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Ausblick: BMW 1er (2020) mit neuer Antriebstechnik

Hinterradantrieb und Sechszylinder ade: Der BMW 1er verzichtet ab der kommenden Generation auf seine Alleinstellungsmerkmale, will aber dennoch der Maßstab in der Kompaktklasse sein. Die Münchner verraten nun, wenige Monate vor dem Marktstart im Herbst 2019, wie dies funktionieren soll.

Mit dem 2er Active Tourer bzw. 2er Gran Tourer sowie der Mini-Familie hat man bei BMW bereits ausgiebig Erfahrung mit dem lange Zeit verpönten Frontantrieb gesammelt. Jene Expertise soll nun auch dem neuen Einser zugutekommen, der erstmals nicht den Münchner Standardantrieb über die Hinterräder erhält. Anders als sein Vorgänger wird der neue 1er also mit seinen Mitbewerbern VW Golf, Audi A3 und Mercedes A-Klasse gleichgeschaltet. Den xDrive Allradantrieb wird es aber weiterhin geben.

Mit Technik aus dem i3s weiter dynamisch

Sportlich orientierte Fahrer scheuen den Frontantrieb nicht zuletzt aufgrund möglicher Traktionsprobleme beim Beschleunigen. Der neue 1er soll diese mit Hilfe einer serienmäßigen Technik aus dem Elektroauto i3s vermeiden: Bei der sogenannten „Actornahen Radschlupfbegrenzung“ sitzt die Schlupfregelung nicht wie üblich im Gehäuse des Schleuderschutzes ESP, sondern ist direkt an die Motorsteuerung angedockt. So verringern sich die Signalwege, was eine unmittelbarere Reaktion ermöglichen soll. Drohen die Räder durchzudrehen, kann der Motor sofort die Leistung zurückregeln. BMW spricht davon, dass der Kunde den Vorgang im Vergleich zu konventionellen Systemen als zehnmal schneller erleben werde.

Top-Benziner mit 306 PS

Zusätzlich gibt es einige fahrdynamische Maßnahmen, die den Fronttriebler gefühlt nicht vom Hecktrieber unterscheidbar machen sollen. Unter anderem eine Giermoment-Verteilung über Bremseingriffe und eine zusätzliche Verstrebung im Hinterwagen. Letzere soll vor allem die Verwindungssteifheit erhöhen.

Motorseitig wohl zunächst der größte Umbruch: Der Sechszylinder wird bauartbedingt ersatzlos gestrichen. Damit der sportlichste Einser aber weiterhin mit der scharfen Kompaktliga aus Ingolstadt, Wolfsburg und Stuttgart mithalten kann, sorgt der, aus dem X2 M35i bekannte, 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbo für ordentlich Druck. Er leistet 306 PS bzw. 225 kW und wird aller voraussicht nach serienmäßig über einen Allradantrieb verfügen. Ob es neben dem M135i auch noch einen M140i geben wird ist unklar - bisher steht das 40i bei BMW exklusiv für Sechszylinder.

Am anderen Ende der Leistungsskala findet man derweil den neuen BMW 118i. Sein 1,5-Liter großer 3-Zylinder-Turbobenziner leistet rund 140 PS und wird erst später durch eine 116 PS Variante nach unten abgerundet. Für Vielfahrer weiterhin interessant: Der 190 PS starke 2,0-Liter Dieselmotor mit SCR-Kat und AdBlue Zusatz. Der 1er BMW wird gleichermaßen elektifiziert: Als 125xe soll der Kompaktwagen rund 80 Kilometer rein elektrisch zurücklegen können. Wann dieser nach dem Marktstart verfügbar sein wird ist allerdings noch nicht bekannt.

BMW 1er mit mehr Raumangebot

Außer mit bekannten dynamischen Qualitäten will der neue 1er erstmals auch beim Raumangebot überzeugen. BMW verspricht einen großen Sprung bei den Platzverhältnissen im Innenraum – neben den Kostenaspekten ein wichtiger Grund für die Umstellung auf Frontantrieb. Der nun quer statt längs eingebaute Motor lässt mehr Platz für die Passagiere, die sich unter anderem auf mehr Knieraum im Fond und mehr Kopffreiheit freuen dürfen. Der Kofferraum soll ebenfalls an Größe gewinnen.

Auf den Markt kommen wird die dritte Generation des kompakten BMW im Herbst. Offizielle Preisangaben wurden noch keine genannt - für den vorläufigen Einstiegs-Benziner 118i wird BMW in Deutschland aber aller Voraussicht nach mindestens zwischen 26 und 27.000 Euro aufrufen. (Autoren: hh/sp-x, tv)

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