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Trabant Kombi

Die Kombis von Trabant gelten als Kultobjekte und Liebhaberfahrzeuge

Der Trabant hat sich in den letzten Jahren zu einem echten Kultobjekt entwickelt. Das Fahrzeug aus der ehemaligen DDR gab es nicht nur als zweitürige Limousine, sondern auch als dreitürige Kombivariante. Die Außenhäute der Karosserien der Kombimodelle waren wie die Außenhäute der Limousinenkarosserien stets aus Kunststoff gefertigt. Das erste sogenannte Trabant Kombinationsmodell kam im jahr 1960 auf den Markt und wurde bis 1962 gebaut. Dieses Modell findet auch als P50 Bezeichnung und ist im Wesentlichen durch die weiche Linienführung von den Nachfolgemodellen zu unterscheiden. Ein weiteres Erkennungsmerkmal ist die Front ohne Kühlergrill. Dieses Fahrzeug ist in der Zwischenzeit ein echter Oldtimer und auf dem Markt für gebrauchte Fahrzeuge kaum mehr anzutreffen. Er eignet sich daher in erster Linie für Sammler. Der Nachfolger des P50, der Trabant P60 kam 1962 auf den Markt. Dieses Modell wurde jedoch nur noch zwei Jahre gebaut, da 1964 bereits der Trabant 601 mit modernerer Karosserie auf den Markt kam. Dieser Trabant Kombi ist auf dem Markt für Gebrauchtwagen noch relativ häufig anzutreffen, da er bis zum Jahr 1990 gebaut wurde. Ds entspricht einer Bauzeit von 26 Jahren. Ein wesentliches Erkennungsmerkmal gegenüber den Vorgängermodellen P50 und P60 ist der großflächige Kühlergrill, der jedoch als reines Zierobjekt galt. Der Trabant 601 Kombi ist ähnlich wie seine Vorgänger ein Liebhaberfahrzeug mit eingeschränkter Alltagstauglichkeit. Das letzte Kombifahrzeug aus dem Hause Trabant war der 1.1, der 1990 in Serie ging. In Anbetracht der Optik war dieses Modell stark an den 601 angelehnt. Die Produktion endete jedoch bereits rund ein Jahr nach der Markteinführung.

Wesentliche Veränderungen bei den Kombimodellen von Trabant im Laufe der Jahre

Der Trabant Kombi der dritten Generation erfuhr gegen Ende der Sechzigerjahre eine kleine Modellpflege, die unter anderem technische Veränderungen mit sich brachte. Dazu zählte unter anderem die Installation von sogenannten Duplexbremsen an der Vorderachse. Die Veränderungen im Laufe der Zeit geschahen auch nicht im Rahmen eines Facelifts oder einer grundlegenden Modellpflege, sondern immer nur schrittweise. Zu den wesentlichen Veränderungen zählen unter anderem die Verbesserung der Heizung im Jahr 1976, die Ausstattung mit einer Bremsanlage mit Zweikreissystem im Jahr 1980, die Umstellung der Bordelektrik auf 12 Volt im Jahr 1983, die Installation einer elektronisch geregelten Zündanlage im Jahr 1985 sowie die Einführung einer schraubengefederten Hnterachse zwei Jahre vor dem Ende der Serienproduktion.

Die Motorisierungen der kultigen Kombis aus dem Hause Trabant

Der Trabant P50 Kombi wartete mit einem quer eingebauten Benzinmotor mit zwei Zylindern und Luftkühlung auf. Der Zweitaktmotor leistete bei einem Hubraum von rund 500 cm³ gerade mal 20 PS. Dieses Konzept wurde in seinen Grundzügen bis zum Trabant 1.1 beibehalten. Im Trabant P60 leistete das Aggregat aufgrund des erhöhten Hubraumvolumens auf etwa 600 cm³ bereits 23 PS. Diese Motorisierung wurde anfangs auch im Kombi Trabant der Baureihe 601 verwendet. Ab 1969 leistete das Aggregat 26 PS. Der Trabant 1.1 Kombi verfügte über einen Viertaktmotor mit 1,1 Litern Hubraum, vier Zylindern und 41 PS. Mit diesem Aggregat sollten nicht nur die Fahrleistungen, sondern auch die Alltagstauglichkeit des Wagens verbessert werden.