006 präsentierten Porsche 997 daran fest. Dafür jedoch wurden die Targas in dieser Bauphase technisch aufgewertet: Ein Allradantrieb war nun bei allen Versionen serienmäßig und die Leistung der Targa 4S Spitzenausführungen mit 3,8 Litern Hubraum stieg auf bis zu 261 kW (355 PS). Damit erreichten die Modelle eine Spitzengeschwindigkeit von gut 293 Stundenkilometern und legten die Strecke aus dem Stand zur Marke von 100 km/h in rund 4,8 Sekunden zurück. In der Basisausstattung erhielt der Targa einen 3,6 Liter Boxermotor mit einem Leistungsvermögen von maximal 239 kW (325 PS), der auf der Standardspurtstrecke für einen Beschleunigungswert von rund fünf Sekunden sorgte.

Im Baujahr 2014 kehrt Porsche zum Design des Ur-Targas zurück

Den Trend zur Retrowelle nutzten die Schwaben, um den lange geäußerten Wünschen der Targa-Fangemeinde Rechnung zu tragen: Mit dem Modellwechsel des Jahres 2014 stellten sie eine neue Generation ihres offenen Sportwagens vor, die stilistisch wieder an den Auftritt der Urtypen aus den 1960er Jahren anknüpfte. Mit dem 911er des Typs 991 kehrte der charakteristische Überrollbügel aus matt poliertem Aluminium und dem Targa-Schriftzug in die Baureihe zurück. Technisch allerdings erwies sich die neue Dachkonstruktion mit einem aufklappbaren Stoffverdeck über den Vordersitzen auf der Höhe ihrer Zeit. Denn ähnlich wie das zuvor verbaute Glasdach konnte das Mittelteil nun auf Knopfdruck mit Hilfe eines elektronischen Hebemechanismus geöffnet und unter der bei diesem Vorgang angehobenen gläsernen Heckscheibe verstaut werden.

Den Targa des Typs Porsche 991 gibt es in zwei Leistungsstufen

Wie sein direkter Vorgänger lief der Targa des Typs Porsche 991 ausschließlich mit Allradantrieb und in zwei Motorvarianten vom Band. Einstiegsmodell wurde der Targa 4 mit einem 3,4 Liter Triebwerk, das eine Leistung von bis zu 257 kW (350 PS) abrufen konnte. Damit erreichten die offenen Versionen der Baureihe 911 eine Spitzengeschwindigkeit von gut 280 Stundenkilometer und beschleunigten aus dem Stand innerhalb von fünf Sekunden zur Marke von 100 km/h. Im Spitzenmodell Targa 4S arbeitete ein 3,8 Liter Boxermotor mit einer auf 294 kW (400 PS) angehobenen Leistung.

Fahrzeugbewertungen zu Porsche Targa

2 Bewertungen

4,5

  • MRM993

    18. Mai 2018

    993 Targa

    Nachteile/ Vorteile riesen grosses Glasdach. Je nachdem wie man dazu steht

Technische Daten Porsche Targa

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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