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Autoradio nachrüsten

Das Autoradio ist zur Infotainmentzentrale mit Optionen für digitalen Radioempfang, MP3-Player, Navi und Vernetzung geworden. Wir zeigen Ihnen, was die Technik alles kann und wie Sie sinnvoll nachrüsten. Diese Themen stehen dabei im Mittelpunkt:

  • Audiosystem nachrüsten: Wie lassen sich digitales Autoradio oder Vernetzungstechniken nachträglich einbauen?
  • Digitalstandards für Autoradios: Was ist DAB und was ist DAB+?
  • Funktionen: Autoradios mit Navi, MP3 Schnittstelle, CD/DVD-Player, Bluetooth, USB-Steckplatz, Streaming, Freisprecheinrichtung und WLAN-Hotspot.
  • Autoradio kaufen: Diese Optionen sind sinnvoll.

Diese Optionen gibt zur Nachrüstung des Autoradios

Als Sonderausstattung bieten die meisten Autohersteller Multifunktionsgeräte mit Anbindung an Bordcomputer und Bedienbildschirm an. Doch auch wenn das High End Autoradio mit Navigationssystem und Vernetzungstechnik nicht ab Werk installiert ist, lässt sich das Infotainment im Fahrzeug nachrüsten. Dazu gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Digitales Autoradio: Mit Geräten oder Nachrüsttechnik für Digital Audio Broadcasting (DAB) können Sie über die Autoantenne oder eine Zusatzantenne digitale Radiosender empfangen. Im Vergleich zum UKW-Standard bietet DAB im Auto hohe Tonqualität und mehr Senderauswahl.
  • DAB+: Digitalradios oder Nachrüsttechnik für den Empfang nach neuerem Standard DAB+. Dieser verbessert die Tonqualität und ermöglicht die Anzeige von Zusatzinformationen etwa zu Inhalten des laufenden Programms.
  • Autoradio mit Bluetooth: Geräte für die drahtlose Verbindung etwa zum Smartphone, sodass sich dort gespeicherte Musiktitel über das Audiosystem an Bord streamen lassen. Dazu werden Smartphone und Autoradio über den Bordcomputer im Menüpunkt „Geräte synchronisieren“ miteinander verbunden.
  • Autoradio mit UBS: Auch ältere Autoradios lassen sich ans Smartphone anbinden, um dort gespeicherte Musik über das Audiosystem zu streamen. Für die Vernetzung der Geräte sorgt ein Bluetooth-Adapter, der über USB-Steckplätze und USB-Kabel oder die AUX-Buchse des Autoradios angeschlossen wird.
  • Autoradio mit CD und MP3 Player: Als Alternative zum Musikstreaming gibt es Autoradios, die mit einem CD-Player oder zusätzlich einem CD-Wechsler ausgestattet sind und über eine MP3 Schnittstelle verfügen. Der Tuner von Autoradios mit MP3-Funktion kann die Daten von MP3-Dateien verarbeiten, die etwa auf einem USB-Stick gespeichert sind, der über einen integrierten USB-Steckplatz angeschlossen wird.
  • Autoradio mit Freisprecheinrichtung: Über die Bluetooth-Anbindung des Smartphones lassen sich Bordmikrophone und Lautsprecher des Audiosystems als Freisprecheinrichtung nutzen.
  • Autoradio mit Internet: Geräte mit Steckplatz für eine SIM-Karte, mit der sich über einen Mobilfunkanbieter eine Verbindung zum Internet herstellen lässt. Auf diese Weise kann das Autoradio auch als WLAN-Hotspot genutzt werden, um externe Geräte im Auto mit dem Internet zu verbinden.

So bauen Sie ein neues Autoradio ein

Bei vielen neueren Automodellen ist das Radio in das Multimediasystem des Fahrzeugs integriert und kann daher nicht separat ausgebaut werden. Wer dann auf Digitalempfang umstellen will, kann etwa einen DAB+ Adapter kaufen und eine Zusatzantenne installieren oder einen Antennensplitter zur digitalen Umwandlung der UKW-Signale nutzen. Ob bei einem werksseitig installierten Infotainmentsystem mit DAB-Radioempfang ein Software-Update für die Umstellung auf DAB+ Standard sorgen kann, hängt von Fahrzeugtechnik und Autohersteller ab. Also am besten beim Händler oder in einer Vertragswerkstatt nachfragen. Wer ein herkömmlich verbautes Autoradio mit DIN-Schacht hat, kann die Technik selbst auf den neuesten Stand bringen, indem er das alte Radio gegen ein neues Gerät austauscht und ggf. den Antennenempfang dafür einrichtet. Diese Punkte sollten Sie beachten, wenn Sie das Autoradio selbst einbauen:

  • Führen Sie die mitgelieferte Spange in die Löcher vorne am Autoradio ein, um das alte Gerät aus seiner Halterung herauszuziehen.
  • Lösen Sie die hinten am Autoradio befindlichen Steckverbindungen zu Stromversorgung, Lautsprechern und Antenne.
  • Prüfen Sie, ob das Radio in einem DIN-Schacht oder in einem Doppel-DIN-Schacht eingebaut ist. Diesen Unterschied müssen Sie beim Kauf des neuen Autoradios berücksichtigen, damit das Gerät passt.
  • Schließen Sie das neue Autoradio wieder an alle Steckverbindungen an und prüfen Sie den Empfang, bevor Sie das Gerät ganz in den Schacht einschieben.
  • Wenn das DAB oder DAB+ Autoradio Sender schlecht oder gar nicht empfängt, installieren Sie eine Zusatzantenne an Scheibe oder Dach.

Hinweise zum Kauf eines neuen Autoradios

Ob DAB Radio im Auto für größere Sendervielfalt oder ein Autoradio mit moderner Vernetzungstechnik, die Hersteller bieten eine Vielzahl von Modellen an, die unterschiedliche Features bieten. Doch was ist sinnvoll und was brauchen Sie wirklich im Alltag? Folgende Hinweise erleichtern die Entscheidung, welches Autoradio für Sie das richtige ist:

  • Ein Digitalradio sollte für DAB+ eingerichtet sein, da die Radiostationen darauf umstellen. DAB Autoradios sind meist nicht für den Empfang nach dem aktuelleren DAB+ Standard geeignet.
  • Da das digitale Radio in Deutschland noch nicht komplett flächendeckend zu empfangen ist, sollte das DAB+ Autoradio auch mit einem UKW-Tuner ausgestattet sein. So kann der Empfang bei Bedarf umgeschaltet werden und das Autoradio bleibt auch im Ausland ohne digitales Sendeangebot nutzbar.
  • Ein Autoradio mit Freisprecheinrichtung ist Voraussetzung, um während der Fahrt telefonieren zu dürfen. Denn die Straßenverkehrsordnung verbietet sonst die Nutzung des Handys am Steuer und belegt diese mit Geldbußen.
  • Wenn Sie eine umfangreiche CD-Sammlung haben und nicht alle Titel als MP3-Datei speichern wollen, sollte auch das neue Autoradio über einen CD-Player verfügen.
  • Wenn Sie viel und mit der Familie unterwegs sind, lohnt sich die Anschaffung eines Autoradios mit Steckplatz für die SIM-Karte. Denn so können Sie online bleiben, Navigationsdienste nutzen und auch Mitfahrern den Zugang zu Internet wie Bordunterhaltung ermöglichen.

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