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Skoda Transporter

Der Roomster als Basis

Skoda ist eine tschechische Autofirma mit einer langen Tradition und einem guten Namen. 1925 kaufte Skoda das tschechische Unternehmen Laurin & Klement auf, das bereits seit 1905 Automobile herstellte. Skoda selbst produzierte seit 1859 Maschinen für Brauereien und Zuckerfabriken sowie Dampfmaschinen und Dampflokomotiven. In die Wirtschafts- und Technikgeschichte eingegangen sind maschinelle Einrichtungen für die Schleusen des Sueskanals und für ein Niagarakraftwerk. Dadurch begründete das Unternehmen seinen Weltruf. Im Jahr 1945 wurde das Unternehmen verstaatlicht und seine Produkte entweder im Inland oder ins östliche Ausland verkauft. 1991 übernahm der VW-Konzern im Zuge der Privatisierung die Automobilsparte. Dadurch floss modernes Technik-Wissen in das Unternehmen ein, das auch schnell wieder in Westeuropa Fuß fasste. Für den Automarkt sehr interessant ist der Skoda Transporter Praktik. Mit seiner optisch gefälligen Erscheinung wird er seit 2007 auf Basis des Skoda Roomster hergestellt. Allerdings wurden von Skoda schon vor der Übernahme durch VW Skoda Transporter mit dem Namen Praktik gebaut. Plattformen dafür waren der Skoda Favorit und später bereits unter VW der Skoda Fabia. Der Skoda Transporter Praktik unterscheidet sich vom PKW-Modell des Roomster dadurch, dass die hinteren Seitenscheiben durch lackierte Bleche ersetzt wurden. Für die verglaste Heckscheibe ist optional ein Sicherheitsgitter erhältlich. Im Innenraum fehlt die hintere Stuhlreihe, eine Trennwand zu den Vordersitzen sowie eine durchgehende Ladefläche machen ihn zu einem echten Skoda Transporter.

Der Skoda Praktik: Vielseitig verwendbar

Für viele Gewerbetreibende, seien es Handwerker, Blumenhändler oder insbesondere Express-Spediteure, ist dieser Skoda Transporter zu einem unverzichtbaren Transportmittel geworden. Da die Innenraumgestaltung ab den Vordersitzen vom Roomster übernommen wurde, herrscht dort keine nüchterne Transporter-Atmosphäre, sondern dem Fahrer und dem Beifahrer stehen die Sitze und Bedienungselemente des Roomster zur Verfügung. Wer jedoch einen Transporter fährt, hat vor allem die Kosten im Auge. Der Verbrauch von nur 4,7 Liter Diesel auf 100 Kilometer und der niedrigste Netto-Listenpreis des Skoda Praktik 1.6 I TDI 90 PS (66 kW) überzeugten auch die Fachpresse, die ihn 2011 in einem großen Flottenmanagement-Vergleich auf den ersten Platz wählte. Die monatlichen Betriebskosten und die großen Inspektionsintervalle, die ebenfalls in die Bewertung einflossen, trugen zu diesem Spitzenplatz bei. So stellt die Kombination eines hohen Nutzwertes mit einer PKW-ähnlichen Anmutung für viele interessierte Käufer ein attraktives Angebot dar.

Das Motorenangebot des Skoda Transporter Praktik

Dem Käufer stehen fünf unterschiedliche Motorvarianten zur Verfügung. Basis der drei Benzinmotoren ist ein 1,2-Liter-Motor mit 70 PS (51kW), der vielen Ansprüchen genügen dürfte. Weiterhin sind noch zwei Motoren mit 1,2 Liter und 1,4 Liter mit jeweils 86 PS (63 kW) im Angebot. Wer jedoch sehr viel fährt, für den sind sicherlich die beiden Dieselmotoren interessanter. Diese mit Common-Rail-Technik und Rußpartikelfiltern ausgestatteten Dieselfahrzeuge haben in der 1,2-Liter-Version 75 PS (55kW) oder als 1,6-Liter-Diesel 90 PS (66kW) unter der Haube. In jeder Hinsicht praktisch Der dreiteilige Ladeboden des Skoda-Transporters ist rutsch- und wasserfest. Er kann bequem durch die beiden großen hinteren Türen beladen werden. Dann öffnet sich ein Nutzraum von fast zwei Kubikmetern mit einer Nutzlast von über 500 kg. Die Trennwand ist im oberen Teil mit einem Gitter versehen, so dass der Fahrer jederzeit mit einem Blick seine Ladung kontrollieren und sicher den rückwärtigen Verkehr beobachten kann.