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Aston Martin entwickelt neuen V12-Biturbo

Der Verbrenner ist am Ende? Trotz Elektrifizierungsstrategie bringt Aston Martin noch einmal einen neuen Zwölfzylinder raus. Das großvolumige 835-PS-Triebwerk wird in der zweiten Jahreshälfte 2024 im neuen Vanquish sein Debüt feiern.

Schwere Zeiten für große Motoren. Die einstige Königsklasse des Verbrenner-Antriebs wurde bei den Volumenherstellern Volkswagen (mit Audi und Bentley) und der BMW-Kernmarke bereits aus dem Sortiment gestrichen. Einzig Mercedes frönt noch dem Zylinder-Dutzend für einige Varianten der S-Klasse. Auch dieses Gastspiel wird aber eher früher als später ein Ende finden. Wer 12 Zylinder in einem Neuwagen steuern will, muss schon ins absolute Luxuslager wechseln: Rolls-Royce, Lamborghini, Ferrari oder der Kleinstserienhersteller Pagani (beliefert von Daimler) werden so schnell nicht vom Einsatz großer Motoren abrücken.

Jetzt lesen: Fahrbericht Aston Martin DBS Superleggera

Neuer V12 wird nicht mehr bei Ford in Köln gebaut

Aber auch Aston Martin wird weiterhin einen V12 im Angebot behalten. Klingt überraschend und ist es auch. Denn der Zwölfzylinder ist ein ziemlich teures Unterfangen - auch für den Hersteller. Einst in Köln bei Ford in Handarbeit gefertigt, hat man im heimischen Gaydon in aller Stille offenbar neue Entwicklungs- und Produktionskapazitäten für den großvolumigen Antrieb geschaffen. Sein Debüt wird der 835 PS und bis zu 1.000 Nm starke Motor im neuen Aston Martin Vanquish (Fahrzeug steht noch nicht zum Verkauf, Homologation ausstehend)² ab der zweiten Jahreshälfte 2024 feiern.

Roberto Fedeli, Chief Technical Officer von Aston Martin, sagt zur V12-Neuentwicklung: "Der V12 gilt schon lange als ein Zeichen der Macht und des Prestiges, aber er ist auch ein Beweis für die Leidenschaft und das technische Können der Ingenieure. Mit 835 PS und 1.000 Newtonmeter Drehmoment läutet dieser unvergleichliche Motor bei Aston Martin den Aufbruch in eine neue, überwältigende Ära der V12-Aggregate ein."

Weitreichende technische Veränderungen

Der weiterentwickelte 5,2-Liter-V12-Biturbo wird auch weiterhin ohne Elektrifizierung auskommen und streng limitiert weiterhin in Handarbeit gefertigt. Als technische Highlights werden unter anderem neu gestaltete Zylinderköpfe mit profilierten Nockenwellen, neue Einlass- und Auslassventile, ein verstärkter Zylinderblock und entsprechende Pleuel genannt. Effizienter soll das neue Triebwerk darüber hinaus ebenfalls werden. Abgesehen von mehr Sparsamkeit, dürfte Aston Martin mit dem neuen Vanquish V12 auch nach einer höheren Endgeschwindigkeit streben. Schon die bekannten Achtzylinder-Sportwagenmodelle haben bekanntermaßen mit einer Vmax von bis zu 325 km/h kein Problem, die letzten DBS-Modellvarianten mit V12 brachten es gar auf eine Spitzengeschwindigkeit von 340 km/h. (Text: tv | Bilder: Hersteller)

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