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Auf einen Blick: Facelift-Vergleich BMW M5 und Mercedes-AMG E 63

Konkurrenzkampf in der sportlichen Oberklasse: Der neue BMW M5 tritt gegen den ebenfalls frisch gelifteten Mercedes-AMG E 63 an. Wir zeigen dir im direkten Vergleich, wo die Stärken beider Modelle liegen.

Nach den Standardmodellen erhalten nun auch die Spitzenversionen der BMW 5er-Reihe und der Mercedes E-Klasse ein Lifting. Der BMW fährt weiterhin ausschließlich als Limousine vor, wohingegen der Mercedes wie gewohnt als Stufenheck und T-Modell erhältlich ist. Der neue BMW M5 soll bereits ab Juli bei den Händlern stehen, wann der neue E 63 an den Start geht ist noch nicht bekannt.

Vergleich-M5-E63-Hero

BMW M5 startet bei 120.900 Euro

Erkennbar ist der geliftete BMW M5 vor allem an der neuen Front mit markanterem Nieren-Kühlergrill und geänderter LED-Scheinwerfergrafik. Auch die Leuchten am Heck zeigen sich umgestaltet. Im Innenraum zieht ein neues, größeres Zentraldisplay ein, parallel gibt es nun die aus dem M8 bekannte „M Mode“-Taste in der Mittelkonsole, die den schnellen Wechsel zwischen den Fahrmodi erlaubt. Die ebenfalls neue „Setup“-Taste ermöglicht eine schnellere Anpassung von Antriebs- und Fahrwerks-Charakteristik.

BMW-M5-Competition-2020-Front

Unverändert leistungsstark

Unverändert bleibt der 4,4 Liter große V8-Biturbobenziner unter der Motorhaube. Im Standardmodell kommt er auf 441 kW/600 PS, die unter anderem an einem schwarz umfassten Kühlergrill erkennbare „Competition“-Variante bringt es auf 460 kW/625 PS (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 10,6 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 242 g/km²). Allradantrieb ist in beiden Fällen wie gehabt serienmäßig an Bord, beim stärkeren Modell wurden die Dämpfer leicht modifiziert. BMW verspricht mehr Kontrolle bei gleichzeitig höherem Fahrkomfort.

Gegenüber dem Vorgängermodell ist der Einstiegspreis um rund 1.000 Euro auf 120.900 Euro gestiegen. Die „Competition“-Variante kostet künftig 129.900 Euro, was ebenfalls einem Aufschlag von 1.000 Euro entspricht. Hauptkonkurrenten bleiben der Audi RS7 und der Mercedes-AMG E 63.

BMW-M5-Competition-2020-Interieur

Mercedes E 63 als direkter Konkurrent

Auch die variantenreiche Modellfamilie der E-Klasse durchläuft in diesem Jahr eine turnusgemäße Modellpflege. Die Neuerungen haben die Stuttgarter für fast alle Modellvarianten bereits vorgestellt. Den Abschluss markieren die AMG-Top-Versionen E 63 und E 63 S, die mit neuen Details bei der Außenoptik und im Innenraum sowie mit einem komfortableren Fahrwerk punkten sollen.

Anders als in der Vergangenheit verzichtet AMG auf eine Erhöhung der Leistung der V8-Motoren. Diese verharrt mit 420 kW/571 PS beziehungsweise 450 kW/612 PS auf unverändert hohem Niveau (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 11,9-11,6 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 273-265 g/km²). Laut Drummond Jacoy, Leitung Entwicklung Gesamtfahrzeug Mercedes-AMG, war bei der Modellpflege nicht die Zahl das Ausschlaggebende: „Wir haben an der Fahrbarkeit gearbeitet und nochmal die Leistungs- und Drehmomententwicklung überarbeitet.“ Zudem, so Jacoy, soll der Abstand zum höherpositionierten und 470 kW/639 PS starken GT 63 S gewahrt bleiben (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 12,5 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 285 g/km²).

Einen Expresszuschlag gibt es für den E 63 S dann doch: Die stärkere Version wird künftig serienmäßig mit 300 km/h Höchstgeschwindigkeit ausgeliefert (290 km/h beim T-Modell). Bei der schwächeren Variante gibt es diese V-Max wie zuvor nur zusammen mit dem aufpreispflichtigen Driver’s Package. Ohne dieses bleiben 250 km/h das Maß der Dinge.

Mercedes-AMG-E-63-2020-Limo-T

Beim Fahrwerk nachgelegt

Ein besonderes Augenmerk hat Mercedes-AMG auf die Verbesserung des Fahrwerkskomforts gelegt. Wichtig war dabei, nichts von der fahrdynamischen Track-Performance in den Fahrmodi S, Cruise und Race abzugeben. Allerdings haben die Entwickler noch Potenzial speziell beim Langstreckenkomfort und in Hinblick auf holprige Straßen im Stadtverkehr gesehen. „Wir haben an der Elastokinematik des Fahrwerks, an der Hardware, aber auch am Setup und an der Software gearbeitet“, so Jacoy. Mehr Komfort bieten damit alle Fahrprogramme, deutlich spürbar sei der Komfortgewinn aber im Komfort-Modus.

Optisch wurde ebenfalls ein wenig nachgeschärft. Filigranere Scheinwerfer mit neuer Tagfahrlichtgrafik flankieren den neuen Panamericana-Grill mit seinen vielen Längsstreben, die zentral einen zudem gewachsenen Stern tragen. Unterhalb vom Kühlergrill quert eine neue Zierleiste in Schwarz die zudem aerodynamisch verfeinerte Front. Auch die Heckpartie erhält eine neue Zierleiste sowie einen modifizierten Diffusor. Auffällig bei der Limousine sind die künftig in die Kofferraumhaube hineinreichenden und damit zweigeteilten Heckleuchten.

Mercedes-AMG-E-63-2020-Interieur

Innen mit MBUX, Preise unbekannt

Innen sind die zwei verbundenen 10,25-Zoll-Displays (MBUX) bereits ab der Basisversion an Bord. Alternativ gibt es die Doppel-Display-Lösung auch mit um 2 Zoll größeren Bildschirmen. Neu ist das Lenkrad mit größeren Schaltwippen und berührungsempfindlichen Bedienoberflächen. Mit einem bereits für das Basismodell angebotenen Dynamic-Plus-Paket gibt es zudem größere Bremsen, Mikrofaser-Lenkrad und das Race-Programm mit Drift-Mode. Preise und einen konkreten Marktstarttermin zu den 63er-E-Klasse verrät Mercedes noch nicht, doch vermutlich werden sie zum Start in einigen Monaten um mehrere tausend Euro steigen. Bislang kostete die Basisversion rund 110.000 Euro.

Fazit

BMW und Mercedes-Benz legen beim PS-Wettrüsten auf hohem Niveau eine Pause ein. Als hätte man sich verabredet steigt die Motorleistung weder beim M5 noch beim E 63 AMG. Der E 63 erhält endlich das längst überfällige Infotainment-Upgrade auf das neue MBUX-System, wohingegen BMW sein gut funktionierendes iDrive maßgeblich um eine neue Software-Version und ein größeres Display erweitert. Fahrdynamisch werden sich beide Business-Limousinen auch weiterhin nur in Nuancen unterscheiden, wobei es eine Geschmacksfrage bleiben dürfte ob man zu Garching oder Affalterbach hält.

Wer im Rennen um die schärfste Limousine der oberen Mittelklasse einen anderen Weg einschlagen will, greift zum 2019 neu vorgestellten Audi RS 7 Sportback (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 11,4–11,6 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 261–265 g/km²) oder zum ebenfalls kürzlich geupdateten BMW Alpina B5 (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 11,2 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 256 g/km²). Letzterer ist mit seinen 621 PS sogar günstiger als der schwächere Standard-M5. (Text: tv, mh/hh/sp-x | Bilder: Hersteller)

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