Vorstellung: Fiat Panda Cross – Panda, Panda Cross…

Während andere Hersteller Kleinwagen in Offroad-Optik anbieten, hat Fiat bereits einen Kleinwagen mit echten Offroad-Eigenschaften im Programm. Den Panda 4x4.

Und weil die Anderen mit ihren Als-ob-Vehikeln so gut ankommen, bieten nun auch die Italiener ihre Tatsächlich-kann-Kiste in martialischer Geländewagen-Couture an. Ganz besonders freuen dürfte das James Bond, der immerhin von einem Aston Martin Vanquish umsteigen muss...
Die Fakten: Unter dem Namenszusatz Cross läuft der Plastikschweller-Panda als Topmodell der Baureihe an. Anfang 2006 kommt er auf den italienischen Markt, um wenig später über die verschneiten Alpen auch nach Deutschland zu kraxeln. Alpen, Schnee, Kleinwagen? Kein Problem. Denn der Zwerg (3,58 Meter lang, 1,61 Meter breit, 1,64 Meter hoch) ist technisch gesehen ein echter Offroader.

Wie die anderen Panda 4x4-Versionen ist er mit einem permanenten Allradantrieb mit Visko-Kupplung und zwei Differentialen ausgestattet, der bei Bedarf zugeschaltet wird. Selbst schwierigstes Gelände verliert dank der elektronischen Differentialsperre mit Sperrfunktion seinen Schrecken. Für Freaks: Die maximalen Böschungswinkel betragen 24 Grad vorne und 42 Grad hinten, der Rampenwinkel 24 Grad, die Bodenfreiheit 16,5 Zentimeter. Die maximal erklimmbare Steigung gibt Fiat mit 50 Prozent an.

Sir Rudolf

Damit dem Panda Cross auch bei derart steilen Auffahrten nicht die Luft ausgeht, wurde das überzeugende 1.3 16V Multijet-Aggregat mit 70 PS eingebaut. Der Turbodiesel (erfüllt Euro 4) hat ein maximales Drehmoment von 145 Newtonmeter bei 1.500 Touren. Auf dem Papier ist die Beschleunigung von 18 Sekunden von 0 auf 100 km/h zwar nicht unbedingt berauschend. Aber ein kompetenter Kraxler muss ja auch kein Sprinter sein. Ebenso wenig wichtig ist die Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h. Entscheidender bei einem Kleinwagen ist dagegen der Verbrauch. Und den gibt Fiat mit durchschnittlich 5,3 Liter je 100 Kilometer an.

Nicht minder wichtig für moderne Autos - auch für Zwerge - ist die Luxusausstattung. Hübsche 15-Zoll-Leichtmetallfelgen sind Serie. Auf Wunsch gibt es ein Multifunktionssystem inklusive CD-Radio und Navigation, eine Klimaautomatik und ein immenses Glasschiebedach, das 70 Prozent des Dachhimmels einnimmt.

Bösewicht

In erster Linie richtet sich der Panda Cross an ein junges Publikum. Das zeigt sich einerseits am unkonventionellen Naming der Lackfarben. Zwar gibt es derer nur vier. Doch die haben Style: „Narziss Orange“, „Überschäumend Beige“, „Hedonistisch Grün“ und - Gratulation an die Kreativ-Abteilung: „Böse Schwarz“. Kein Witz, das ist offizieller Fiat-Sprech.

Wohl wichtiger für das („junge, freizeitbewusste“) Klientel: Die Dachreling ist Serie, ebenso die verschiebbare und teilbare Rückbank. So lassen sich die regulär 200 Liter Kofferraumvolumen auf ansehnliche 230 Liter erweitern. Maximal packt der nur knapp über eine Tonne leichte Winzling 855 Liter Gepäck. Genug Platz für die abgefahrensten Waffensysteme. Womit wir wieder bei Bond sind. Ja, dem Bond. Denn der gute, neue 007 (Daniel Craig) wird kommendes Jahr - ebenfalls kein Witz - mit dem Panda Cross den World-famous-Fieslingen auf die Pelle rücken. (bs)

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