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Wey Coffee 01 – auf einen Kaffee zum Chinesen

Sie hätten ihr erstes, für den europäischen Markt erdachte Modell sicherlich auch anders nennen können. Doch der chinesische Autobauer Wey blieb für sein Debüt-SUV bei Coffee 01. Alles nur kalter Kaffee? Wir zeigen dir, was dich erwartet.

Der chinesische Hersteller Wey, Tochter von Great Wall, 1984 gegründet und Chinas größter SUV-Hersteller, plant in der ersten Hälfte 2022 seine Modelle auch bei uns auszuliefern. Great Wall, einst der erste private Autohersteller Chinas, hat große Ziele. Ab 2025 sollen pro Jahr global vier Millionen Fahrzeuge abgesetzt werden, 80 Prozent davon mit batterieelektrischem Antrieb, Brennstoffzelle oder zumindest als Plug-in Hybride.

Great Wall-CEO Jack Wei lässt auf der IAA Mobility in München keinen Zweifel an der Mission: „Die einzige Möglichkeit unsere Konkurrenten zu übertreffen, besteht darin, unsere Vorteile auf dem Gebiet der Batterietechnologie und der künstlichen Intelligenz in den nächsten drei bis fünf Jahren schnell zu vergrößern.“

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Neben Wey kommt auch Ora

Als erstes schickt Great Wall nun die Elektromarke Ora und den Nobelableger Wey nach Europa. Der erste Wey-Shop entsteht gerade in München, es folgen neun weitere City-Stores, zehn Pop-Up-Läden und 60 Service-Stationen. Eine erste europäische Fertigungsstätte ist im Bau.

Rechtzeitig zur IAA wurde das neue Wey-Flaggschiff, mit dem zugegeben etwas eigentümlichen Namen, Coffee 01 fertig. Ein stattliches SUV mit breitem Chromlächeln und coupéhaft nach hinten abfallender Karosserielinie. So eben, wie es die europäische Kundschaft auch von hierzulande bekannten Marken kennt.

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Fast so lang wie ein X5, aber mit mehr Platz

4,87 Meter ist der Coffee 01 lang, der üppige Radstand von 2,91 Meter bietet fünf Personen im Innenraum reichlich Platz. Den Europa-Auftakt macht ein Plug-in Hybrid mit einer Systemleistung von 350 kW/476 PS (Fahrzeug steht noch nicht zum Verkauf, Homologation ausstehend²). Die rein elektrische Reichweite der 40 kWh großen Batterie gibt Wey mit bis zu 150 Kilometern nach WLTP an.

Zwei E-Motoren, an jeder Achse einer, machen das China-SUV zum flotten Allradler mit durchaus beachtlichen Fahrwerten. Der Sprint auf 100 km/h soll dem 2,2 Tonner in fünf Sekunden gelingen, die Höchstgeschwindigkeit wird mit 235 km/h angegeben. Innen will Wey mit einem 9,2 Zoll-Display, sowie einem 7,5 Zoll großen Head-up Display punkten, das Augmented-Reality beherrscht.

Im Innenraum mit viel Wohlfühl-Ambiente

Zudem steht im Lastenheft des Coffee 01 eine komplette Wohlfühl-Ausstattung bestehend aus einer schwebenden Mittelkonsole, klugen Fahrassistenten, vier Kameras für eine 360-Grad-Rundumsicht und ein Multimedia-Paket inklusive Wifi-Hotspot und Over-the-Air-Updates. Bestellbar ist der Coffee 01 laut Wey ab November – ausschließlich per App. Auf dem Preisschild werden dann recht selbstbewusste 50.000 Euro stehen. Etwas später folgt der Coffee 02, ein SUV im Tiguan-Format, für rund 30.000 Euro. (Text: tv, th/sp-x | Bilder: Hersteller, IAA)

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